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Westerland/Sylt: Nordseeklinik-Personal demonstrierte in der Innenstadt

Der Streik an der Asklepios Nordseeklinik in Westerland auf Sylt geht weiter. Am heutigen Dienstag haben etwa 150 Beschäftigte der Klinik an einer Demonstration in der Innenstadt von Westerland teilgenommen. Das nicht-ärztliche Personal der Klinik ist bereits seit drei Wochen im Streik.

Insgesamt haben die Mitarbeiter bereits an sieben Tagen die Arbeit niedergelegt. Bei der Kundgebung am Ende der Demonstration, die laut Ursula Rummel von Ver.di auch von Syltern unterstützt wurde, beschloss man, den Streik am morgigen Mittwoch fortzusetzen.

Die Angestellten der Asklepios Nordseeklinik fordern 14,5 Prozent mehr Lohn und einen Tarifvertrag. Asklepios hat noch keine Stellungnahme zu den Vorgängen an der Klinik verlauten lassen.


WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Personal, Sylt, Innenstadt, Westerland
Quelle: www.kn-online.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.07.2012 17:23 Uhr von Borgir
 
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Es waren in der Tat auch während des Protestzuges durch die Innenstadt fast nur positive Stimmen zu hören. Von "zeigt es denen" und "haltet durch" bis hin zu "ihr schafft das" war alles vertreten.
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17.07.2012 18:01 Uhr von Pils28
 
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Finde gut, dass Klinikpersonal, auch das: medizinische, dies durchzieht. Zentrales Problem, welches nicht schlicht per paar Euros pro Monat zu beheben ist, ist der extreme Personalmangel. Sollte endlich die Einsicht herrschen, dass mehr Ärzte ausgebildet werden müssen, dauert es mindestens 6 Jahre, bis die neuen Assistenzärzte die Arbeit aufnehmen können. Ziel sollte wohl sein, dass Ärzte irgendwo Richtung 40Std pro Woche arbeiten müssen und nicht 60.
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17.07.2012 22:37 Uhr von Borgir
 
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@Pils28: ich finde es immer wieder interessant, dass trotz der Betonung auf "nicht-ärztliches" Personal in der News und auch im gesamten Thema immer wieder fast ausschließlich von Ärztemangel geschrieben und gesprochen wird.

Es herrscht ein sehr viel massiverer Mangel an nicht-ärztlichem Fachpersonal (Anästhesie, OP, Endoskopie, Intensiv.... usw). Und es tut mir leid. Bei allem "die Ärzte arbeiten viel": Die verdienen nicht schlecht, und heulen nur rum. Die können von ihrem Verdienst locker leben, pflegerisches Personal gerade im in der News beschriebenen Fall nicht. Und trotzdem wird der Mangel an Ärzten und die Unterbezahlung von Ärzten sehr viel besser von der Allgemeinheit wahrgenommen.

Finde ich sehr seltsam ehrlich gesagt und zudem auch sehr bedenklich.
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18.07.2012 01:33 Uhr von Pils28
 
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@Borgir: Habe das falsch verstanden. Dachte nun demonstriert das Personal, während das nicht-ärztliche Personal schon seit 3 Wochen streikt. :-)

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