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Urteil: BASF und Shell müssen jahrelang verpestete Bevölkerung entschädigen

Die brasilianische Stadt Paulínia ist ein beispielhafter Schauplatz dafür, wie viele Konzernriesen bis heute in Schwellenländern agieren. Hier waren mit Shell und BASF zwei der weltgrößten Unternehmen ansässig. Über Jahre hinweg produzierten sie das Insektizid Aldrin - mit verheerenden Auswirkungen.

Missbildungen, schwere Organschäden und Depressionen waren und sind die Folge. Es traf hauptsächlich die Bevölkerung Paulínias. Vor zehn Jahren wurde die Anlage, deren Besitzer hin und wieder wechselte, geschlossen. Mindestens 61 Menschen haben die Vergiftung ihrer Heimat dennoch nicht überlebt.

Ein Gerichtsurteil von 2010, laut dem Shell und BASF verpflichtet sind, den rund 1.000 Betroffenen eine Entschädigung zukommen zu lassen, wurde nun bestätigt. Dafür werden die beiden Unternehmen rund 250 Millionen Euro aufwenden müssen. BASF schiebt Shell nach wie vor die Verantwortung zu.


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WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Urteil, Geschäft, Öl, Konzern, Bevölkerung, Shell, BASF
Quelle: www.sueddeutsche.de

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16.07.2012 15:30 Uhr von Stick
 
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Irgendwas stimmt an der News nicht: Die wichtigste Aussage des Artikels meiner Meinung nach, steht hier gar nicht, nämlich das die Unternehmen nicht bereit sind zu zahlen und gegen das neue Urteil Rechtsmittel beim obersten Arbeitsgerichteingelegt haben. Denn in dem Artikel geht es ja um die üblen Machenschaften der Konzerne, das kommt hier gar nicht rüber...

Außerdem geht es um weit mehr als 1000 Betroffene. Das 1000 im Artikel bezieht sich nur darauf, das bisher 1000 Betroffene Entschädigung erstritten hätten. Außerdem sollen beide Unternehmen 440 Mio Euro in einen Entschädigungsfonds einzahlen.

[ nachträglich editiert von Stick ]

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