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Aus und vorbei: VW baut in Zukunft keine Motoren mehr mit doppelter Aufladung

Beim Wolfsburger Autobauer Volkswagen hat jetzt eine Trendwende beim Motorenbau eingesetzt. Wie der Konzern nun bekannt gab, wird man in Zukunft auf die doppelte Aufladung mittels Kompressor und Turbolader zugleich verzichten.

Seit knapp sieben Jahren setzte der Autobauer vielfach auf dieses Motorenkonzept, was sich allerdings als zu aufwendig und zu teuer herausgestellt hat. Stattdessen wird man in der Klasse bis maximal 150 PS wieder auf einfache Turboladertechnik setzen.

Erster Vertreter dieses neuen Weges ist der brandneue Polo GT mit 140 PS. Um die Nachteile des fehlenden Kompressors wettzumachen, griffen die Ingenieure unter anderem auf eine verstellbare Auslassnockenwelle.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Auto
Schlagworte: VW, Motor, Zukunft, Aufladung
Quelle: auto-presse.de

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16.07.2012 17:01 Uhr von Pilzsammler
 
+6 | -2
 
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LoL: Das VW jetzt zurückzieht zeigt ja nur das sie es von Anfang an nicht geschafft haben dieses Konzept zuverlässig umzusetzen...

Vllt sollten sie es wie Mazda machen und ohne Downsizing Autos verkaufen?
(Ja Mazda gewinnt sogar bei Auto Bild tests gegen VAG...)

http://motor-kritik.de/...

http://motor-kritik.de/...
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16.07.2012 17:32 Uhr von The Roadrunner
 
+1 | -2
 
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@Pilzsammler: so ganz ohne ist das downsizing aber: nicht, wenn man hier in Deutschland nach Hubraum besteuert wird und der Kunde dennoch viel Leistung möchte.

Sie haben es versucht und die Technik war ebend noch
nicht so weit und ausgereift... was mich interessieren würde, wieviele Motoren vorzeitig von VW noch wärend der Garantiezeit getauscht werden mussten; wird man wohl nicht erfahren.
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16.07.2012 17:46 Uhr von Pilzsammler
 
+5 | -6
 
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Wer das bisschen Steuern für nen: 2 Liter Motor anstatt nem 1.4 mit Turbo (bei gleicher Leistung Verbrauch) nicht "über hat" der kann sich eh kein Auto leisten...

Sry aber das ist so, KFZ Steuer ist ja wohl der kleinste Posten beim Autofahren...
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16.07.2012 18:59 Uhr von Pils28
 
+4 | -3
 
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Die Steuern sind doch egal. Ganzer Liter mehr Hubraum kostet gerademal 5€ im Monat Steuern mehr! Benziner brauchen Hubraum. Vor 20 Jahren baute VW noch unzerstörbare Benziner, welche ebenfalls mit unter 8 Litern fahrbar waren. Sehe wenig Fortschritt. Außer natürlich die Reparaturkosten und Anfälligkeit, die sind enorm gestiegen.
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16.07.2012 22:30 Uhr von Sessel
 
+0 | -3
 
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TDI: Der TDI 2.0 Common Rail mit 103 KW ist ein klasse Motor.
Da gibt es nichts dran zu rütteln.
Macht wirklich Freude, mit diesem Antieb zu fahren.
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17.07.2012 01:44 Uhr von AdiSimpson
 
+0 | -0
 
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@Sessel: der metzger müller aus der birtestr. hat wurstsalat im angebot. ? was hat das mit dem thema zu tun ? ka

somit gibt der vag konzern offieziell zu an der technik versagt zu haben. der dumme war bzw. ist mal wieder der kunde. nach der garantie schauen nun viele blöd aus der wäsche.

arbeitskollege will sich nach einem tfsi scirocco disaster und haufen geldverlust wieder nen vw kaufen, erst mit anwalt grosses theater und dann wieder beim vw händler....irgendwas machen die richtig, oder sind die leute einfach doof ?

[ nachträglich editiert von AdiSimpson ]
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18.07.2012 08:31 Uhr von Pilzsammler
 
+0 | -0
 
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@Adi: Die leute lassen sich zu sehr von Werbung und Image blenden imo :D

Es gibt gerade heutzutage soviele gute Alternativen :D
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18.07.2012 09:53 Uhr von krypton83
 
+0 | -1
 
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Ich finde es gut, dass sich VW getraut hat mal was auszuprobieren. Selbst wenn die Lösung zu teuer war.
Meiner Meinung nach wurde die Entwicklung der Otto-Motoren in den letzten 15 Jahren zugunsten der Diesel-Aggregate sträflich vernachlässigt. Eine Aufladung auch bei Otto-Motoren in großem Stil war längst überfällig.
Auch die Entwicklung bei BMW hin zu kleineren 4-Zylinder-Motoren mit Aufladung finde ich sehr interessant.
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18.07.2012 12:21 Uhr von AdiSimpson
 
+1 | -1
 
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@krypton83: hat es vw ausprobiert oder die kunden ? und für wen war die lösung dann teuer ?
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18.07.2012 12:43 Uhr von krypton83
 
+0 | -1
 
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@ Adi Simpson: Ausprobiert haben es beide! Die einen haben es gebaut und die anderen haben es gekauft. Der Fehlerfall dürfte auch für beide teuer gewesen sein. Garantieleistungen und Imageverlust für den Hersteller oder Werkstattkosten für die Kunden.
Mal ganz ehrlich: Keine Entwicklung ist ohne Risiko. Und wenn man nie neue Wege gehen würde, würdest heute noch mit dem Ur-Motor von Carl Benz rumfahren (eigentlich nichtmal das, sondern mit dem Pferd rumreiten).
Wenn man als Kunde keine neuen Konzepte probieren will, kann mans ja einfach lassen. Gibt auch genügend konservative Motorenkonzepte.

[ nachträglich editiert von krypton83 ]

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