15.07.12 16:44 Uhr
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Bremen: Ein Toter bei Geiselnahme

Bremen: Im Stadtteil Huchting ist am heutigen Sonntag ein 70-jähriger Mann ums Leben gekommen. SEK-Beamte stürmten am Morgen ein Haus und fanden im Keller eine Leiche.

Als Tatverdächtiger wurde der 63 Jahre alte Bruder des Opfers festgenommen. Er hatte sich zuvor mit seinem Bruder in der Wohnung verschanzt. Die Ehefrau des mutmaßlichen Täters informierte die Polizei und konnte noch mit der Frau des Opfers von den Beamten in Sicherheit gebracht werden.

Als die Kontaktaufnahme mit dem Geiselnehmer über einen längeren Zeitraum nicht funktionierte, stürmten die Einsatzkräfte schließlich die Räumlichkeiten und fanden die Leiche. Die Hintergründe der Tat sind zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar.


WebReporter: .clematis.
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, Bremen, Toter, Geiselnahme
Quelle: www.stern.de

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15.07.2012 19:20 Uhr von K-rad
 
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Der Spiegel kontra Polizeipresse: Man lese sich erst die Version des Stern durch und dann die Version der Polizeipresse:

Nachdem sich heute Morgen eine offenbar konkrete Bedrohungslage in
einem Einfamilienhaus im Bokellandsweg in Bremen-Huchting entwickelt
hatte, drangen Spezialeinsatzkräfte in das freistehende
Einfamilienhaus ein und konnten den 63 Jahre alten Hauseigentümer
festnehmen. Seinen 70 Jahre alten Bruder fanden sie tot im Keller des
Hauses mit schweren Kopf- und Brustverletzungen auf.

Am frühen Sonntagmorgen hatte die 52 Jahre alte Ehefrau um 05.22 Uhr
die Polizei gerufen und um polizeiliche Unterstützung hinsichtlich
ihres offenbar psychisch erkrankten 63 Jahre alten Mannes gebeten.
Nach Kontaktaufnahme mit der Frau stellte sich keine akute
Bedrohungslage dar, die aus Sicht der Beamten ein weiteres
Einschreiten notwendig gemacht hätten.
Kurz vor 08.00 Uhr meldete sich die Schwägerin des 63 Jährigen bei
der Polizei.
Sie teilte mit, dass sie ebenfalls in einem Haus auf dem Grundstück
im Bokellandsweg wohnhaft sei. Sie habe soeben beobachtet, dass ihr
Schwager mit ihrem 70 Jahre alten Ehemann auf dem Grundstück rangelt
und ihn festhält.
Zuerst eintreffende Kräfte konnten auf dem Grundstück des Hauses
zunächst keine Beobachtungen treffen. Aus dem Keller des Hauses
konnten sie allerdings Stimmen und Geräusche vernehmen. Auf Grund des
Geschehnisablaufes und da der Mann als Waffenbesitzer im
polizeilichen System vermerkt war, wurde von einer
Bedrohungssituation im Haus ausgegangen. In der Folge wurde das Haus
von Einsatzkräften von außen gesichert. Gleichzeitig wurden weitere
Kräfte eingesetzt und angefordert.

Gegen 11.30 Uhr wurde von den im Erdgeschoß eingesetzten Beamten
gemeldet, dass der mitgeführte Gasdetektor angeschlagen hatte.
Daraufhin musste davon ausgegangen werden, dass der 63-Jährige die
Gasleitung manipuliert hat. Ein sofortiger Zugriff war unausweichlich
und Spezialeinsätzkräfte drangen in den Keller ein. Der
Tatverdächtige konnte überwältigt werden. Für sein Opfer kam jede
Hilfe zu spät.

Die Staatsanwaltschaft und die Mordkommission haben die Ermittlungen
aufgenommen.
Die Feststellungen zur Todesursache werden durch Rechtsmediziner
getroffen.
Nach Absprache mit der Staatsanwaltschaft wird nachberichtet.

Es wurde umfangreiche Betreuungsmaßnahmen für die Angehörigen und
Beamte eingeleitet.

Der 63- Jährige ist bislang wegen im Jahr 2010 wegen einer
Körperverletzung zum Nachteil seiner Ehefrau und Anfang 2012 wegen
des Verdachts der unberechtigten Lagerung von Munition in Erscheinung
getreten. ots Originaltext: Pressestelle Polizei Bremen
Digitale Pressemappe:
http://www.polizeipresse.de/...

[ nachträglich editiert von K-rad ]

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