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Gerichtsurteil: Verschlucken an Essen auf dem Nachhauseweg ist kein Arbeitsunfall

Wer sich auf dem Heimweg der Arbeit ein Eis oder sonstiges Essen gönnt, ist nach aktuellem Urteil nicht gegen eventuelle Unfälle in Zusammenhang mit dem Essen versichert. So hat das Sozialgericht in Berlin entschieden (Az.: S 98 U 178/10).

Anlass dieses Urteils war, dass ein selbstständiger Unternehmensberater sich ein Eis kaufte und dann ein gefrorenes Stück in seinem Hals stecken blieb. Daraufhin erlitt er einen Herzinfarkt. Die Mediziner der Klinik halten einen Zusammenhang von Eis und Herzinfarkt als eher unwahrscheinlich.

Das Berliner Sozialgericht schmetterte den Widerspruch des Mannes ab und begründete dies wie folgt: "Eis essen gehört nicht zu der unfallversicherungsrechtlich geschützten Tätigkeit." Vielmehr müsse bei einem Arbeitsunfall eine Einwirkung von außen vorliegen, was beim Essen nicht der Fall sei.


WebReporter: Ganker
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Eis, Gerichtsurteil, Arbeitsunfall, Verschlucken
Quelle: wirtschaft.t-online.de

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17.07.2012 07:52 Uhr von Ganker
 
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Recht amüsant wie ich finde. In der Quelle sind noch ein paar andere interessante "News" verlinkt, reinschauen lohnt sich.

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