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In diesem indischen Dorf wachsen imposante Brücken - Ganz von alleine

Im indischen Bundesstaat Meghalaya gibt es für Touristen eine ganz und gar kuriose Faszination zu bestaunen. Denn während im Westen jedes Jahr Unsummen in die architektonischen Erfordernisse des Brückenbaus investiert werden, wachsen eben diese Brücken hier ganz von alleine - und natürlich obendrein.

Verantwortlich für die zusätzlich auch recht ansehnlichen Brücken ist das Volk der Khasi. Das Geheimnis der Bauart wird von Generation zu Generation weitergereicht. Das Konstrukt besteht hauptsächlich aus den Wurzeln von Gummibäumen, die mit Betelnussbaumstämmen abgestützt werden.

In einem Jahr wachsen diese Brücken um bis zu zwei Meter. Doch Meghalaya hat noch mehr zu bieten: Der Ort Cherrapunji soll der offiziell "nasseste Platz" auf der Erde sein. Auch der in Indien sonst stark verbreitete Hinduismus hat in Meghalaya wenig Zulauf: Rund 40 Prozent der Einwohner sind Christen.


WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Indien, Natur, Brücke, Dorf
Quelle: www.welt.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.07.2012 23:25 Uhr von Schwertträger
 
+11 | -2
 
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Schöne Sache: Eignet sich zwar nur für kleinere Bäche und Flüsschen, die noch dazu nicht viel Geschiebe mit sich bringne dürfen, aber ansonsten ist es natürlich klasse.
Und hat was Verwunschenes.
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17.07.2012 23:27 Uhr von Nobody-66
 
+11 | -28
 
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17.07.2012 23:39 Uhr von Odysseus999
 
+13 | -2
 
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Hab es vor vielen Monaten im TV: gesehen, muss sagen, ich war echt beeindruckt,
nur ist es natürlich nicht richtig, dass die Brücken ganz von alleine entstehen, dem ganzen liegt eine Flechttechnik zu Grunde, und schon Kinder werden gewissermaßen zu "Paten" dieser Brücken und für ihre regelmässige Pflege herangezogen,

wie auch immer, ist es ein unvergleichliches Beispiel des perfekten Zusammenspiels der Natur und des Menschen,

natürlich ist es auch ein perfektes Zusammenspiel,
wenn die Natur den Menschen verschlingt, allerdings geschehen solche Katastrophen zumeist in Gegenden, in der die Natur vom Menschen "verdrängt" wird^^
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18.07.2012 09:42 Uhr von Raskolnikow
 
+1 | -0
 
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@Nobody: Das ist so nicht ganz richtig. Wenn du es mit unseren Maurern vergleichen willst, dann würde das ganze so aussehen, dass die Maurer lediglich einige Grundsteine für die Brücke, die entstehen soll, einrichten und sich das restliche Gestein
ganz von allein
aufeinanderschichten würde.
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18.07.2012 10:15 Uhr von jonnyswiss2
 
+3 | -0
 
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@Schwertträger: Ich habe die Doku darüber auch gesehen (Odysseus999 berictet weiter oben), und das, was du als kleine Bäche bezeichnest sind Schluchten bis 200 Meter breite und sogar noch viel Tiefer, die sie damit "überbrücken"
diese "Brücken" leben bis zu 500 Jahre, wenn eine Brücke so hundert bis hundertfünfzig Jahre vor ihrem "Lebensende" ist muss bereits eine Neue aufgezogen werden, da es sehr lange dauert, bis die neue Brücke fertig ist.
Das kommt hier aus diesem Foto leider gar nicht zum Ausdruck, es ist extrem impossant!

[ nachträglich editiert von jonnyswiss2 ]
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18.07.2012 11:05 Uhr von filmrisspunktTK
 
+1 | -0
 
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geschäftsidee: Wundert mich, wieso man solche naturbrücken nicht schon kommerziell in deutschen gärten findet?! wird doch heutzutage alles monetarisiert..
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18.07.2012 11:31 Uhr von jonnyswiss2
 
+1 | -0
 
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@filmrisspunktTK: Wohl kaum, oder kennst DU eine Firma, die noch auf 100 bis 150 Jahre rechnet?
Sicherlich nicht, die müssen sich auf ihre Quartalszahlen konzentrieren, somit fällt echte Nachhaltigkeit alleine deshalb eh schon weg!
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18.07.2012 16:13 Uhr von Farscape99
 
+0 | -0
 
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Den Rang des: "nassesten" Platzes laufen wir ihm irgendwo in Deutschland bald ab...kann nicht mehr lang dauern.
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20.07.2012 14:03 Uhr von eric_mueller87
 
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@filmrisspunktTK: weil die Brücke jeden Winter absterben würde

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