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Ein Fünftel der Schlecker-Mitarbeiterinnen steckt in Arbeitsagentur-Maßnahmen

Vor einiger Zeit wurden fast 20.000 Schlecker-Mitarbeiterinnen arbeitslos, da die Drogeriekette Insolvenz angemeldet hat (ShortNews berichtete). Einige Wochen nach dem Aus wurde nun eine Statistik erhoben, um zu sehen, wie viele Mitarbeiterinnen bereits einen neuen Job haben.

Dabei kam man zu einem ernüchternden Ergebnis. Zwar sind über 7.000 Mitarbeiterinnen insgesamt wieder "beschäftigt", jedoch müssen 4.251 Mitarbeiterinnen davon eine "arbeitsmarktpolitische Maßnahme" der Bundesagentur für Arbeit machen.

Das sind umgerechnet ein Fünftel der insgesamt 20.000 Schlecker-Mitarbeiterinnen. Lediglich 3.068 frühere Schlecker-Mitarbeiterinnen haben einen echten Job bei einem neuen Arbeitgeber, bei dem sie Geld verdienen.


WebReporter: Crushial
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Mitarbeiter, Job, Schlecker, Arbeitsagentur
Quelle: www.rp-online.de

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30.07.2012 17:29 Uhr von Marco Werner
 
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@wok! Hast du schonmal so eine Maßnahme mitgemacht ? Mit viel Glück erwischt man eine, wo von den 4-6 Wochen Gesamtdauer EINE ganze Woche wirklich Bewerbungstraining gemacht wird. Den Rest der Zeit verbringt man damit, der wild gemischten Teilnehmerschaft überhaupt erstmal beizubringen,wie sie den Computer ankriegen bzw im Internet oder mit Hilfe des Telefonbuchs nach Stellen zu suchen. Heißt für den Maßnahmeträger: 1 Woche Leistung,aber 6 Wochen abgerechnet.
Noch dazu kommt,daß es kein Patentrezept gibt, wie eine Bewerbung auszusehen hat. Mach 5 solcher Maßnahmen bei 5 verschiedenen Dozenten und du kriegst 5 verschiedene Meinungen, wie die optimale Bewerbung auszusehen hat. Von ultramodern bis zum Klassiker mit Angabe von Name und Beruf der Eltern ist da alles noch dabei.
Aber sein wir doch mal ehrlich: Man muss kein Einstein sein, um zu bemerken, daß bei der typischen Teilnehmerklientel im Alter von 55+ nicht das Aussehen der Bewerbung der Grund dafür ist,daß sie keinen Job mehr finden,sondern ganz offensichtlich das Alter.

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