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Gastro-Kritiker Wolfram Siebeck hält Deutsche für dumme Konsumenten und reklamegläubig

Der 83-jährige Restaurantkritiker Wolfram Siebeck hat mal wieder ausgeteilt und die Deutschen als reklamegläubig und zu genügsam betitelt.

Er sagte, wenn er im Fernsehen Werbung sehe, egal für was, sei es Werbung für Schund, der angeblich glücklich mache. Man sei prädestiniert dazu, ein dummer Konsument zu sein, wenn man sich bei der Nudelsuppe "bescheißen" ließe.

Außerdem findet er die hohe Anzahl von Kochbüchern der letzten beiden Jahrzehnte "unverständlich". Die Menschen, die so etwas kaufen, würden eh nichts vom Essen verstehen.


WebReporter: Stick
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Deutsche, Essen, Kritiker, Gastronomie
Quelle: www.berliner-zeitung.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.07.2012 19:06 Uhr von -canibal-
 
+10 | -0
 
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der Titel der News sagt alles: und es stimmt leider. Ein Produkt, dass nicht beworben wird kauf keiner. Und da ist Siebeck nicht der Einzige, der sich so über Werbung und Konsumverhalten äussert. Je cleverer und ausgefeilterer ein Produkt angepriesen wird, desto eher wird es gekauft. Die Verpackung machts - nicht der Inhalt.
Das ist unsere Wegwerfwelt in der wir leben, ist leider so... :-I
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14.07.2012 20:06 Uhr von aquilax
 
+0 | -3
 
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sag ich doch. eben.
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14.07.2012 20:14 Uhr von Floppy77
 
+1 | -9
 
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Restaurant-Kritiker? Das werden doch nur Leute die gerne gut essen und selber nicht kochen können. Die (fr)essen sich dann überall für lau durch und lassen sich eine gute Bewertung noch extra vergüten.
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14.07.2012 21:54 Uhr von Floetistin
 
+8 | -1
 
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guter Ansatz: Lasst euch mal auf den Denkvorgang ein. Meine Mutter hat noch frisches Gemüse auf dem Markt gekauft, Kräuter teils selbst angebaut, Brot nur vom Bäcker (der das direkt in der BAckstube frisch gemacht hat, nicht vorgebacken und dann an die Verkaufsstellen ausgeliefert) und die Wurst stammte nicht aus Plastikverpackungen sondern kam frisch vom Metzger mit eigener Schlachtung.

Das man keine Zeit mehr hat ist nur eine Ausrede, man wird zu bequem.

Aber der größte Punkt ist... man kann es sich nicht mehr leisten.

Unser sauer verdientes Geld hat in den letzten 10 - 20 Jahren soviel an Wert verloren, das ist der Hammer.
Aber wir Idioten habens nicht gemerkt, weil immer mehr Billig-Zeug auf den Markt kam.

Wer heute noch seine Möbel im Fachhaus kauft braucht eine dicke Brieftasche. Für alle anderen muss eine Möbelhaus-Kette oder IKEA ausreichen.
Meine Eltern haben sich noch Massivholzbetten und Schränke gekauft (was anderes kommt auch mir heutzutage nicht ins Haus).
Aber wer kann sich das heutzutage noch leisten?

Klar ist die INfaltion nur gering, wenn man ausser Acht lässt, dass vor 10 - 20 Jahren wesentlich weniger Billig-Produkte auf dem Markt waren.
DAmals hatte man Qualität, heute freut man sich auf ein Billig-Produkt weils so günstig war.

Und so ists auch mit dem Essen. Ne FErtigpizza oder ein abgepacktes Brot oder Plastik-Wurst oder IKEA-Möbel können wir uns noch leisten. Aber frische Ware oder qualitativ hochwertige? Fehlanzeige.
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14.07.2012 22:23 Uhr von aquilax
 
+2 | -3
 
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@floetistin: also wer heutzutage nicht einmal eine pizza selber backen kann, hat von kochen und backen mal überhaupt keine ahnung.

bevor ich eine fertigpizza kaufe, kann ich für das gleiche geld min. 3 pizzen selber backen.

pizza ist eine der speisen, die am einfachsten selbst herzustellen ist.
gut: man muss aber auch gefühl und erfahrung haben, damit sie wirklich gut wird. die qualität steigt mit der erfahrung.

aber junge, deutsche frauen bringen heutzutage eh nichts mehr wirklich auf die reihe.
die kriegen nicht mal selbst ne pizza hin, ausser vielleicht eine von wagner oder aldi.
geschweige denn kinder.........

ausnahmen bestätigen zum glück die regel.

[ nachträglich editiert von aquilax ]
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14.07.2012 22:30 Uhr von aquilax
 
+1 | -4
 
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apropos: apropos plastik-wurst:

da seid ihr idioten doch selber schuld!

ihr kauft doch eh alles, was man euch zum frass vorwirft.

ein echter italiener würde niemals eine gute salami im plastik-kondom kaufen.

doch ihr kauft alles, was im regal in plastik gehüllt ist und habt keine ehre und nicht einen funken von selbstwertgefühl.

so einen scheiss lässt man liegen.

ihr seid doch selbst alle verfressen und vollgestopft mit phtalaten und bisphenol a, dass aus eurem platikmüll stammt, der ihr dankend den volksversorgern abkauft.

selber schuld, wenn zb. eure spermienproduktion durch bisphenol a um 60% sinkt.

aber das ist euch eh plastikwurscht.

fresst euch doch zu tode..............

[ nachträglich editiert von aquilax ]
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14.07.2012 22:33 Uhr von aquilax
 
+2 | -3
 
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zum beispiel: auszug:

Bisphenol A: hohe Konzentrationen im menschlichen Blut

Innerhalb Deutschlands werden jährlich ca. 410.000 Tonnen vermarktet. Bisphenol A kann sich bei Kontakt mit Lebensmitteln aus dem Produkt lösen und ist dann in diesen nachweisbar. Der mittlere Gehalt an Bisphenol A im menschlichen Blut ist mittlerweile höher als die Konzentration, die bei Mäusen zu einer Beeinträchtigung der Sexualentwicklung führen kann.
Bisphenol A: Hormongift mit fatalen Folgen

Bisphenol A gehört zu den hormonellen Schadstoffen, die bereits in winzigen Mengen in unseren Hormonhaushalt eingreifen können. Es ist außerdem ein gutes Beispiel dafür, wie wenig die traditionelle Risikobewertung noch geeignet ist, tatsächliche Schäden zu erfassen: Möglicherweise ist es durch eine direkte Einwirkung auf Hormonrezeptoren in geringeren Konzentrationen schädlicher als in größeren Mengen. Frühreife, eine reduzierte Spermienzahl oder auch Verhaltensstörungen werden als mögliche Folgen diskutiert.



Bisphenol A findet man in Verbundstoff-Verpackungen, mikrowellenfestem Geschirr, Milchtüten, Flaschen und Behältern für Lebensmittel und Getränke sowie in Dosenbeschichtungen.
Plastik aus BPA ist manchmal mit PC oder Code 7 (siehe Grafik unten) gekennzeichnet. In ungekennzeichneten Plastikmaterialien steckt oft BPA.
Die Materialien Polyethylen (Kürzel: PE, Code 2 oder 4) und Polypropylen (PP, Code 5) gelten dagegen als ungefährlich.
Darin kommt BPA außerdem noch vor: Kunstglas, Lampenschirme für Straßenlaternen, Teile von Haushaltsgeräten, Mobiltelefone, Teile von elektronischen Geräten, CDs, transparente Kunststoffteile an Autos, Sonnenbrillen, Kühlschrankeinsätze, Motorradhelme, Zahnversiegelungen und Kunststoff-Füllungen, Farben und Lacke, Innenbeschichtung von Wasserrohren, Klebstoffe, Nagellack, Beschichtung für bedruckte Platinen in elektronischen Geräten.



[ nachträglich editiert von aquilax ]
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14.07.2012 22:34 Uhr von aquilax
 
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14.07.2012 22:42 Uhr von aquilax
 
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noch was: auszug:

PET-Flaschen wurden Verbrauchern von der Industrie als gesundheitlich unbedenklich untergejubelt. Als Vorteile gelten immer noch die Bruchsicherheit und das leichte Gewicht. Doch ein Nachteil überwiegt gravierend, und was Skeptiker schon seit längerem ahnten, konnten Umweltgeochemiker von der Universität Heidelberg nun beweisen.

Normalerweise untersuchen sie Torf-, Eis- und Schneeproben, in denen sich Staub aus der Atmosphäre abgelagert hat. Dass sie nun den Beweis dafür liefern können, dass Antimon, das ähnlich giftig ist wie Arsen, aus dem Kunststoff Polyethylenterephthalat von PET-Flaschen an den flüssigen Inhalt abgegeben wird, ist mehr als ein beiläufiges Ergebnis. Bei ihren Messungen fanden sie Antimonspuren in Mineralwasser. Um ganz sicher zu gehen, füllten die Wissenschafter reines Wasser, von dem sie den Antomon-Wert kannten, in handelsübliche PET-Flaschen. Die natürliche Konzentration von Antimon in dem aus einer kanadischen Quelle beträgt 2 Nanogramm pro Liter; nach einem halben Jahr Lagerung in PET-Flaschen hatte sich die Konzentration um den Faktor 250 auf etwa 0,5 Mikrogramm Antimon pro Liter erhöht. Auch aus einer kommerziell genutzten Quelle in Deutschland entnahmen die Wissenschafter Proben. Dieses Wasser enthält natürlicherweise rund 4 Nanogramm Antimon pro Liter. Kauft man es aber im Supermarkt in PET- Flaschen, weist es fast die 100fache Menge auf, nach einer dreimonatigen Lagerung sogar die 200 fache. Untersucht wurden bislang noch keine PET-Flaschen, die Fruchtsäfte, Limonaden und andere säurehaltigen Getränke enthalten. Die Heidelberger Wissenschaftler wiesen darauf hin, dass solche Getränke vermutlich noch mehr Antimon aus dem Polyethylenterephthalat herauslösen als Wasser. Und es ist so gesehen möglich, dass alkoholische Getränke wie Bier oder besonders Alcopops extrem ungeeignet sind für den Vertrieb in PET-Flaschen.

Bei der PET-Herstellung dient Antimontrioxid als Katalysator. Es wird dabei teilweise in den Kunststoff eingebunden. Pro Kilogramm PET enthalten einige hundert Milligramm Antimon. Der Kunststoff setzt das Gift nach und nach frei.

So dürfte der Wert, der von den Heidelberger Wissenschaftlern jetzt gemessen wurde, und der mit einem Mikrogramm pro Liter Wasser und dem Grenzwert der EU-Trinkwasserverordnung 5 Mikrogramm pro Liter lag, irrelevant sein und sollte nicht dazu dienen, die Gefahr herunter zu spielen. Besonders Verbraucher sollten nicht auf die Idee kommen und selbst hergestellte Limonaden in PET-Flaschen aufbewahren, schon gar nicht über längere Zeit darin lagern.
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15.07.2012 00:28 Uhr von The_Analyzer
 
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Aber nur PrivatTVGlotzer !! Der Mann hat schon recht, trifft aber im wesentlichen auf RTL,Pro7,Sat1 Glotzfische zu die sich wegen Harz-4-Staus meistens auch noch das absolut unterirdische Mittagsgebräu dieser widerlichen Sendeanstalten reinziehen!
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15.07.2012 01:48 Uhr von killozap
 
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Der Mann hat aber nicht alle auf der Latte, der kann nicht über seinen eigenen Schatten springen. Jeder Koch (er ist kein Koch, sondern Kritiker) weiß den Wert von Kult-Speisen wie z.B. Currywurst zu schätzen und kann solche Speisen als Inspiration nehmen, das kann Siebeck nicht. Aber er muss sie ja auch ganr nicht selbst mögen, aber er geht so weit, dass jeder, der Currywurst mag, ein Banause ist. Ich nenne das halt Alters-Starrsinn ...
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15.07.2012 11:01 Uhr von aquilax
 
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@zeus: du vergisst, dass diese "tiefkühlpizzen" keine pizzen sind. wer etwas anderes behauptet, hat schlichtweg keine ahnung.

kauf doch mal für eine minimalistische pizza ein kilo mehl, hefe, salz, etwas echten käse und echten schinken, passierte tomaten und gewürze.

dann kannst du im verhältnis mindestens die doppelte menge an pizzen backen, oder für eine "tiefkühlpizza" (für schlechte zeiten) anbacken.

wer gefrorene pizzen aus dem supermarkt kauft, hat einfach keinen geschmack und ist rein konsumorientiert oder faul und unbegabt.

sorry, aber für die faulen konsumjunkies wurde dieses fastfood erfunden, damit herr dr.oetker mit seiner familie im nobelrestaurant jeden tag essen sehr gehen kann oder sich einen leibkoch rund um die uhr leistet.

glaubt ihr, die fastfood-firmenbosse würden ausser zum test, ihre eigenen tiefgefrorenen junkiefladen sich und ihren gästen auftischen?

niemals !!!!

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15.07.2012 14:21 Uhr von -canibal-
 
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@aquilax: stimmt! Das einzige, was beim Kauf einer Tiefkühlpizza nicht gelogen ist, dass sie "tiefgekühlt" ist, der Rest hat mit einer, von Hand zubereiteten Orginal-Pizza praktisch nichts zu tun.
Emulgatoren - Stabilisatoren - Homogenisatoren - Zuckerarten - transgene Fette - Enzyme - Analogkäse - synthetische Proteine - E-Nummern soweit der (Beipack)Zettel reicht - es fehlt praktisch nur noch das Rezept vom Arzt inkl. der Hinweise auf die Nebenwirkungen....

und leider fressen die Leute diesen Dreck...wenn es mit dieser Art von Ernährung so weiter geht, ist es nur eine Frage der Zeit, bis die globale Bevölkerungszunahme wieder rückläufig wird...hm..wieso eigentlich nicht?

^^

[ nachträglich editiert von -canibal- ]
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15.07.2012 16:01 Uhr von aquilax
 
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@canibal: sehr gut.

applaus.
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15.07.2012 18:24 Uhr von artefaktum
 
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@killozap: Der Mann hat auch absolut nichts gegen einfaches Essen. Er hat nur was gegen fertiges Essen aus schlechter Qualität.

Du kannst auch eine Currywurst mit schlechter Fertigsauce und schlechtem Fleisch essen, oder eine selbstgemachte Currysauce (mit selbstgemachten frischen Gewürzen) und einer vernünftigen Wurst.

Gegen letzteres hat keiner was. Interessanterweise nennen die meisten Sterneköche auf die Frage, was ihr Leibgericht ist, meist sehr einfache, bürgerliche Gerichte ohne viel Chi-Chi.

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