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Konstruktionsfehler bei Autos: Wenn der Glühlampenwechsel 100 Euro kostet

Moderne Autos sind Hightechprodukte. Geplant am Computer, schleichen sich bisweilen in der Realität Konstruktionsfehler ein, die den Autofahrer teuer zu stehen kommen.

Ein Beispiel dafür ist bei vielen Autos der Glühlampenwechsel. Oft muss der von der Werkstatt erledigt werden, weil etliche Teile abmontiert werden müssen. So zum Beispiel beim Renault Modus. Hier muss der komplette Stoßfänger ab, was rund eine Stunde Arbeit bedeutet.

Das schlägt sich am Ende auf der Rechnung nieder. Da kostet der Wechsel dann nämlich locker rund 100 Euro. Eine Website hat noch mehr solcher Konstruktionsfehler aufgelistet.


WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Euro, Auto, Wechsel, Werkstatt, Konstruktionsfehler
Quelle: www.bild.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.07.2012 16:48 Uhr von Hullefu
 
+2 | -5
 
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Verständlich/ JAIN: In dem Beispiel wurde ein Renault genannt und da kann das Bundesverkehrsministerium nicht viel machen denke ich.

Das es schwerer wird die Glühlampen zu wechseln ist doch völlig klar, wobei das auch nur vorne der Fall ist. Im Heck kommt man meist von Innenraum ran. In der Front sieht das schon anders aus.
Der komplette Motorraum ist verbaut, das hat verschiedene Gründe. Zum einen sind die Motoren einzige Hightech-Produkte und haben um einiges mehr Anbauteile als früher. Auch ein Grund ist die Gewichtseinsparung, da wird um jeden Zentimeter gearbeitet um alles in Möglichst kleinen Raum zu verbauen. Das wie im Beispiel der komplette Stoßfänger abgebaut werden muss ist jedoch eine Frechheit.
Jedoch für zumutbar halte ich wenn man die Leuchteinheit losschrauben muss.
Auch muss man sagen das die Langlebigkeit der Leuchtmittel um ein vielfachen höher ist als früher und somit dieser Eingriff nicht so oft durchgeführt werden muss. Der immer häufigere Einsatz von Leuchtdioden verlängert diese Zeitspanne noch einmal.

[ nachträglich editiert von Hullefu ]
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13.07.2012 16:50 Uhr von uss_constellation
 
+14 | -1
 
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@Sir.Locke: In dem Artikel ist nicht von einer Unterordnung dem Design gegenüber die Rede sondern von Konstruktion (auch "häßliche" und "normale" Autos haben dieses Problem).
Und aus meiner eigenen Erfahrung heraus besteht das Problem immer noch, was ein Skandal ist und auch die Verkehrssicherheit beeinträchtigt. In der Praxis fahren diese Autos nämlich vermehrt mit defekten Lampen rum, weil die Leute es selbst nicht mehr können und die Kosten scheuen. Hinter so etwas müssen die Automobilclubs her sein und nicht hinter einer Änderung der Kfz Steuer von Hubraum auf CO2, beide Berechnungsgrundlagen sind nämlich gleich schwachsinnig und haben mit dem Gesamtausstoß der Karre nicht das geringste zu tun, aber lassen wir das, ich komm vom Thema ab.

Ein Leuchtmittel muss mit Hilfe der Betriebsanleitung auf einem schlecht ausgeleuchteten Parkplatz nachts ohne Werkzeuge von einem Menschen mit normalem Sachverstand innerhalb maximal 10 Minuten gewechselt werden können.
Meine persönlichen Erfahrungen mit z.B. Nissan Micra, Mercedes W211, Golf 4 Variant gehen hier eindeutig in eine andere Richtung und ich halte mich technisch hierfür kompetent. Bei allen meinen Autos geht das sehr schnell aber bei den neuen Kisten muss ich leider die Flügel strecken bevor ich mir wieder die Finger aufschneide und das Leuchtmittel dann erst wieder in der Stoßstange landet und man nicht mehr rankommt. Da bleibe ich doch lieber bei meinen 15 Jahre alten Kisten und habe lieber ein altes "schlechtes" Licht als ein modernes, das nicht mehr geht und ich dann nachts den Pannendienst rufen muss wegen nem Kleinigkeitenschwachsinn.
Bei jeder Industriemaschine ist das kleinste Schräubchen mit ner Norm und Sicherheitsrichtlinie geregelt und Arbeitssicherheit und tralala, aber bei nem Alltagsgegenstand wie nem Auto, der auch nachweislich von Vollidioten bedient werden kann kriegt man solche einfachen Anforderungen nicht gesetzlich geregelt und das obwohl es schon mehr als genug Zulassungsvorschriften für Leuchtmittel gibt. Sowas ist einfach nur peinlich.
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13.07.2012 17:09 Uhr von MacGT
 
+8 | -4
 
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Das geht 100 Euro für einen Glühbrinenwechsel ist noch lange nicht das Maximum. Beispiel Corvette C6 (alle Modelle, also auch Z06 und ZR1), eigentlich günstig im Unterhalt (z.B. Bremsscheibe vorne ca. 110 Dollar). Dort muss für den Welches einer Birne die Komplette Front demontiert werden, da die Lampen im Kotflügel verschweisst sind, danach muss die Lampe unten "aufgeschnitten" werden, die Birne getauscht, die Lampe wieder verklebt od. verschweisst werden und natürlich alles wieder montiert. Ich denke in De werden 1000 Euro dafür grad so reichen. In der Schweiz hätte ich über 2000 Fr bezahlt, ging aber, zum Glück, auf Garantie.
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13.07.2012 17:33 Uhr von Jlaebbischer
 
+1 | -0
 
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Hmm: Bei meinem Korea-Chevrolet Lacetti geht das grad noch so, ohne dass man etwas demontieren muss. Auch wenn ich sagen muss, dass man doch noch viel mit ertasten arbeiten muss und die Batterie die Sache Rechts verdammt Eng gestaltet.
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13.07.2012 17:37 Uhr von Maverick Zero
 
+4 | -0
 
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A Klasse: Bei meiner Mercedes A-Klasse war ich beim ersten Mal auch ganz erstaunt: Wie zur Hölle soll man die Glühbirnen wechseln?

Mit dem richtigen Werkzeug und ein wenig Zeit kann man das Auto dann aber auch in der heimischen Garage zerlegen, um an die Scheinwerfer zu kommen. Alles eine Frage der Ausdauer.

Sich ärgerlich, aber noch kein Grund, teuer Geld in der Werkstatt zu lassen.
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13.07.2012 17:45 Uhr von freshmanwb
 
+2 | -8
 
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Der beste Konstruktionsfehler: den ich kenn war bei unserem alten Mazda 5 aus dem Jahr 2006... dank diesem Fehler ging der Motor nach 5-7 Jahren schrott und das war halt keine seltenheit
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13.07.2012 18:23 Uhr von uss_constellation
 
+2 | -0
 
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@Mav: Bei der A-Klasse, zumindest beim ersten Modell, gabs dafür ne extra Klappe im Innenkotflügel, und man hatte vom Radkasten aus Zugang. Da haben sie immerhin noch dran gedacht. Bei den neuen Modellen hab ichs aber nie angeschaut.
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13.07.2012 18:49 Uhr von 1234321
 
+0 | -6
 
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Meine Glühbirnen halten nun schon seit 5/2001. Was sagt man dazu? Das nenne ich deutsche Wertarbeit.
(Lupo mit 350000 km)
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13.07.2012 19:05 Uhr von Copykill*
 
+9 | -0
 
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Waren das noch zeiten als man fast alles selbst machen konnte.
Und im Motorraum eine Golfs / Escort / Kadett noch so viel
Platz war das man dort auch mit 3 Mann und 6 Arme gleichzeitig rumwerkeln konnten.

Aber wer will heute denn noch auf den ganzen Schnick-Schnack, Sicherheitssysteme und Spritsparende Elektronik verzichten.
Und das muss Platz haben, und das eben auch zum Teil im Mottorraum.

Rechtfertigt aber keinen Glühbirnenwechsel für ca. 100€ oder mehr
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13.07.2012 19:08 Uhr von kidman81
 
+0 | -0
 
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Früher haben die Konzerne und die Ersatzteilindustrie ja auch noch an den Teilen selbst das Geld verdient, heute leben wir halt in einer Welt der Dienstleistungen, also verdient man eher durch Dienstleistungen das Geld...ganz einfach. ;)
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13.07.2012 19:17 Uhr von erdengott
 
+2 | -0
 
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@Sir.Locke: "daher gab es auch kurzzeitig eine initiative mit der forderung das der leuchtmittelwechsel ohne probleme und werkzeug durch den fahrer ausgeführt werden muss. obwohl sich auch das bundesverkehrsministerium eingeschaltet hatte, scheint sich dieses thema im sande verlaufen zu haben. "

Im Gegenteil, dass ist in eine ECE Richtlinie eingeflossen.
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13.07.2012 19:23 Uhr von Bruno2.0
 
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und: Hinzu kommt dann auch noch geplante Obsoleszenz...Teilweise muss man sich echt an den Kopf fassen was sich manch Autohersteller erlaubt.

Wir hatten in den letzten 2 Monaten 2 Fälle von Standard Fehlern bei den Jeweiligen Modellen und die hätten sich mit max. 50€ vermieden lassen vom Hersteller...

PS: das waren mal schöne 560€ die der Müll gekostet hat
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13.07.2012 19:53 Uhr von kingoftf
 
+7 | -1
 
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Bei unserem: Honda Jazz musste man zum Glühlampenwechsel die komplette Innenverkleidung des Kotflügels demontieren, macht bei Regen im Dunklen auf einer Landstraße bestimmt richtig Spaß.
Beim Fiat Punto musste man die Batterie ausbauen, um die Lampe auf der Fahrerseite wechseln zu können.
Die Konstrukteure, die sowas verzapfen, teeren und federn.....

Aus diesem Turn wurde hier in Spanien zum Beispiel die Pflicht zum Mitführen von Ersatzlampen gestrichen, kann man unterwegs eh nicht mehr selbst machen.

Anderes Beispiel, Glühkerzenwechsel (Ok, kommt nicht so oft vor) beim A-Klasse Diesel, da muss man den Motor ausbauen, wurde mal vor langer Zeit in einer Reportage gezeigt, Kosten für die Glühkerzen ein paar Euro, Arbeitslohn für die ganze Schrauberei über 1000 Euro.

Da liebe ich mir meinen Landcruiser von 1980, da kann man im Motorraum noch Party feiern, soviel Platz ist da überall
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13.07.2012 20:35 Uhr von skipjack
 
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"Konstruktionsfehler": "Konstruktionsfehler" bei Autos???

>Dieser Konstruktionsfehler heisst Ingieneur und/oder Management!!!

>>Die 1. Diagnose lautete Raffgier.
>>Die 2. Diagnose Arroganz
>>Die 3. Diagnose Auslastung der Kapazitäten

>Früher sagte man(n):
Ein Mann der keine Birne wechseln kann, ist ein (geistiger) Krüppel...

Fazit:
Sowas als Konstruktionsfehler zu bezeichnen ist Betrug...
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13.07.2012 21:12 Uhr von blz
 
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Bis auf wenige: Zum Thema alte Autos: Alle möchten eine Sitzheizung, Rückfahrkamera und weiß ich was alles an Schnick Schnack. Das für wenig Geld und dann wundern, warum ein Werkstattbesuch soviel kostet!
Und das nächste sind die Angestellten der Automobilbranche. 3-4t€/Monat als ungelernter Arbeiter am Band. Gehts noch? Da erblassen die meisten Handwerker vor Neid und das führt auch zu der Erhöhung des Lohngefälles in Deutschland.
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13.07.2012 23:24 Uhr von Umbrella1976
 
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Ein cleverer Automobilhersteller: würde diesen Mist aufgreifen und ein modernes Auto bauen bei dem jeder Hans und Franz JEDE Glühbirne im Handumdrehen selber wechseln kann und das am besten noch in der Fernsehwerbung zeigen...!!! Glühbirnenwechsel in drei Minuten. Ich behaupte: Bei dem Hersteller stehen keine Fahrzeuge mehr auf Halde.....
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14.07.2012 01:21 Uhr von Dracultepes
 
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uss_constellation: Ich habe 5 wechsel gebraucht sie zu finde -.-
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14.07.2012 07:10 Uhr von nodynude
 
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volvo v50: einfach und genial
ähnlich der ausfahrbare türkantenschutz beim neuen ford focus
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14.07.2012 12:54 Uhr von skipjack
 
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@nodynude: Guten Morgen nodynude,

nach/seit dem 440 ist Volvo=Ford
(ähnlich der ausfahrbare türkantenschutz beim neuen ford focus)

Seitdem kennen sogar Volvo Fahrer Rückrufaktionen...
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15.07.2012 06:43 Uhr von BossXxX
 
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Xenon noch teurer: ihr habt wohl noch keine Xenon Lampe ausgewechselt, da kostet die Lampe alleine 140 €, und zwar die billigste....

mfg
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15.07.2012 09:51 Uhr von BoltThrower321
 
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Lampen...wenn ihr wüsstet: Also Lampen sind noch das kleinste Problem. In der Werkstatt selbst hab teils mit Konstruktionen zu kämpfen die immer wieder die gleiche Reaktion in mir vorrufen...Knüppel besorgen und ab in die Fabrik den Ingenieur samt Management verkloppen !



Das ist alles so gewollt! Nichts da mit mehr Technik und weniger Platz...Lügenmrächen!

Die Hersteller wollen nur einen in die Vertragswerkstatt locken und dort den Kunden abzocken (arbeite in einer) um Ihre MEGA Werkstätten und Glaspaläste zu finanzieren. Doch das wird bald nach hintenlosgehen (teils geschehen).

Selbst vor Entwicklungen die einer freien (seriösen) Werkstatt hindert an ein Auto zu arbeiten wird nicht zurückgeschreckt. Ganz vorn dabei (eigentlich fast nur) ist hier zu nennen VAG und PSA also deutsche und französiche Hersteller.
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15.07.2012 10:21 Uhr von TeKILLA100101
 
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naja: wenn (was ja scheinbar auch so ist) immer weniger autos gekauft werden, müssen die eben ihr geld mit anderen dingen verdienen. und was könnte das sein bei autobauern??? ich meine es ist natürlich ekelahft für die käufer, aber wenn ja jeder so schlau ist, kann man sich darüber auch vorher informieren, ob das bei einem auto was einen interessiert, der fall ist.
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20.07.2012 01:55 Uhr von Hugh
 
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Ein Birnenwechsel muss mit zwei Händen in Dunkelheit innerhalb von 5 Minuten getätigt sein, punkt.

Wer hier erzählt, hier und da könne man zuhause noch den Scheinwerfer selber zerlegen.... ....ääähh was bitte?

Sagt mal, ruft Ihr auch beim Ingenieurbüro an, wenn Ihr zuhause den Lichtschalter betätigen wollt?
So nach dem Motto: "Licht anmachen ist nicht überall so kompliziert. Also ich reisse erst die Tapete ab, dann lege ich das Kabel frei, nachdem ich die Sicherung herausgelötet habe, kann ich..."

Ganz im Ernst: Mit meinem Nissan Micra K11 habe ich nicht nur ein mal nachts im Wald mit dem Licht des Handys die Birnen gewechselt: Motorraum auf, Klammer ab, Stecker ab, Gummischutz ab, Birne raus, neue rein, alles wieder zumachen - fertig.
Beidseitiger Wechsel innerhalb von 4 Minuten. Mit etwas Übung in 2.
So und nicht anders muss das gehen.

Alles andere sind Versuche, Kunden künstlich an die Autohäuser zu binden, denn ein bedeutender Teil des Umsatzes wird dort nach dem Kauf erzielt.

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