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Tätowierer haftet nicht, wenn sich das Tattoo später entzündet

Das Landgericht Coburg hat entschieden, dass ein Tätowierer, der korrekt nach den Regeln seines Handwerks arbeitet, nicht verantwortlich zu machen sei, wenn spätere gesundheitliche Nebenwirkungen auftauchen.

Auf Schadenersatz und Schmerzensgeld in Höhe von 7.800 Euro hatte eine Frau geklagt, deren Haut sich ein halbes Jahr nach der Tätowierung rund um das Tattoo entzündete, sodass sie längere Zeit in ärztliche Behandlung musste.

Das Gericht in Coburg war der Meinung, dass Tattoo-Kunden schon selber wissen müssen, dass der Eingriff Nebenwirkungen haben könnte.


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WebReporter: Beweis
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tattoo, Nebenwirkung, Entzündung, Coburg
Quelle: www.berliner-kurier.de

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