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Konstanz: Partyaufruf könnte jungen Mann teuer zu stehen kommen

200.000 Euro, soviel könnte einen jungen Mann nun ein Facebook-Posting kosten, in dem er zu einer Party im Stadtpark von Konstanz aufrief. Polizei sowie die Stadt Konstanz wollen gegen den Initiator ein Zivilverfahren anstreben, um die Einsatzkosten einzufordern.

Nachdem der Aufruf bekannt wurde, hatte die Stadt die Party untersagt und vorbeugend mit einem Polizeiaufgebot die Umgebung des Stadtparks abgesichert. Der Initiator der Party wurde wenig später ermittelt, es fand auch eine Hausdurchsuchung statt und sein PC wurde beschlagnahmt.

Bereits Anfang Juli kam es in NRW zu zwei Einsätzen der Polizei, nachdem ein Initiator zu Partys einlud. Auch in diesem Fall soll der Initiator die Kosten des Einsatzes tragen. Beide Fälle werfen nun die Frage auf, ob ein unvorsichtiges Posting zukünftig finanzielle Folgen für eine Person haben wird.


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WebReporter: Mankind3
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mann, Facebook, Kosten, Party, Konstanz, Organisator
Quelle: www.spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.07.2012 21:46 Uhr von Mankind3
 
+7 | -7
 
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Ich finde es vollkommen Ok, wenn solche Leute den Einsatz zahlen müssen. Das Aufrufen zu solchen Partys die meist mit viel Unruhe und Zerstörung mit eingehen sollten nicht ungestraft bleiben. Vielleicht ist es auch ein Weckruf für viele andere ihre Facebook/Twitter Einstellungen zu überdenken bzw. zu checken bevor sie zu einer Party einladen.
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13.07.2012 22:19 Uhr von jschling
 
+7 | -1
 
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klares jain :-)): wenn solche Parties eskalieren und Sachschaden entsteht, würde ich auch den Veranstalter zur Haftung heran ziehen
aber so, wer in die Quelle guckt weiss, dass nur ca 100 Mann vor Ort waren und offensichtlich friedlich: da hat das Dorf Konstanz offensichtlich übers Ziel hinaus geschossen, egal wieviele auf "Gefällt mir" geklickt haben: kein Schaden = kein Schuldiger
oder was kommt als nächstes ? wollen wir jedem, dessen Auto über 80km/h fährt den Führerschein abnehmen - wäre technisch ja möglich zumindest innerorts eine Geschwindigkeit zu erreichen, welche zu eben dieser Strafe führen würde

PS: und eben dafür auch ein Minus für die News: dass kein Schaden entstanden ist, die Polizei nicht wirklich notwendig war, hätte schon Platz finden dürfen in der News. Aber dein kommentar zeigt auch deutlich, dass du eh anders darüber denkst wie ich

[ nachträglich editiert von jschling ]

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