17.07.12 13:14 Uhr
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Erneutes Kartellverfahren der EU gegen Microsoft

Wegen unlauterer Geschäftspraktiken bekommt Microsoft wieder Ärger mit der EU. Nutzern werde keine freie Wahl des Webbrowsers geboten, sagte Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia.

Bereits 2009 wurde Microsoft von den EU-Wettbewerbshütern zum Anbieten von Alternativen zum Internet Explorer in Windows gezwungen. Allerdings halte sich Microsoft nicht an Absprachen, so der Kommissar.

Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, muss Microsoft mit einem hohem Bußgeld rechnen. Möglich wäre maximal eine Höhe von zehn Prozent des Jahresumsatzes. Man wolle alle Instrumente zur "Abschreckung und Bestrafung" nutzen.


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WebReporter: Stick
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Internet, EU, Microsoft, Browser, Kartellverfahren
Quelle: www.spiegel.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.07.2012 13:22 Uhr von VanillaIce
 
+7 | -0
 
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ich versteh nicht wieso Microsoft den Internet Explorer nicht automatisch installieren darf?
Auf MacBooks wird doch auch automatisch er Safari Browser installiert...

Kann mich jemand aufklären?
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17.07.2012 13:30 Uhr von Undecan0l
 
+7 | -0
 
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@VanillaIce: Hat traditionelle Gründe:

Microsoft = böse
Apple = gut

Wobei ich, für mich persönlich, denke, dass die alle nicht ganz sauber sind, Google, Samsung, HTC usw. miteingeschlossen.
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17.07.2012 13:31 Uhr von Stick
 
+5 | -0
 
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@Vanilla: 2009 gabes ja schonmal ein ähnliches Verfahren, damals wurde gesagt, Microsoft hab mit dem fest in Windows installierten IE eine zu marktbeherschende Position und Netscape, von denes es damals ausging, nahezu aus dem Markt gedrängt. Somit wurden auch anderen Anbietern die Verbreitung ihrer Browser erschwert.

Damals einigte man sich, das Windows bei der Installation ein Ausahlfenster mit mehreren Browsern einrichtete. Meines Wissens nach existiert das auch nachwievor.

Edit: Da die Macbooks und das MacOs auch von Apple kommen, gehe ich davon aus, das es was anderes als bei MS und normalen PCs ist.

[ nachträglich editiert von Stick ]
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17.07.2012 13:39 Uhr von Perisecor
 
+5 | -3
 
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@ VanillaIce @ Stick: Es geht hier ausschließlich darum, dass Microsoft einen deutlich höheren Marktanteil als Apple hat.


Ich selbst finde das Verfahren ziemlich unlogisch. Es ist Microsofts Betriebssystem, wer den IE nicht nutzen möchte, soll eben ein anderes Betriebssystem nutzen.
Dass diese eine niedrige Kompatibilität besitzen, ist weder Microsofts Schuld noch Microsofts Problem.
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17.07.2012 14:05 Uhr von m.a.i.s.
 
+5 | -0
 
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Ich habe: die Aufregung sowieso noch nie verstanden. Von Microsoft wurde doch noch nie verhindert, dass andere Browser installiert werden können. Dass der IE im Betriebssystem vorinstalliert ist, stellt nur einen Mehrwert für das BS dar.
Trotzdem konnte jeder User völlig frei von irgendwelchen Restriktionen Firefox, Chrome, Safari, Opera... und wie die alle noch heißen mögen, installieren.
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17.07.2012 14:28 Uhr von smoke_
 
+3 | -0
 
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Unnötiges Verfahren: Die Geldverbrennungsmaschine EU in voller Fahrt!

Gepostet mit dem Firefox Browser unter Windows 7.
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17.07.2012 14:45 Uhr von PeterLustig2009
 
+1 | -0
 
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Es geht doch nicht um die Möglichkeit: der Installation eines anderen Browsers, sondern darum dass Windows automatsich den IE installiert und dass den Eurokraten nicht gefällt.

Und Microsoft wird dies auch in Zukunft nicht ändern (bzw man kann ja den IE abwählen bei der Installation) wozu auch.

Nachdem Windows installiert ist, kann man ja jeden browser installieren vond aher....
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17.07.2012 15:10 Uhr von bigpapa
 
+0 | -2
 
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Der Grund ist logisch: MS hat eine Monopolstellung.

Diese haste automatisch wenn du ein riesigen Marktanteil hast.

Apple hat mit sein Mac-Books ein bescheidenen (aber wie ich merke immer mehr steigenden ) Anteil. Da MS dadurch in der Lage ist, Entwickler mächtig auf die Füße zu treten, greift die EU ein. Was ich persönlich gut finde.

Apple hingegen macht das schlau. Sie bieten "fast" kostenlose Entwicklerwerkzeuge an, brauchbare Schnittstellen, und verdienen am Vertrieb (app-Store) mit, ohne dabei großartig Leistung zu bringen. Und das gute ist, die Entwickler brauchen sich um den Vertrieb keine große Sorgen zu machen. Wie schon gesagt, das Konzept ist schlau.

Gruß

BIGPAPA

p.s.: Ich habe ein Windows-PC + ein ei-phone ;)
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17.07.2012 15:33 Uhr von bigpapa
 
+1 | -2
 
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@Halma: Das siehst du etwas falsch.

MS hat sich damals mit diesen komischen "was soll ihr Standart-Browser sein" Fenster aus der EU Affäre gezogen.

Nur haben Sie anscheinen bei den Win-7 das "vergessen".

Es geht also nicht darum was das OS braucht. Das soll es auch gerne haben.

Es geht darum, das der Nutzer darauf hingewiesen wird, das es auch andere Browser auf den Planeten gibt.

Ansonsten kommt es zum "jetzt hab ich den Mist halbwegs gerafft, nun will ich nix neues" Effekt. Was bedeutet, das sie mit den IE ein "unverhältnismäßigen Vorteil" so hätten.

Gruß

BIGPAPA
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18.07.2012 16:53 Uhr von ~frost~
 
+0 | -0
 
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welches andere Unternehmen: muss denn Werbung für die Konkurenz machen?

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