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Frankreich: Autovervollständigung von Google soll nach Urteil zensiert werden

Der Oberste Gerichtshof Frankreichs hat eine Regelung getroffen, wonach bei Suchergebnissen in Suchmaschinen wie Google, die Autovervollständigung künftig Torrentseiten, Filehoster und ähnliche Angebote unterdrückt. Das soll dem Kampf gegen Urheberrechtsverletzungen dienlich sein.

Die Musikbranche argumentierte, Google wäre aufgrund der Suchergebnisse mitverantwortlich für Urheberrechtsverletzungen. Ein Gericht widersprach dem 2010. Aufgrund eines Widerspruchs der französischen Verwertungsgesellschaft SNEP wurde dieses Urteil jetzt aber vom Obersten Gericht kassiert.

Die Suchmaschinen müssen demnach alle Maßnahmen ergreifen, um Urheberrechtsverletzungen zu vermeiden. "Diese Entscheidung zeigt, dass Suchmaschinenanbieter dafür verantwortlich sind, das Internet an erster Stelle zu regulieren", so der SNEP-Geschätsführer David El Sayegh.


WebReporter: Stick
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Frankreich, Urteil, Google, Suchmaschine, Urheberrechtsverletzung
Quelle: www.gulli.com

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.07.2012 21:29 Uhr von Stick
 
+15 | -0
 
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Also langsam nimmt es absurde Züge an, was die Verwertungsgesellschaften und die Musikbranche da veranstaltet. Anstatt neues und innovatives zu entwickeln, damit die Kunden bei ihnen bleiben, wird fröhlich durch die Weltgeschichte geklagt...
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16.07.2012 21:50 Uhr von sicness66
 
+6 | -0
 
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Sollen: die noch einmal das Maul wegen China aufreißen...
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16.07.2012 21:56 Uhr von Multiversal
 
+4 | -0
 
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stimmt Tara123 Diese Zukunft könnt bevorstehen
Alles wird über diese Clouds abgewickelt werden.
man bekommt keine neuen Betriebssysteme und auch keine Software mehr zu kaufen.(freie Software ausgenommen),aber der könnten sich bestimmt neue Gesetzchen in den Weg stellen....
man hat nur noch Hardware in den Händen,die ohne die fest verankerten Daten im Netz nichts mehr wert ist.
natürlich sitzten da noch alle Schnüffel Behörden der Welt mit drinnen im Boot und kontrollieren die Datenströme..

Die Musikbranche argumentierte, ...
wenn man sowas schon liest.
stampft diesen Verein endlich ein.!

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