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Kolumbien: Ureinwohner zwingen Soldaten zur Flucht

Blutige Auseinandersetzungen der kolumbianischen Armee und der Terrororganisation FARC sind in Kolumbien an der Tagesordnung. Nun hat sich jedoch eine dritte Macht eingemischt, die keine der beiden Konfliktparteien so recht auf der Karte hatte: Ureinwohner taten am heutigen Dienstag ihren Unmut kund.

In der Nähe des Dorfes Toribío umringten Dutzende Indigene sechs Soldaten der Regierung und zwangen diese zur Flucht auf einen nahen Hügel. Damit verliehen sie ihrer bekannten Forderung nach einem Ende der Kämpfe zwischen Rebellen und Streitkräften Ausdruck.

Ob das Ende eben dieser Kämpfe bereits absehbar ist, darüber lässt sich streiten. Der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos hatte erst am Samstag verlautbart, "keinen Zoll weichen" zu wollen. Er erklärte, zu einer Entmilitarisierung des Gebietes keineswegs bereit zu sein.


WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kampf, Flucht, Armee, Kolumbien, Ureinwohner
Quelle: latina-press.com
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