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Syrien-Konflikt: Russland bezichtigt Westen der Erpressung

Das Blutvergießen in Syrien hält weiterhin an. Russlands Außenminister Sergej Lawrow, der eine Intervention bisher stets boykottiert hatte, klagte nun den Westen der Erpressung an. Demnach sollte die Verlängerung des Mandats für die Uno-Beobachtermission in Syrien verweigert werden.

Lawrow erklärte, man habe von Russland unter Zwang gefordert, eine UNO-Resolution mit der Androhung von Sanktionen zu unterstützen. Er nannte dies eine "gefährliche Vorgehensweise". Ferner weist Lawrow manchen westlichen Ländern, die auf Sanktionen bestehen, eine Mitschuld an den blutigen Konflikten zu.

Der Syrien-Sonderbeauftragte Kofi Annan wird am heutigen Montag zu Gesprächen in Moskau erwartet. Das Rote Kreuz stuft den handfesten Konflikt in Syrien mittlerweile als Bürgerkrieg ein. Erst am gestrigen Sonntag kamen dort wieder 105 Menschen ums Leben. Bei den meisten handelte es sich um Zivilisten.


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WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Russland, Syrien, Konflikt, Westen, Erpressung
Quelle: www.spiegel.de

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