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Wissenschaftsrat befürwortet Akademisierung der Gesundheitsberufe

Krankenpfleger, Logopäden, Physio- und Ergotherapeuten sollen zunehmend an Hochschulen ausgebildet werden. Zehn bis 20 Prozent eines Ausbildungsjahrgangs sollten in Zukunft in patientenorientierten Studiengängen einen Bachelor-Abschluss erhalten können, so der Wissenschaftsrat.

Durch den demografischen Wandel werde es in Zukunft mehr pflegebedürftige sowie multimorbide oder chronisch kranke Menschen geben, die eine qualitativ und quantitativ höhere Versorgung brauchen.

Fachhochschulen sollen demnach eng mit den medizinischen Fakultäten der Nachbaruniversitäten zusammenarbeiten. Auch sollen die Berufe in Zukunft untereinander stärker verbunden werden, damit die Fachkräfte später besser zusammenarbeiten könnten.


WebReporter: mia_wurscht
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Beruf, Ausbildung, Hochschule, Physiotherapie, Krankenpflege
Quelle: www.aerzteblatt.de

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17.07.2012 06:48 Uhr von mia_wurscht
 
+1 | -3
 
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Eigentlich eine gute Idee, wenn ich aber überlege, dass ich mich auf Grund des Lehrplanes als staatlich anerkannter Physiotherapeut lieber für ein Medizin- als für ein Bachelorstudium der Physiotherapie entschieden habe, müssen die Studiengänge Stofftechnisch viel attraktiver werden.
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17.07.2012 07:55 Uhr von rubberduck09
 
+5 | -0
 
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Was in den Gesundheitsberufen am meisten fehlt: ist ZEIT.

Es nimmt sich doch keiner mehr für den Patienten Zeit um seine wahren Probleme zu erfahren. Dementsprechend gehen viele Behandlungen nach hinten los. Da hilft auch kein Akademischer Titel.
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17.07.2012 09:25 Uhr von Loehm
 
+1 | -0
 
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im Gegenteil wie der Vorposter schon schreibt, fehlt es vor allem an Zeit, bzw. an Personal! Es sollte einfach mehr Personal eingestellt werden, so wird alles nur noch teurer und es werden noch weniger Pfleger und Pflegerinnen beschäftigt...
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17.07.2012 10:35 Uhr von Findolfin
 
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Naja, als Laien ist es eh schwierig zu urteilen. Aber zumindest Krankenpfleger / schwester ist nicht immer einfach.

Patienten sind heutzutage immer anspruchsvoller, sprich verwöhnter und können ihr Personal schon mal in den Wahnsinn treiben.

Was mich bei dieser Massnahme eher bedenklich stimmt, ist, dass so Leuten der Beruf als Krankenschwester/pfleger verwehrt bleibt, die sich

a) keine Hochschule leisten können

b) nicht die Noten dazu haben, aber den Beruf über den heutigen Weg schaffen (ohne Hochschule)

Somit gibt es nicht nur mehr kosten in der Ausbildung, auch gibt es weniger Leute, die schlussendlich zur Verfügung stehen.
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01.09.2012 10:35 Uhr von mort76
 
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Findolfin, Krankenpflege ist niemals einfach.
Du stehst in der sozialen Hackordnung des Krankenhauses ganz unten, hast für nichts genug Zeit, Schichtdienst, Wochenenddienst, ein niedriges Gehalt, es gibt viel Mobbing, Burnouts und Unzufriedenheit wegen der ständigen Überlastung...und ein geringes generell Ansehen.
Der Beruf kann einen ganz schön fertigmachen...

Mein Eindruck ist: es soll an Ärzten gespart werden, und deren Funktion sollen nun schlechter bezahlte Krankenpfleger und Co. mit einer Zusatzqualifikation erledigen.
Wahrscheinlich für ein ähnlich mickriges Gehalt wie die Berufskollegen, nur marginal höher.

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