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Zeitarbeit: Mehr als zehn neue Tarifverträge in den nächsten Monaten

Bereits im Mai und Juni wurden in der Metall-, Elektro- und Chemieindustrie neue Zuschläge für Zeitarbeiter zwischen den zuständigen Gewerkschaften und den Zeitarbeitsgebern ausgehandelt. Danach erhöht sich das Grundgehalt von Zeitarbeitern in diesen Branchen um bis zu 50 Prozent.

Geplant seinen bereits Verhandlungen über neue Zuschlagstarifverträge mit Verdi, der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätte und der Eisenbahn und Verkehrsgewerkschaft. Neue Zuschlagsregelungen soll es außerdem in den Branchen Textil, Holz, Kunststoff und in der Kautschukindustrie geben.

Bundesarbeitsministerin von der Leyen hatte Druck auf die Zeitarbeitsbranche ausgeübt und gleiche Löhne für Zeit- und Stammkräfte gefordert. Trotz der Verhandlungen beharren die Gewerkschaften weiterhin auf einer gesetzlichen Regelung, die Arbeitgeber lehnen dies jedoch ab.


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WebReporter: Stick
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Vertrag, Tarif, Lohn, Zeitarbeit
Quelle: www.handelsblatt.com

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.07.2012 06:26 Uhr von Stick
 
+4 | -0
 
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Hört sich zuerst mal ganz gut an. Aber Skepsis ist angebracht, da die Arbeitgeber sich vehement gegen eine gesetzliche Regelung wehren.
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16.07.2012 11:33 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -5
 
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@ hoenipoenoekel hast du dir auch mal überlegt, warum man niemanden mehr fest einstellt, sondern über eine Zeitfirma geht?
Lösung: Weil die Aufträge nicht konstant sind. Im August braucht man vielleicht 50 Mitarbeiter, im September nur noch 35.
Das hängt alles mit der Geiz-ist-geil-Mentalität zusammen. Weil die Kunden heute im Internet Preise vergleichen und nur den billigsten Anbieter nehmen. Nur noch wenige Kunden zahlen gutes Geld für gute Arbeit und Service. Die meisten wollen billig.
Vorteil der Zeitfirmen ist auch, dass bei Krankheit sofort Ersatz kommt. Gerade kleine Firmen können es sich nämlich nicht leisten, dass einer nach der Probezeit für 6 Monate krank wird (was leider oft passiert).

Mach selbst eine Firma auf - und du drehst deine Meinung nach einem Jahr um 180 Grad.

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