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Burma: Präsident fordert Ausweisung von 800.000 Muslimen

Der Staatspräsident von Burma, Thein Sein, hat nun einen Schritt gefordert, den die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) als "blanken Rassismus" entlarvte. Er entschied, die muslimische Volksgruppe der Rohingya komplett des Landes zu verweisen. Diese umfasst immerhin rund 800.000 Menschen.

Als "schweren Rückschlag für die Demokratisierung Burmas" bezeichnete der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius die Anordnung und appellierte an einen Einspruch der Internationalen Staatengemeinschaft. Präsident Sein hatte am Donnerstag geäußert, die Muslime in ein Drittland abschieben zu wollen.

In der vergangenen Woche hatten zahlreiche Nichtregierungsorganisationen die Regierung Burmas noch aufgefordert, das "Staatsbürgerschaftsgesetz" abzuschaffen, das den Rohingyas die Staatsbürgerschaft abspricht. Bereits seit rund 1.300 Jahren leben die Rohingyas in Burma, haben dennoch kaum Rechte.


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WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Präsident, Burma, Ausweisung
Quelle: www.islamische-zeitung.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.07.2012 12:42 Uhr von xdamix
 
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jaja 1. Was ist das für eine Quelle?
2. Kommen Sie aus Bangladesch und können dort abgeschoben werden.
3. Sie sorgen für Unruhen und fordern - wie alle andren Muslime - einen eigenen Staat.
4. Demokratisierung Burmas? Bitch please!
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14.07.2012 14:25 Uhr von azru-ino
 
+3 | -7
 
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zu deinem 2. punkt: Die rohingya lebten schon immer dort und sind etwa vor 1000 jahren zum Islam konvertiert. Nur sind eben viele nach Bangladesch geflüchtet, weswegen fälschlicherweise oft behauptet wird, sie seien Bengalen um eine Abschiebung zu rechtfertigen. Außerdem ist es sucherlich nicht verwunderlich, wenn ein Volk nicht in einer Militärdiktatur leben möchte und der andere Teil des Landes ihnen spinnefeind ist, weil sie eben keine Budhisten sind. Wären das aber Christen wäre der Aufschrei hier groß und alle wären empört.

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