14.07.12 09:12 Uhr
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Deutschlands Jugend gibt Euro auf: 56 Prozent bezweifeln langfristigen Erfolg

Der Euro notiert derzeit mit 1,2167 US-Dollar so tief, wie seit zwei Jahren nicht mehr. Doch die Gemeinschaftswährung sinkt vor allem im Vertrauen. Und es sind nicht nur die Älteren, welche noch mit D-Mark bezahlten, sondern die Jugendlichen, welche mit dem Euro aufwuchsen, die sich abwenden.

Laut "Jugendstudie 2012" sagen 52 Prozent der Befragten zwischen 14 und 24 Jahren, dass sie sich eine Zukunft ohne Euro "sehr gut" oder "gut" vorstellen können. 56 Prozent glauben, der Euro wird langfristig nicht erfolgreich sein. Nur 51 Prozent meinen, der Euro habe sich bislang bewährt.

"Wir müssen aufpassen, dass keine Generation von Euro-Skeptikern heranwächst", äußert Michael Kemmer vom Bundesverband deutscher Banken. Kemmer fordert daher mehr Wirtschaftsunterricht in den Schulen. Der ist auch notwendig, denn 95 Prozent wissen nicht mal ungefähr, wie hoch die Inflation ist.


WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Prozent, Jugend, Erfolg
Quelle: www.welt.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.07.2012 09:12 Uhr von no_trespassing
 
+13 | -4
 
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Interessant - jetzt soll die Jugend in den Schulen darauf getrimmt werden, dass der Euro ein Erfolg ist.

Eins ist jedenfalls sicher: Die Mathematik kann niemand bestechen. Die Jugend wird für all das mal bezahlen müssen.
Und wen interessiert ernsthaft noch die Inflation? Die ist genauso verlogen berechnet wie die Arbeitslosenquote.

Kann ja jeder seine persönliche Inflation ausrechnen und jeder wird feststellen, dass diese WEIT über den lächerlichen 1,7% sind. Bei mir liegt sie bei ~8-10%.
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14.07.2012 09:34 Uhr von anex
 
+11 | -2
 
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und: wieso sollte man durch WIrtschaftsunterricht auf einmal Vertrauen in den Euro bekommen?
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14.07.2012 10:53 Uhr von blz
 
+2 | -1
 
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@Matthias1979: Langeweiliges Zeug.... Genau da ist doch das Problem. Ich finde das auch nicht spannend, aber wichtig.

Jeder kann heute sein Smartphone bedienen und konsumieren, aber wehe es geht darum auch nur ein Girokonto an zu legen. Was ist Schufa, wo will mich die Bank über den Tisch ziehen und was ist ein Dispo?
Wenn man das nicht weiß, sollte man doch nicht auf die Gesellschaft los gelassen werden.

Außerdem sollte man sich nicht nur mit der Bild Zeitung oder RTL eine Meinung über die Lage des Euro bilden, dann sieht um man einiges klarer.
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14.07.2012 12:10 Uhr von sicness66
 
+3 | -1
 
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sinnlose Umfrage: In einer Krisensituation jemanden nach dem Vertrauen zu Fragen. Völlig einseitiges verzerrtes Ergebnis ohne Aussagewert.
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14.07.2012 12:58 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -1
 
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Klar ist alles durch den Euro teurer weil alle Leute plötzlich Dinge zu Preisen kaufen, die sie zu DM-Zeiten sich niemals geleistet hätten. Das reduziert die Kaufkraft für andere Dinge.
Hinzu kommt, dass zu DM-Zeiten fast niemand ein Handy hatte, Internet nur zart verbreitet war. Diese Kosten fallen seit einigen Jahren nun zusätzlich an - und belasten das Etat.
Wer hätte 1999 ein iPad für 1500.- DM gekauft ???
750.- Euro klingt schon günstiger und wird bezahlt. Das ist der Fehler.
Dass allerdings Preise auf Strom, Heizöl, Gas, Benzin unter alten DM-Bedingungen günstiger geblieben wären, glaube ich kaum.
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14.07.2012 13:52 Uhr von no_trespassing
 
+1 | -2
 
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@ThomasHambrecht: Völliger Humbug!

GERADE zu DM-Zeiten hat man sich teures gekauft. Ich erinnere mich an meine Anschaffungen:

TV: 2000 DM
Videorecorder: 1000 DM
PC: 4500 DM
Camcorder: 4500 DM
Urlaube: 4000 DM
Handy: 400 DM

==> Damals kostete Unterhaltungselektronik viel, aber ich hab konsequent nur hochpreisige Markengeräte gekauft (Spitzenmodelle von Sony, etc.).

Heute kann man diese Produkte günstiger kaufen, weil der technische Fortschritt zugenommen hat. Mit anderen Worten: Das wäre mit DM heute alles noch viel billiger.
Ein iPad wäre mit der DM viel günstiger. Heute leiste ich mir das nicht, zu DM-Zeiten hätte ich es wahrscheinlich schon.

>>Dass allerdings Preise auf ...Heizöl, Gas, Benzin unter alten DM-Bedingungen günstiger geblieben wären, glaube ich kaum.

Sind doch alles Importprodukte! Warum sollten die nicht billiger sein bei starker Währung?

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