18.07.12 08:41 Uhr
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Regierung fürchtet Wut nach Strompreis-Erhöhungen

Man befürchtet eine Preisexplosion. Es kommen Zweifel am Zeitplan der Energiewende auf. "Strom müsse bezahlbar bleiben", so die Minister Altmaier und Rösler.

Die Ziele, bis 2020 eine Millionen Elektroautos auf deutschen Straßen zu haben oder den Stromverbrauch um zehn Prozent zu reduzieren, wurden von Altmaier am Wochenende angezweifelt.

"Wenn die Menschen überzeugt sind, dass die Energiewende gelingt, dann wird das unsere Wahlchancen erheblich erhöhen", so Altmaier im Interview.


WebReporter: deereper
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Regierung, Energie, Wut, Strompreis
Quelle: www.spiegel.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.07.2012 08:41 Uhr von deereper
 
+14 | -1
 
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Man sollte sich die News wirklich in der Quelle durchlesen. Wie schon von einigen Experten früh vorhergesagt, bringt das ganze imense kosten für den Konsumenten mit sich!
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18.07.2012 09:17 Uhr von machi
 
+14 | -2
 
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sehr richtig: dem ist nichts hinzuzufügen.

110 Milliarden habe ich gehört für die Erweiterung der Stromtrassen für Solarstrom ...
Dagegen sind die 20 Milliarden pro Jahr als Subventionen für die Atomkraft seit den 70er Jahren ja ein Klacks *hust*!
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18.07.2012 09:45 Uhr von deereper
 
+5 | -12
 
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durch: durch das abdrehen der AKWs muss der Strom jetzt importiert werden. NATÜRLICH wird der dadurch teurer???
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18.07.2012 09:48 Uhr von MC_Kay
 
+7 | -0
 
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@Zeus35: "2. Endlose Gier von Aktiengesellschaften"

Wohl eher die Gier der Aktionäre, die von der Leitung der jeweiligen Aktiengesellschaft gestillt werden muss/will.
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18.07.2012 10:07 Uhr von djrush
 
+12 | -0
 
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die regierung kapiert langsam das "WIR", die Bürger bereits auf viele Sachen wütend sind.
Da geht die Strompreisexplosion neben ESM, GEZ, GEMA, Benzinpreise, korrupte Politiker und vielen weiteren scho fast unter...
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18.07.2012 10:14 Uhr von charma
 
+11 | -0
 
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Klar dass wir Strom von anderen überlasteten AKWs aus dem Ausland kaufen müssen, da unsere Stromriesen ja mit Segen der Politik den hier produzierten Strom ins Ausland verkaufen dürfen.
Der Neffe meines Vorgesetzten arbeitet in der Branche und hat vor 1,5 Jahren seine Diplomarbeit über das Thema geschrieben.
Ohne die Stromexporte wäre Deutschland nicht auf den Zukauf angewiesen, sondern könnte sich 100% selbst versorgen. Aber damit lässt sich ja kein Geld verdienen. Dass allein in NRW (? wenn ich mich nicht irre) laut letzten Berichten dieses Jahr 120.000 Menschen der Strom gekappt wurde, weil sie ihn nicht mehr bezahlen konnten interessiert die fetten Bonzen nicht. Und diese 120.000 waren sicherlich nicht alles Stromverschwender und Dauer-Verweigerer
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18.07.2012 11:00 Uhr von alter.mann
 
+4 | -0
 
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es wird ja: wohl keiner ernsthaft verlangen, das unsere stromriesen investitionen von ihren milliarden-gewinnen bezahlen. da muss schon der kunde ran. der kleine, versteht sich. grosskunden wie z.b. braunkohletagebaue werden selbstredend subventioniert, damit sie nicht etwa ins ausland abwandern, weil hier der strom zu teuer ist *g*. und das die tagebaue wiederum den stromriesen gehören...

ich glaube, so langsam werde ich mal meine pazifistische grundeinstellung überdenken..
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18.07.2012 11:16 Uhr von hujiko-san
 
+1 | -2
 
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rofl: Und ich sabbel mir seinerzeit, als die Debatte am Laufen war den Mund fusselig, dass das wieder mal nur ein pseudoökologischer Schnellschuss ist. Meine Prophezeiung, dass eben jene, welche am lautesten nach der "Energiewende" (lächerliche Phrase) schrieen, zuerst wegen der steigenden Strompreise rumheulen würden. Nun, dann wollen wir doch einmal schauen, ob ich Recht behalten werde. Ich mein, mir persönlich kann es egal sein... selbst eine Verdopplung des Preises kann ich locker stemmen, ohne den Gürtel enger schnallen zu müssen. Mal abwarten, bei wievielen H4-Beziehern in den nächsten Monden der "Atomstrom - Nein Danke"-Button wieder von der Bildfläche verschwindet.

Wem nicht von vornherein klar war, dass es im Zuge der Umstrukturierung zu erheblicher Verteuerung kommen würde - auf die eine oder andere Weise (hätte mich gewundert, wenn sich niemand daran bereichern hätte wollen) - ist einfach nur ein bemitleidenswerter Kleingeist.

Nunja, wenn ich sagte, dass man sowas langsam und Schritt für Schritt angehen müsse, hieß es ja immer, dass uns das nichts nützen würde, wenn nächste Woche ein AKW in die Luft flöge. Na, die nächsten Monate werden mir wohl noch viele Ansatzpunkte für Gehässigkeit bieten. :D
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18.07.2012 11:24 Uhr von ThomasHambrecht
 
+7 | -1
 
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Atomkraft ist 10.000 mal teurer als jede andere Energie.
Man muss in die Rechnung miteinbeziehen, dass wir ein (nicht vorhandenes) Endlager noch 100.000 Jahre absichern müssen. Bereits jetzt entstehen doch riesige Kosten um die Endlager zu sanieren, umzuziehen oder zu bauen. Und diese Kosten laufen die nächsten 100.000 Jahre permanent.
Schon in 100 Jahren wird uns die nachfolgende Generation für diesen Unfug hassen.

Wir haben den Atomstrom nur kurzfristig billig genossen - weil die Kosten der Folgen jetzt noch nicht realisieren.

[ nachträglich editiert von ThomasHambrecht ]

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