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General Motors: Chevrolet wird zum Problem für Opel

2009 ging GM in den USA in Insolvenz. Infolgedessen wurde der Konzern radikal saniert, sowie die Anzahl der Marken halbiert. Chevrolet wurde seitdem weltweit sehr erfolgreich vermarktet, während die kleine GM-Schwester Opel nicht auf lukrativen Märkten wie China oder Brasilien verkaufen darf.

Dagegen darf Chevrolet in Europa, wo die Schwestermarken Opel und Vauxhall friedlich nebeneinander existieren, nach Belieben und ohne Nachteil agieren. "Die große Schwester darf alles und bekommt alles, die kleine kriegt, was übrig bleibt". So sehen es Kritiker.

Der in den USA sehr erfolgreiche Chevy Cruze ist im Kern ein Opel Astra, tritt aber in Europa in Konkurrenz zum Astra zum Spottpreis auf. Die Strategie von GM scheint klar: Chevrolet geht vor.


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WebReporter: Stick
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Opel, Problem, General, General Motors, Chevrolet
Quelle: www.ftd.de
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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.07.2012 16:23 Uhr von Sir.Locke
 
+8 | -2
 
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die überschrift hätte ich etwas anders verfasst: gm wird zum problem für opel

gm macht fast alles um seine amerikanischen heimatmarken zu stützen. alle weiteren marken sind ein anhängsel was man eigentlich los werden will. ohne gm und mit einer neuen auslegung könnten opel und vauxhall wieder klar in der mittelklasse mitspielen.
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16.07.2012 17:16 Uhr von blz
 
+3 | -0
 
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@Sir.Locke: Und genau das glaube ich nicht. Opel ist zu sehr in GM verstrickt. Was Patente, Zulieferer usw. angeht.

Das Hauptproblem ist, das man Opel als eigenständige Marke nur in Europa verkauft, bzw. weiterhin als eigene Marke nutzt. VW, Mercedes und wie sie alles heißen schäffeln massive Gewinne in Asien und kompensieren damit die relativ konstanten Zahlen in Europa.
Das könnte GM auch, aber man ist wohl glücklicher damit Opel als Geschwür zu sehen, das es eigentlich gar nicht ist, sondern der EU Marktanteil von GM.
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16.07.2012 17:22 Uhr von FlatFlow
 
+4 | -2
 
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@Sir.Locke: Falsch GM möchte Opel nicht verkaufen, weil dadurch ein neuer Konkurrent da wäre und diese können dann in China, Brasilien, Australien & anderswo verkaufen. Ein direkter Konkurrent zu GM eigenen Marken. Das will man nicht und deswegen hält man es lieber.
Das ist wie beim Fußball, man kauft gute Spieler vom Markt weg, obwohl die eigene Mannschaft satt ist, nur damit andere ihm nicht bekommen.
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16.07.2012 18:15 Uhr von vorhaengeschloss
 
+2 | -0
 
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@puppermaster: Falsch, Skoda ist zum Beispiel auch gut in China und Indien vertreten.
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16.07.2012 20:12 Uhr von ratzfatz78
 
+2 | -1
 
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Und daran: merkt man doch wie die Amis denken.
Wenn man sich VW anschaut dann sagen die sich jedes auto was aus unserem konzern verkauft wird ( VW SEAT AUDI etc ...... ) ist ein Auto weniger für die konkorenz und es geht ja so oder so in den selben Topf.
Und darum sind die in 5 jahren die nummer eins

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