14.07.12 14:12 Uhr
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Umfrage: 58 Prozent der Deutschen wollen D-Mark wiederhaben

Nicht nur die Jugend wendet sich vom Euro ab (ShortNews berichtete). 58 Prozent aller Deutschen will laut einer von "boersennews.de" veröffentlichten Umfrage die D-Mark zurück. 42 Prozent sagen hingegen: "Der Euro ist gut für uns alle - Wir sollten ihn behalten". Die Zahl der Eurogegner stieg deutlich an.

Es gibt auch keine Anzeichen dafür, dass sich die Finanzkrise in absehbarer Zeit entspannen wird. Der Chefvolkswirt der Commerzbank sieht in Italien den nächsten Kandidaten für den Rettungsschirm. Auch spanische Banken leihen sich so viel Geld von der EZB wie nie zuvor.

Experten fürchten, dass sich das Ganze zu einem Flächenbrand ausweiten könnte. Griechenland ist offenbar nicht imstande, die Sparvorgaben einzuhalten. Wirtschaftsprofessor Thorsten Polleit meint, "die Euro-Überschuldungskrise hat das Potenzial in eine Depression-Rezession abzugleiten".


WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Umfrage, Jugendliche, D-Mark
Quelle: www.handelsblatt.com

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.07.2012 15:01 Uhr von Floetistin
 
+4 | -8
 
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ah ja: Es wäre die erste represäntative Umfrage bei der alle eine Meinung haben und keiner "unentschieden" ist.


Noch dazu kommt es auf die Fragestellung an.


Wer meint bei der Rückkehr zu einer eigenen Währung wäre alles wieder beim Alten hat den Warnschuss nicht verstanden.

Es war ein Fehler den Euro auf diese Art einzuführen. Das definitiv.
Jetzt ist er aber da und wir müssen das Beste draus machen.

Sofort zurück zu nationalen Währungen? Unwahrscheinlich.

Dann eher den Euro aufsplitten in 2 - 3 Varianten, jeweils mit Ländern die eine ähnliche Wirtschaftskraft aufweisen.

Und diese WÄhrungen dann mit einer reinen "Wechselwährung" (wie damals der ECU) verbinden.

Würde den Handel nicht zu stark eindämmen und dennoch könnten Länder wie Deutschland, Frankreich, BeNeLux, etc. zusammenbleiben, ebenso wie z.B. die PIIGS.

Das hindert ja nicht an gemeinsamen Interessen oder Vertretungen, nicht mal an einer EZB, o.ä.
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14.07.2012 15:06 Uhr von Petaa
 
+30 | -4
 
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leider: Wenn ich mir so überlege, was man für 100 Mark 2001 so kaufen konnte und was man jetzt für 50 Euro bekommt, wird mir übel. Der Einkaufwagen ist für 50 Euro erschreckend mager gefüllt!

Die angebliche Inflation von durchschnittlich 2 Prozent ist eine einzige große Lüge. Realistisch sind in den letzten 10 Jahren wohl eher so 9-10 Prozent um die sich teilweise mehr als verdoppelten Preise zu erklären.

Da die meisten Einkommen diese Entwicklung logischer Weise nicht ausgleichen können (Wer bekommt denn jedes Jahr 9 % mehr) ist es verständlich, dass sich viele Menschen die alte Mark zurück wünschen!

Ich wünsche mir daher nicht die DM zurück sondern die Kaufkraft vor 10 Jahren! Wie die Währung das heißt ist mir egal!

[ nachträglich editiert von Petaa ]
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14.07.2012 16:43 Uhr von all_in
 
+9 | -6
 
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@Petaa: "Ich wünsche mir daher nicht die DM zurück sondern die Kaufkraft vor 10 Jahren! Wie die Währung das heißt ist mir egal!"

Blödsinn, das hättest du auch mit der DM nicht gehabt. Schau dir doch allein die Steigerungsraten der Weizenpreise auf dem Weltmarkt in den letzten 10 Jahre an. Soll ich dir was sagen? Die Weizenpreise haben sich in diesen 10 Jahren verdoppelt, sei es aufgrund einer steigenden Weltbevölkerung, kleineren Anbauflächen, mehr Fleischkonsum, steigenden Ölpreisen oder aus vielen anderen Gründen, die vielleicht nicht sofort ersichtlich sind. Und du glaubst ernsthaft die beispielhaft herausgegriffene Weizenpreisentwicklung auf dem Weltmarkt hätte sich nicht auf die Brotpreise übertragen, wenn wir die DM behalten hätten?! Dass deine Brötchenkaufkraft die selbe geblieben wäre wie kurz vor der Einführung des Euro? Für so naiv halte ich dich sicherlich nicht.

Aber der Euro ist natürlich immer ein toller Sündenbock, weil die Leute immer nur die Entwicklung auf den Europreisschildern sehen und nicht mal ansatzweise versuchen dahinterzusteigen, warum sich die Preise so entwickeln wie sie sich entwickeln, warum das Brötchen in einem halben Jahr nicht mehr 40 c., sondern 43 c. kostet. Es wird einfach ganz plump dem Euro die Schuld gegeben. Ist ja auch einfacher.
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14.07.2012 17:02 Uhr von Ich_denke_erst
 
+4 | -7
 
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Nörgler und Jammerer: geben sich hier mit Pseudowirtschaftsweisen die Hand.
Der eine weiß nicht was Kaufkraft ist der andere hat keine Ahnung was Inflation ist.
All_in hat jedenfalls Recht.
Wenn die DM zurückkommen würde dürften die Umfragen in 2 Jahren ungefähr so aussehen:
60 % wollen den Euro zurück, 20 % die DM behalten und der Rest hat sowiso kein Geld mehr.
Wir konkurieren auf den Weltmärkten mit 1 Mrd. Chinesen - und die haben immer noch fast 8% Wirtschaftswachstum, 1 Mrd. Inder und 250 Mio Amerikanern. Dazu kommen etliche wirtschaftliche Zuammenschlüsse von Staaten in Asien (Tigerstaaten) sowie in Südamerika. Wenn hier jemand glaubt dass ein Deutschland mit 80 Mio. Einwohnern und einer DM noch dieselbe Rolle wie vor 12 Jahren spielen würde dann hat er den Zug verpasst. Die Entwicklung der letzten Jahre lässt sich nicht mehr rückgängig machen.
Folglich müsen wir durch das Eurodilemma durch - aber ich würde sagen: Wer zahlt schafft an. Und das sind wir Deutschen. Es kann nicht sein dass sich Italien und Spanien mit Frankreich verbrüdern und uns zur Zahlung nötigen. Hier erwarte ich wesentlich deutlichere Worte von unseren Politikern.
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14.07.2012 18:37 Uhr von Katerle
 
+3 | -0
 
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wäre: die dauernde propaganda der medien nicht und
würden sich mehr mit dem thema auseinandersetzen
wären wir locker bei 90 prozent
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14.07.2012 19:27 Uhr von eugler
 
+1 | -3
 
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58% der Deutschen bilden ihre Meinung entsprechend "BILD" - offensichtlich. Aber das geht in Ordnung - wenn man ein Unternehmen gut führen will, fragt man ja auch nicht den Angestellten der keinen Einblick in Firmenstrategien hat. Gott sei Dank gibt es bei uns noch keine Plebiszite bei Themen bei denen es um etwas geht.
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14.07.2012 21:38 Uhr von Floetistin
 
+1 | -1
 
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Hilfe!! @ich_denke_erst: Was redest du da für einen Schmarrn? Was hat denn bitte die Bevölkerungszahl mit der Wirtschaftsleistung zu tun?
Schau dir mal an wieviele Chinesen keine Arbeit haben oder Selbstversorger sind, vor allem in den ländlichen Gegenden.
Ausser in den großen Städten wird da gar nix produziert. Im Gegenteil, der Staat putscht die Wirtschaft künstlich indem er in Bauprojekte u.ä. investiert.
Klar sieht da die Wirtschaftsleistung gut as, wenn der Staat die eigenen Produkte kauft.
Noch dazu ist China extrem von den europäischen und amerikanischen STaaten abhängig. Schwächeln wir, schwächelt auch deren Wirtschaft. Denn sonst kauft das Zeug keiner.

Die US-Amerikaner produzieren relativ wenig.

Es ist mit Staaten ähnlich wie mit Firmen, nicht die Masse machts aus, sondern die Strategie, die Werbung und der Ruf. Und Deutsche, sowie deren Produkte und Dienstleistungen haben nach wie vor weltweit einen Top Ruf. Da können wir auch ohne Euro mithalten.

Problematisch ist, dass man nicht einfach so resetten kann und es ist wie vorher. Auch die DM würde aktuell kränkeln, da sich viele Europäer keine deutschen Produkte mehr kaufen könnten.
ABER... würde man auf mehr gerechte Bezahlung, Mindestlohn, etc setzen und einheimische Produkte stärker bewerben - dann würde die Binnenkaufkraft steigen und man wäre nicht mehr so abhängig vom Export.

Leider ist man ja lieber auf den titel "Exportweltmeister" scharf als auf eine stabile Wirtschaft und soziale Gerechtigkeit.

Ein sehr großes Problem ist auch das Thema Währungsspekulation.
Der Wert der einzelnen Währungen würde bei weitem nicht so ins Gewicht fallen, wenn es nicht immer einige geldgierige Spekulanten gäbe die das Finanzsystem zu ihrem eigenen Vorteil verbiegen und bis an die Grenzen ausnutzen würden.

Kann man nicht verhindern. Aber man kann es eindämmen... wenn man denn wollte.


@eugler:
Deutschland ist kein Unternehmen (verschon mich bitte mit der GMBH-Mär).
Geh bitte zurück in die Schule und lass dir mal Nachhilfe geben.

@Jauchegrube
Und? Was machst du damit? Selbst mit einer neuen DM wären die wertlos.
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14.07.2012 22:06 Uhr von all_in
 
+2 | -0
 
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@Floetistin: "Was redest du da für einen Schmarrn? Was hat denn bitte die Bevölkerungszahl mit der Wirtschaftsleistung zu tun?"

Selbstverständlich hat die Bevölkerungszahl etwas mit der Wirtschaftsleistung eines Landes zu tun, das lernt man schon im ersten Semester eines wirtschaftswissenschaftlichen Studiengangs.

"Klar sieht da die Wirtschaftsleistung gut as, wenn der Staat die eigenen Produkte kauft."

Mit dem Satz beweist du, dass du keine Ahnung hast, was unter Wirtschaftsleistung zu verstehen ist.

"Die US-Amerikaner produzieren relativ wenig."

Die Amerikaner produzieren sogar sehr viel, schau dir nur ihr BIP an. Die Wirtschaftsleistung bemisst sich nämlich nicht nur an dem Wert produzierter materieller, sondern auch am Wert immaterieller Güter.

"ABER... würde man auf mehr gerechte Bezahlung, Mindestlohn, etc setzen und einheimische Produkte stärker bewerben - dann würde die Binnenkaufkraft steigen und man wäre nicht mehr so abhängig vom Export."

Du stellst dir das alles viel zu einfach vor.

"Leider ist man ja lieber auf den titel "Exportweltmeister" scharf als auf eine stabile Wirtschaft und soziale Gerechtigkeit."

Wenn ein Staat eine stabile Wirtschaft hat, dann ist das Deutschland.

"@eugler:
Deutschland ist kein Unternehmen (verschon mich bitte mit der GMBH-Mär).
Geh bitte zurück in die Schule und lass dir mal Nachhilfe geben."

Das würde ich dir empfehlen. Du hast nämlich nicht mal ansatzweise verstanden, was eugler sagen wollte.

[ nachträglich editiert von all_in ]
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14.07.2012 22:47 Uhr von SpEeDy235
 
+0 | -0
 
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Der Euro: wird wohl nicht die letzte Währung sein die wir haben. Die Kaufkraft sinkt enorm und kaum noch einer kann sich eine größere Anschaffung leisten - außer dir Generation die alles auf Pump kauft und sich dann verschuldet. Ich hab mal gelernt das man das Geld größtenteils auch haben muss und wo kein Geld da ist kann ich mir auch nichts kaufen.
Kredite ja, aber nur in begrenztem Umfang.
Zum Thema. Ich will die DM nicht zurück. Die Preise würden nur noch mehr steigen und dann geht es noch schneller in den "Keller". Meine Meinung...
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15.07.2012 01:50 Uhr von Cruilty
 
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Langfristig gesehen kann ein Land wie Deutschland nicht bestehen. Der Grund warum heute alles "schlechter" und teurer ist, ist nicht die neue Währung. Es ist die Globalisierung.. und das wäre auch mit der DM passiert. Vermutlich noch in größerem Ausmaß. Wer sollte unsere Waren kaufen wenn andere Länder der EU es für die hälfte herstellen können, mit schwacher Währung?

Was derzeit passiert ist Angleichung an den Weltmarkt.
Würde Deutschland morgen aus dem EUR austreten würde die "neue" DM so hoch einsteigen das kein Land der Welt mehr unsere Waren kaufen wird.



[ nachträglich editiert von Cruilty ]
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15.07.2012 09:10 Uhr von Gizmo0815
 
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58% der Duetschen haben nicht verstanden, dass der Euro der wichtigste Garant für das Funktionieren der Deutschen Exportwirtschaft ist. Deutschland ist der größte Nutznießer des Euro. Deutschland verdient momentan Millionen an den griechischen Schulden. Somit profitieren der deutsche Staat, die deutsche Wirtschaft und damit auch der deutsche Bürger! Ohne Euro hätten wir wesentlich mehr Arbeitslose in Deutschland! Und nun bin ich gespannt wie viele Bildzeitungsleser mir jetzt ein minus geben. ;-)
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15.07.2012 09:30 Uhr von LoneZealot
 
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Super: Kilo Tomaten dann 5 DM, von Spritpreisen ganz zu schweigen.

Macht ja nicht, Hauptsache in Griechenland geht man mit 45 in Rente.
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15.07.2012 11:12 Uhr von Finalfreak
 
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Ich bin immer noch der Meinung: Das die D-Mark uns trotz allem Wohlstand bringen kann.
Es kommt auf einen Versuch an, da man nicht abschätzen kann wie der Weltmarkt reagiert.
Unsere Währung hätte potential die neue Leitwährung zu werden, was die Wert enorm steigert.
Der Export würde abschwächen, aber der Import wird viel billiger!
Stellt euch vor, ein Liter Benzin für 60 Pfennig.
Und wenn der Export zu stark einbrechen sollte, kann er immer noch subventioniert werden, beispielsweise anderer Mehrwertsteuersatz.
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15.07.2012 23:33 Uhr von shadow#
 
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58% Idioten? D-Mark...
Dass sie erst viel weniger davon verdienen werden als als gedacht und anschließend entweder alles massiv teurer wird oder sie ihren Job verlieren, so weit reicht das Wirtschafts-Verständnis dann leider wieder nicht.
Auch hier im Forum sind viele Hornochsen felsenfest davon überzeugt, man könnte einfach die Zeit zurückdrehen und den Rest der Welt ignorieren.

@BastB
Und naiv ist dabei noch sehr nett ausgedrückt.
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17.07.2012 14:16 Uhr von eugler
 
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@all_inn: interessant! Dann hast du also eine Identitätskarte und keinen Personalausweis :o)

Du hast sicher recht - ein Staat ist kein Unternehmen. Jedoch sind nicht alle Bürger so interessiert und wie man aus der Vergangenheit lernen kann - niemals informiert genug um Entscheidungen zu treffen, die die eigenen Lebensumstände hinaus betreffen.
Es gibt einen Grund warum wir Vertreter wählen, die sich 365 Tage im Jahr mit bestimmten Themen beschäftigen. Der Bürger ist zuweit weg und muss den ganzen Tag im Unternehmen Deutschland arbeiten - hat somit keine Zeit sich hinreichend zu informieren.

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