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Mittelmark: Hakenkreuze dürfen auf Soldatengräbern bleiben

Noch existieren sie, die Symbole und Inschriften des Dritten Reiches auf alten Soldatengräbern. Dort dürfen sie auch bleiben, sagt die Staatsanwaltschaft.

Hintergrund war die Beschwerde eines Friedhofsbesuchers in Brück (Potsdam-Mittelmark), der sich an der Inschrift "Den Heldentod für Führer, Volk und Vaterland" gestört hatte und wegen dieser Darstellung die demokratische Gesinnung des Gemeindepfarrers in Frage stellte.

Der Pfarrer zog die Staatsanwaltschaft hinzu. Diese stellte klar, dass die Symbole auf Gräbern keine "Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen" darstellen noch "den Tatbestand der Gewaltdarstellung" erfüllen.


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WebReporter: Havelmaz
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Friedhof, Demokratie, Hakenkreuz, Darstellung
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.07.2012 13:39 Uhr von Aggronaut
 
+102 | -8
 
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manche sind krampfhaft auf: der suche irgendwas anprangern zu können. es laufen echt nur noch idioten durch die gegend.


(schön geschriebene news)
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17.07.2012 13:48 Uhr von -Count-
 
+28 | -6
 
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Andere Friedhöfe wurden längst (mit behördlichem Segen) geschändet, indem man Symbole von Gedenktafeln usw. entfernte. Dabei handelte es sich meist nicht einmal um NS-Symbole...
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17.07.2012 14:26 Uhr von Oberhenne1980
 
+12 | -3
 
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Oh Herr, lass Hirn regnen!
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17.07.2012 14:27 Uhr von shane12627
 
+45 | -6
 
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@killerjockl86: Weil auch jeder Wehrmachtssoldat ein dreckiger Nazi war, genau.

Idiot.
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17.07.2012 14:46 Uhr von Marple67
 
+6 | -22
 
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17.07.2012 15:32 Uhr von xfactor1
 
+14 | -4
 
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@hoenipoenoekel... Idiot. Hast Du schon mal etwas von Zeitgeist gehört? Damals hat es das Ansehen der Familie in der Gemeinde gestärkt, wenn Papi sich für das Vaterland ne Kugel gefangen hat. Warum sollten wir jetzt hingehen und die Grabmäler schänden, nur weil ein paar Kackspaten wie Du überhaupt kein Verständnis für Historie aufbringen können (wollen?)?? Immerhin geht es hier nicht um zur Schau gestellte Denkmäler oder Heldenstatuen. Es sind einfach die Gräber unserer Vorfahren. Und DENEN sollte man Respekt zollen, indem man sie ruhen lässt.
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17.07.2012 15:32 Uhr von xfactor1
 
+8 | -6
 
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@hoenipoenoekel... [edit]: Hast Du schon mal etwas von Zeitgeist gehört? Damals hat es das Ansehen der Familie in der Gemeinde gestärkt, wenn Papi sich für das Vaterland ne Kugel gefangen hat. Warum sollten wir jetzt hingehen und die Grabmäler schänden, nur weil ein paar [edit] wie Du überhaupt kein Verständnis für Historie aufbringen können (wollen?)?? Immerhin geht es hier nicht um zur Schau gestellte Denkmäler oder Heldenstatuen. Es sind einfach die Gräber unserer Vorfahren. Und DENEN sollte man Respekt zollen, indem man sie ruhen lässt.
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17.07.2012 16:41 Uhr von Floppy77
 
+5 | -0
 
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Letzten Endes ist jedes einzelne Soldatengrab: auch ein Mahnmal gegen den Krieg.

Nur weil man alle Zeugnisse der Geschichte ausmerzt, wird sie nicht ungeschehen, aber man kann sie wohl leichter vergessen.
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17.07.2012 16:45 Uhr von c0rE_eak_it
 
+0 | -6
 
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Wenn also laut Aussagen mancher hier die Soldaten auch nur Opfer des Regimes waren, wie Ihr es nennt, dann versteh ich nicht, was dagegen spricht genau diese Abzeichen und Inschriften von genau diesem Regime von den Gräbern zu entfernen?

Versteh ich irgendwie nicht. Sie waren doch OPFER des Regimes und würden ja somit nicht wollen, dass Sachen des Regimes auf ihrem Grabstein stehen oder ?
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17.07.2012 17:38 Uhr von Maverick Zero
 
+5 | -0
 
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Schulbücher: Gute Entscheidung.

Andernfalls käme man irgendwann noch auf die tolle Idee, Hakenkreuze aus Schulbüchern zu entfernen.
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17.07.2012 18:02 Uhr von Achtungsgebietender
 
+2 | -18
 
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17.07.2012 19:11 Uhr von PatBu
 
+6 | -2
 
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Die Hakenkreuze werden doch jetzt eh nicht mehr lange da dran sein. Da wird schon die ach so tolle Antifa für sorgen.
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17.07.2012 19:20 Uhr von Alois_Besenstiel
 
+0 | -3
 
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@Achtungsgebietender: Ärgere dich nicht und sehe es positiv. Verstehe es als Minimahnmal...enjoy.
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17.07.2012 19:52 Uhr von LocSta
 
+4 | -2
 
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Ruhet in Frieden. Lasst den Toten ihre Ruhe.
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17.07.2012 21:00 Uhr von Schwertträger
 
+2 | -0
 
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Wenn jemand das Recht hat, das zu beanstanden, dann die Hinterbliebenen des/der dort beerdigten Soldaten. Sonst niemand.

Wenn sich jemand anderer dort gestört fühlt, soll er nicht hingehen.

Ich kann ja als Atheist auch nicht geltend machen, dass mich die ganzen Bibelsprüche zugunsten des Massenmörders "Gott" stören. Da jener "Gott" angeblich die Geschicke der Menschen lenkt, hat er ja weitaus mehr Menschenleben auf dem Gewissen als seine Werkzeuge (in diesem Fall Hitler). Dennoch finden sich seine Zeichen auf jedem Grab und man kommt nicht mal unbedingt auf einen Friedhof, wenn man nicht an ihn glaubt.
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17.07.2012 21:19 Uhr von cefirus
 
+1 | -0
 
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Grabsteine, Zeugnisse der Vergangenheit, geschichtliche Zeugnisse. Sie sind nicht gegenwärtig.

Sie sind keine Träger von Staatssymbolik und sind nicht zum Zwecke der Verbreitung von verbotener Ideologie bestimmt. Sondern einem Individuum gedacht, dass in einer vergangenen Epoche gelebt hat.
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18.07.2012 09:43 Uhr von SHA-KA-REE
 
+0 | -1
 
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@killerjockl86: Ein deutscher Soldat der im zweiten Weltkrieg gefallen ist, war also automatisch ein Nazischwein? Respekt: Da hat aber einer im Geschichtsunterricht aufgepasst! *facepalm*
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08.08.2012 10:40 Uhr von Volksfreund
 
+0 | -0
 
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Schnell! Gesinnungspolizei! "wegen dieser Darstellung die demokratische Gesinnung des Gemeindepfarrers in Frage stellte"

Das Bundesinnenministerium sollte auch schleunigst von Pfarrern ein Bekenntnis zur Demokratie verlangen. Wer sich dem verweigert, ist totalitär!

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