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Urteil: Anonyme WLAN-Hotspots sind legal

Das Landgericht München hat bereits im Januar geurteilt, dass WLAN-Hotspots, wie sie in Hotels, Bars und Gaststätten angeboten werden, weiterhin völlig anonym bleiben dürfen. Das Urteil wurde erst am heutigen Montag vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung veröffentlicht.

Das mittlerweile rechtskräftige Urteil sieht demnach vor, dass Nutzer solcher Spots nicht vom Anbieter identifiziert werden müssen. Geklagt hatte ein Unternehmen, in dessen Hotspots sich User anmelden müssen. Beklagt wurde ein Unternehmen welches ein anonymes Surfen ermöglichte.

Das Gericht wies die Klage zur Speicherung von Daten jedoch ab. Auch sagte das Gericht, dass das Bundesverfassungsgericht nicht nur die Weitergabe von Daten für verfassungswidrig erklärt habe, sondern auch die Erhebung dieser.


WebReporter: Stick
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Daten, legal, WLAN, Vorratsdatenspeicherung, Anonymität
Quelle: www.heise.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.07.2012 12:21 Uhr von uss_constellation
 
+49 | -1
 
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Sehr gut, wo kämen wir den sonst hin: bei ner Telefonzelle muss man ja auch nicht erst seinen Namen eingeben, bevor man kommuniziert.
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16.07.2012 12:53 Uhr von cyrus2k1
 
+33 | -1
 
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Deutschland ist so Rückständig: In anderen Ländern gibt es überall kostenloses, freies WLAN ohne Anmeldung! Selbst in einem Entwicklungsland wie Kenia habe ich in Nairobi überall offene WLAN Hotspots gehabt.
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16.07.2012 13:14 Uhr von Jaecko
 
+31 | -2
 
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Aha "...dass das Bundesverfassungsgericht [...] die Weitergabe von Daten für verfassungswidrig erklärt habe..."

Scheinen die Meldeämter ja noch nicht mitbekommen zu haben.
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16.07.2012 14:07 Uhr von farm666
 
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Deutschland möchte möchte den gläsernen menschen haben um das maximale an abzocke gegenüber dem Einkommenplatzbesitzer zu ermöglichen. Wir laufen alle mit einem schleier von den augen umher und erkennen nicht wie wir schon heute in ein bestimmtes schema gedrängt werden. Nehmlich von allen seiten regeln und gesetze einhalten, während auf der anderen seite vom überall Werbung niederregnet. Konsumvieh!
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16.07.2012 20:19 Uhr von thugballer
 
+1 | -0
 
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was ich viel erschreckender finde: ist, dass ein unternehmen, welches vorratsspeicherung betreibt, ein anderes, welches dies nicht tut, dazu zwingen will
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16.07.2012 21:05 Uhr von Ragl
 
+1 | -0
 
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Und was ist wenn ein Gast bei einer Pension surft und illegale Filme downloadet. Wer haftet dann? der Inhaber oder!!!

Wenn ich doch keine Beweise habe dann bin ich als Besitzer des Hotspots und des DSL Anschlusses immer haftbar.
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17.07.2012 01:35 Uhr von m197m
 
+1 | -0
 
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NRW: Das gilt in NRW NICHT!

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