18.07.12 06:55 Uhr
 2.015
 

Europcar ließ Jahre lang heimlich seine Wagen per GPS überwachen

Der Autovermieter Europcar hat eine Reihe seiner hochpreisigen Fahrzeuge viele Jahre lang heimlich per GPS überwachen lassen. Konkret soll es sich dabei um 1.300 Fahrzeuge handeln.

So wollte man zum einen prüfen, ob sich der Mieter mit dem Wagen noch im erlaubten Bereich befindet, und zum anderen sollten Diebstähle so schneller aufgeklärt werden.

Den Fall ins Rollen gebracht hatten nun Datenschützer, Europcar hat die Vorwürfe eingeräumt. Der Autovermieter muss für die Überwachungsaktion nun 54.000 Euro Strafe zahlen.


WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Überwachung, Wagen, GPS, Europcar
Quelle: www.focus.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

VW-Chef Matthias Müller fordert Diesel-Privilegien abzuschaffen
Tesla-Truck: Von 0 auf 100 in fünf Sekunden - US-Brauerei bestellt 40 Stück
VW: Rückruf von Touareg 3.0 Euro 6 wegen Abschaltsoftware

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
18.07.2012 08:52 Uhr von Ranji
 
+17 | -1
 
ANZEIGEN
An sich ja irgendwo auch verständlich...
Seh an sich das Problem auch nicht. Wenn ich unterschreib, in Bereich A zu bleiben, dann hab ich da zu bleiben und kjann mich nicht wegen Datenschutz beschweren, wenn man mich erwischt.

Und wenn irgendwer meint er müsste mit nem geliehenen Porsche im Puff vorfahren, bitte, wird die von Europcar nicht gross jucken und die Frau vom Mieter ruft sicher auch keiner an...

Also who cares...
Oder seh ich da was falsch?
Kommentar ansehen
18.07.2012 09:14 Uhr von lars-hwi
 
+11 | -1
 
ANZEIGEN
@Ranji: Das sehe ich genauso.Immerhin möchte man als Vermieter ja auch wissen wo sich sein Eigentum befindet.Wenn so ein Auto verschwindet ist das Gejammer groß und der Schaden auch.Unverständlich warum Europcar jetzt Strafe zahlen muss :-/
Kommentar ansehen
18.07.2012 10:04 Uhr von uss_constellation
 
+9 | -0
 
ANZEIGEN
Das Gejammer wäre leicht abzuhandeln, wenn: man die Kunden vorher informiert hätte. Hat man aber nicht. Damit ist es eine Verletzung der Privatsphäre.
Außerdem sind dies sensible persönliche Daten. Und wenn man solche erhebt und verarbeitet muss man auch sicherstellen, dass sie nicht mißbraucht werden. Ist ein verantwortungsvoller Umgang mit sensiblen persönlichen Daten durch ein profitorientiertes Unternehmen in der heutigen Zeit von facebook und Co noch zu erwarten? Ich glaube nicht.

Ich habe kein Problem damit, wenn ich vorher informiert werde. Dann kann ich selbst entscheiden ob ich was freigebe (und dort überhaupt noch miete) und was ich freigebe (in Form meines Bewegungsprofils), aber so wie das hier gelaufen ist hab ich Problem damit.
Klage und Strafe berechtigt.
Kommentar ansehen
18.07.2012 12:43 Uhr von onecryeu
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
Versteh hier das Problem nicht: Ich mein wenn man sich ein Auto ausleiht, was mehr als nen Einfamilienhaus kostet, dann möchte doch das Unternehmen wissen wo sich dieses Fahrzeug befindet.. ich hätte auch kein Problem damit, aber im grunde, kann ich mir gewisse herrschaften durchaus vorstellen, dicken 7ner ausleihen über die grenze und dort für 10-20.000 euro verkaufen, und auschlachten..

Ok , ihr einziger Fehler glaube ist, nicht darauf hingewiesen zu haben, aber naja Datenschutz ist eh für die tonne, wenn du als bürger auch nen pups von dir wissen willst, verweigern alle die auskunft am telefon wegen Datenschutz, aber wenn Werbefirmen meine Daten wollen, fragt mich keiner..

Ich denke die 60k werden europecar nicht jucken, und dann steht absofort an den luxuswagen dran, wir wissen wo sie hinfahren und wann und zu wem.. ;-) erledigt.

Refresh |<-- <-   1-4/4   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Mannheim: Angriff auf Polizeibeamte
Hannover: Probleme am Frauenbadetag in Schwimmhalle
München: Sozialarbeiter dürfen nicht mehr alleine in Flüchtlingsunterkünfte


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?