16.07.12 19:33 Uhr
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Hannover: Zwei Arbeiter verbrennen vor den Augen von Bahnreisenden

An dem Nordstadt-Bahnhof ist es am heutigen Montag zu einem schrecklichen Unfall gekommen. Bei Arbeiten an einer Fassade sind zwei Anstreicher mit einer Oberleitung in Kontakt gekommen und verbrannten vor den Augen geschockter Bahnreisender.

Es wird vermutet, dass einer der Arbeiter wegen des stürmischen Wetter mit seiner Leiter aus Versehen in den Fahrdraht kippte und sein Kollege ihm helfen wollte. Beide erlitten dabei wohl einen Stromschlag.

Als die Feuerwehr eintraf, brannten die beiden Körper noch. Sie konnten sie zwar löschen, aber nicht näher heran, weil erst die 15.000 Volt-Leitung abgestellt werden musste. Ein Reisender hatte vorher zum Glück andere Passanten zurück gehalten, die sonst bei Kontakt auch einen Schlag erlitten hätten.


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WebReporter: .clematis.
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Hannover, Arbeiter, Verbrennung
Quelle: www.ndr.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.07.2012 20:02 Uhr von CroNeo
 
+60 | -4
 
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Ach du Scheiße! :(
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16.07.2012 20:45 Uhr von GouJetir
 
+17 | -3
 
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Schon beim Lesen: krieg ich irgendwie kleines Schockgefühl.

Was den Passanten wohl im Kopf vorging.

:(
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16.07.2012 21:21 Uhr von Bi-Ba-Butzemann
 
+15 | -6
 
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Das schlimmste was ich mir vorstellen kann:

Bei der Arbeit sterben...

Arme Hunde... =(
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16.07.2012 21:24 Uhr von ThomasHambrecht
 
+11 | -6
 
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Ich frage mich ob die immer den Bahnverkehr unterbrechen, wenn solche Arbeiten notwendig sind? Aber ich denke wenn ein Arbeiter ein solch absurdes Ansinnen vorgetragen hätte, wäre er sofort entlassen worden.
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16.07.2012 23:00 Uhr von georgygx
 
+11 | -0
 
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hmm: also den fotos nach ist das ja ne ganz billige baumarktleiter und kein "profiwerkzeug"

ich glaube da wurden 2 leiharbeiter ....

sowas kenn ich von meiner gegend auch, da werden in die wälder leiharbeiter losgeschickt um holz und tannen mit motorsägen zu bearbeiten obwohl sie sowas noch nie gemacht haben ...

hoffentlich kriegen die verantwortlichen was auf die finger
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16.07.2012 23:55 Uhr von DonDigger
 
+9 | -1
 
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Dieser Fehler hätte wahrscheinlich vermieden werden können, auf so vielfältige Weise.
Die Schuld ist hierbei nicht unbedingt bei den Anstreichern zu suchen, sonder bei der Bahn selber. Es ist eigentlich Gang und Gebe, das Arbeiten während des laufenden Betriebes bei der Bahn durchgeführt werden, jedoch hätte man die "Fassaden-Arbeiter" elektrotechnisch unterweisen müssen. Ob die geschehen ist, bleibt uns die Quelle schuldig.
Selbst wenn eine Unterweisung stattgefunden hat, hätte die Bahn eine Gefahrenbeurteilung durchführen müssen und dabei eventuelle Gefahrenstellen isolieren.
Auch hier die Frage ob dies berücksichtigt wurde.
Wenn die Gefahr im laufen Betrieb zu groß gewesen wäre (so wie es aussieht, war sie es), hätte man diesen Streckenabschnitt außer Betrieb nehmen müssen.

Ich danke hierbei an die hinterbliebenen dieser Arbeiter.

Sollte die Anstreicher tatsächlich selber Schuld an Ihrem Tod sein, so kann man Ihnen definitiv nur zu einem Teil die Schuld daran geben.

Wie wir die Bahn kennen, wird Sie sich sowieso aus allem heraus reden.
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17.07.2012 01:33 Uhr von m197m
 
+0 | -15
 
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17.07.2012 02:59 Uhr von mia_wurscht
 
+4 | -1
 
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Oh Gott, da wird mir schon beim lesen ganz komisch: da find ich grad keine worte für...

@Warpilein2:
mir fällt da (trotz des schockierenden Themas) eine kleine Anekdote zu ein...
Ein Mechaniker war mit seinem Kollegen in der Werkstatt, als er ein kleines Steinchen in seinem Schuh bemerkte. Zu Faul, den Schuh auszuziehen lehnte er sich an den Stromkasten und schüttelte den Fuß, um das Steinchen iwohin zu befördern, wo es nicht mehr stört.
Schade nur, dass sein Kollege in dem Moment rot sah (weil er dachte, sein Kollege hänge an der Leitung fest), nahm eine Schneeschaufel und feuerte seinen Kollegen damit von der Seite aus den Socken.
Ergebnis: Rippenserienfraktur sowie Schulterfraktur durch Schlag und Sturz...und ne Menge Lacher im Krankenhaus obgleich dieser unglaublich blöden Geschichte ;))
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17.07.2012 07:04 Uhr von a.maier
 
+5 | -1
 
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@Warpilein2: Deine Vermutung wird richtig sein. Bei der Bahn werden immer mehr "Fremdarbeiter", die keinen blassen Schimmer von den Gefahren der Bahn haben, eingesetzt. Das Fachpersonal von der Bahn ist in der Zwischenzeit so stark reduziert worden das sie diese arbeiten gar nicht mehr ausführen könnten.
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17.07.2012 10:17 Uhr von s-quadrat
 
+2 | -1
 
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schon seit einigen Wochen stehen dort Baugerüste, und die Kacheln wurden mit irgendeinem transparenten Zeugs überlackiert usw., ich wunderte mich schon immer dass die Arbeiter überhaupt mit ihren Leitern so nah an die Leitungen randürfen - direkt auf dem Bahnsteig bis kurz hinter dem Streifen, den Fahrgäste erst nach Einfahrt des Zuges betreten sollen.

Auf dem Bild zwischen der Spitze des Zuges und den Kacheln rechts standen mal Leitern:
http://de.wikipedia.org/...

Der Quelle war jetzt nicht zu entnehmen, wo es genau passiert ist, aber ich vermute mal auch in diesem Bereich... wo soll man sich da noch festhalten wenn die Leiter in Richtung Fahrdraht kippt!? o_O

will da jetzt nicht die Bahn / Firma in Schutz nehmen, aber vielleicht hätte man seine Vorgesetzten ja doch mal drauf aufmerksam machen bzw. notfalls die Arbeit verweigern können!? Normalsterbliche dürfen dort nichtmal Heliumballons (mit nicht-leitender Plastikschnur) in der Hand halten...

(btw, schon krass sowas jetzt ausgerechnet über shortnews zu erfahren, wenn man selbst fast täglich dort langgeht und denen beim Pinseln zugeguckt hat... -.- )


//edit: richtig geraten, in der Quelle gibts ja sogar ein Bild von der Stelle...

[ nachträglich editiert von s-quadrat ]
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20.07.2012 00:39 Uhr von m197m
 
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Doppel-LOL: Negative Bewertungen für die reine Wahrheit... LOL

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