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Peinlicher Rechenfehler bei Rettungsfond: Um 99.900.000.000 Euro verrechnet

Dem Finanzministerium ist bei einem Schreiben über den Rettungsschirm EFSF für Spanien ein peinlicher Rechenfehler unterlaufen.

Darin verrechnete man sich um ganze 99.900.000.000 Euro, denn aus den geforderten Milliarden machte man einfach Millionen.

Die falsche Summe ist in einem Dokument aufgetaucht, das als "Verschlusssache (VS) - Nur für den Dienstgebrauch" gekennzeichnet ist.


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, Fehler, Rechenfehler, Rettungsfond
Quelle: de.nachrichten.yahoo.com

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.07.2012 14:17 Uhr von no_trespassing
 
+33 | -2
 
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Nächste Taktik: Man jubelt den Parlamenten Mio. unter und korrigiert später auf Mrd.

Begründung: Wir haben uns um 2 Buchstaben verschrieben - wegen solcher Bagatellen sollte das Gesetzesverfahren nicht noch mal angeleiert werden.
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13.07.2012 14:50 Uhr von iMike
 
+14 | -1
 
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Das war Absicht, kein Fehler: Mögen ihre Seelen für immer in der Hölle schmoren.
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13.07.2012 14:54 Uhr von fakenick
 
+1 | -0
 
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+ die zusätzliche Sicherheitsmarge? Will gar nicht wissen, wie hoch die ist!
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13.07.2012 15:16 Uhr von Rychveldir
 
+3 | -0
 
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Ist doch offensichtlich, was hier passiert ist. Die Sekretärin wusste einfach nicht, wie die Zahl mit 11 Stellen heißt. Soll leider öfter vorkommen, bei nicht alltagstauglichen Größenordnungen. Einen Rechenfehler bzweifle ich einfach.

//edit: @werasd: http://de.wikipedia.org/...
Da hast du einen Teil dessen, der inoffiziell (eher halboffiziell) herumgeschoben wird. Es ist zwar öffentlich bekannt, aber das Medienecho ist geringer. Gesamt hat Deutschland da schon 650 Milliarden hineingepumpt. Das gnaze ist nicht begrenzt, könnte also noch weiter wachsen.

[ nachträglich editiert von Rychveldir ]
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13.07.2012 15:21 Uhr von skipjack
 
+5 | -0
 
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Spottet lieber nicht: denn wenn Deutschland irgendwann in die Pleite rutscht, werden andere Staaten bestimmt mit "entsetzen" feststellen", dass sie sich auch nur verrechnet hatten...

Aber liebe Deutschen (Steuerzahler) eure Gelder sind leider weg...;-)
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13.07.2012 16:03 Uhr von MMM2
 
+1 | -4
 
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Ach je es ist doch nicht so, als ob man deswegen den Betrag zuviel/zuwenig überweisen hätte.
Wir haben es also mit einem Tippfehler zu tun, wie er vermutlich in jedem dritten Geschäftsbrief zu finden ist.
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13.07.2012 17:20 Uhr von sv3nni
 
+4 | -0
 
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a la dt bank: alles peanuts
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13.07.2012 19:14 Uhr von TheRoadrunner
 
+1 | -0
 
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Einen Rechenfehler bezweifle auch ich. Das wäre schon großer Zufall.

Es würde mich nicht wundern, wenn auch der eine oder andere deutsche Politiker erst mal überlegen muss, wieviele Nullen Milliarden haben.

Ein Beispiel für das Zahlenverständnis von Politikern:
http://www.youtube.com/...
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13.07.2012 19:35 Uhr von mr.sky
 
+3 | -0
 
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steht doch ganz klar ein "ca." davor.
Ca.100 Millionen ist doch ok. Ca. heißt ja nicht, dass es genau die Summe sein muss. Ein + oder - ist somit möglich.

Es bleibt ja auch nicht bei ca.100 Milliarden. Es werden bestimmt gut 700 Milliarden sein. Aber diese Zahl allein für Spanien kann man HEUTE noch nicht offiziel aussprechen. Wartet noch bis November ;-)
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14.07.2012 00:12 Uhr von hofn4rr
 
+0 | -0
 
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@mr.sky: naja, 700 milliarden sind bis november noch nicht fällig, aber sicherlich die nächsten paar jahre.

aber das wissen die bankleute schon länger, das der efsf nur für summen einspringt die im gegensatz zum esm nur peanuts sind.

da dies sogar schon politiker erkannt haben, eilt es auch so mit dem esm.
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14.07.2012 00:31 Uhr von Draco Nobilis
 
+0 | -0
 
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Spanien muss noch kredite ablösen: Spanien muss dieses Jahr eine hohe dreistellige MRD €-Zahl niedrig verzinster Kredite gegen hochverzinste Kredite ablösen. Die prozentuale Differenz kann Spanien da ganz leicht in den Abgrund schubsen.

Daher kann es schon korrekt sein das mindestens 100 MRD € erforderlich sind.

Jedenfalls nur für das laufende Jahr...
Nächstes Jahr sind es dann noch viel mehr^^

Nach wiki hat Spanien ein BIP von über 1 Billion € und ist zu inzwischen ca. 70% des BIPs verschuldet. Fast alles davon mit sehr niedrig verzinsten Krediten von früher. Wenn man die ablöst und auf das derzeitige Rating guckt... das wird... interessant...

[ nachträglich editiert von Draco Nobilis ]
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14.07.2012 08:45 Uhr von maxyking
 
+0 | -0
 
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möglicherweisse auch: kein Rechen sondern ein Schreibfehler.
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14.07.2012 10:59 Uhr von SpEeDy235
 
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Ich möchte: nicht wissen was die alle gelernt haben. Solche Fehler sollten wenn sie aufgedeckt werden, massive personelle Konsequenzen nach sich zieen. Kann doch nicht sein das man sich mal eben um mehrere Milliarden verrechnet...
oh man...

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