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Intelligente Stromzähler erwiesen sich im Praxistest als Flop

In einem ersten Praxistest haben sich die sogenannten Smart Meter, intelligente Stromzähler mit Internetanschluss, nicht bewährt.

Eigentlich sollten diese Stromzähler durch das Nutzen von Tarifen, die zeit- und lastabhängig sind, Geld sparen. Doch laut der Verbraucherzentrale Sachsen konnte dieser Effekt nicht erreicht werden.

Außerdem wollten viele Nutzer den Preis von bis zu 150 Euro für so ein Gerät nicht aufbringen. Viele Mieter, die ein Smart Meter dann doch nutzen, zeigten nur sehr wenig Interesse an ihren Verbrauchsdaten.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Flop, Verbraucherzentrale, Praxistest, Stromzähler, Smart Meter
Quelle: winfuture.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.07.2012 10:54 Uhr von uss_constellation
 
+14 | -0
 
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Diese Geräte: machen nur dann Sinn, wenn die Groß-Verbraucher im Haus damit vernetzt sind und davon gesteuert werden können (z.B. Waschmaschine/Trockner/Herd).
Aber selbst das ist nicht die Lösung, denn was bringt es mir, wenn ich um 18 Uhr meine Wäsche in die Maschine gebe, diese dann ab 2 Uhr nachts wäscht, dann um 4 fertig ist und die Wäsche dann noch drei Stunden in der Maschine ranzt und stinkt, wenn ich sie um 7 raushole? Ähnliche Situation mit dem Trockner und mein Abendessen will ich halt um 19 Uhr vom Herd haben und nicht um 3 Uhr nachts. Also leider unterm Strich kaum nutzbare Effekte. Selbst Kühlschränke kann man damit kaum steuern. Die Kühlfunktion wird halt nicht strompreisabhängig sondern temperaturbedingt benötigt.
Einziger Sinn wäre, wenn man einen Energiespeicher im Haus hat und diesen mit einem billigen Strom lädt und abverbraucht wenn der Strom teuer ist. Aber selbst dafür reicht der Preis-Effekt wegen dem Verlust beim Laden und Entladen unterm Strich wohl kaum aus.
Und wenn wir das Modell weiter denken: Wenn der Großteil der Haushalte so etwas hätte, dann würde sich der Strompreis auch recht schnell auf einem konstanten Level wiederfinden und das ganze System hätte sich selbst ausgehebelt.
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17.07.2012 13:54 Uhr von Paisen
 
+4 | -0
 
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DSL-Leitung irrelevant: Die Stromanbieter übertragen in der Regel die Daten per Powerlan über ihr Stromnetz und nicht über den DSL-Anschluss des Kunden.
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17.07.2012 17:22 Uhr von ThomasHambrecht
 
+0 | -4
 
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Idioten fallen darauf rein ein Bekannter von mir ist auch darauf reingefallen. Er hat nämlich vollkommen ignoriert, dass dadurch monatlich mehr Kosten entstehen. Und wenn er schon weiss, dass die Waschmaschine nachts billiger läuft, dann brauche ich dazu kein solches Gerät um festzustellen, dass es Nacht ist.
Letztendlich zahlt er jetzt mehr, da ihm das Gerät monatlich verrechnet wird.
Ich habe stattdessen in meinem Tonstudio, das kräftig Strom saugt, IP-Steckdosen gekauft. So kann ich vom PC Geräte ein- und ausschalten. Eine interne Uhr der IP-Steckdosen nimmt dann auch automatisiert Geräte zu bestimmten Uhrzeiten raus. Das spart wirklich Strom.
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17.07.2012 17:50 Uhr von ROBKAYE
 
+3 | -0
 
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Intelligent Der "Intelligente Stromzähler" ein Flop.. das Schicksal hat mal wieder hart zugeschlagen... ich sehe bereits tausende "intelligente Stromzähler" völlig verwirrt die Straßen auf und ab laufend, sich hinter Züge werfend ... ich wünschte das wären die Vorstandsvorsitzenden der Energiekonzerne, denn das wäre nur halb so tragisch...
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17.07.2012 19:11 Uhr von shadow#
 
+3 | -0
 
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Kompletter Blödsinn: a) gibt es keine Stromtarife für die man die Zähler bräuchte
b) lassen sich die Stromanbieter diese Zähler vom Kunden teuer bezahlen.

Wer sich so ein Ding aufschwatzen lässt, zahlt momentan sehr wahrscheinlich teures Geld für einen Betatest, von dem er selbst keine Vorteile hat.

Kommt wieder, wenn ihr mir einen Tarif anbieten könnt, bei dem mein Stromverbrauch minutengenau abhängig von den EEX Spotpreisen berechnet wird und der Stromzähler keinen Aufpreis kostet. Erst dann lohnt es sich, mitten in der Nacht zu Waschen.
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17.07.2012 19:57 Uhr von eckttt
 
+1 | -0
 
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Sinn machen die Zähler nur: für den Netzanbieter den der Kann dann von seinem Büro aus den Strom aus und einschalten, also Bezahlt an Geld alle dann aus. Spart den Stromsperrkassierer. Und die Kennen Ratz Fatz dein Leben wann du wieviel Saft brauchst, und die Tarife entsprechend Geändert, Billiger wird es für uns nicht. Wäre zu Schön um Wahr zusein.

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