13.07.12 10:38 Uhr
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EU-Kommission fordert jährliche Hauptuntersuchung für KFZ mit 160.000 Kilometern

Am Freitag stellte EU-Verkehrskommissar Siim Kallas Vorschläge vor, deren Ziel es ist, mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu erhalten. Eine der Forderung besagt, dass Autos mit einer Laufleistung über 160.000 Kilometern in der EU jährlich zur Hauptuntersuchung sollen.

Bei der Prüfung durchgefallene Fahrzeuge sollen einer zentralen Stelle gemeldet werden und die Zulassung soll bis zum Bestehen der Prüfung ruhen.

Zur Zeit gilt in Deutschland ein Intervall von zwei Jahren. Wobei Neuwagen eine Dreijahresfrist haben. Der ADAC bezweifelt, dass sich die Verkehrssicherheit durch noch häufigere Prüfungen wesentlich verbessert und hält die Aktion für Abzocke.


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WebReporter: Timo85
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Forderung, EU-Kommission, KFZ, Hauptuntersuchung
Quelle: www.welt.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.07.2012 10:45 Uhr von Joker01
 
+19 | -2
 
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raus aus der EU! diese EU-Mafia hat wieder eine neue Einnahmequelle gefunden.
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13.07.2012 11:11 Uhr von ted1405
 
+6 | -0
 
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Schwachsinn in mehrfacher Hinsicht ! Soweit ich es in Erinnerung habe ist der deutsche TÜV immer noch mit einer der strengsten. Bevor also nun die Intervalle geändert werden sollten zunächst einmal die Prüfstandards angeglichen werden.

Außerdem wäre es in dem Kontext einmal hochinteressant zu wissen, wie viele Unfälle wirklich noch auf technische Defekte zurückzuführen sind (ich glaube nicht, dass das noch allzu viele sind) und wie viele dieser Defekte bei einer TÜV-Kontrolle überhaupt entdeckt worden wären.

Ein platter Reifen z.B. kann zu einem Unfall führen, aber auch tägliche TÜV-Kontrollen könnten dagegen gar nichts bewirken.
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13.07.2012 11:38 Uhr von m.a.i.s.
 
+5 | -0
 
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So ein Quatsch: also ich kenne Leute, die zwischen 90.000 km und 100.000 km (Vertreter) im Jahr fahren und andere, die mit Mühe und Not mal 1000 km (ältere Leute in meiner Nachbarschaft) im Jahr zusammenbringen.
Das witzige dabei ist, dass ein Neuwagen erst nach 3 Jahren zum TÜV muss, was bei dem Vertreter 300.000 km bedeutet. Danach müsste er also bei 400.000, 500.000 usw. km zum TÜV.
Die alten Leute in meiner Nachbarschaft, die einen 20 Jahre alten Mercedes besitzen der gehegt und gepflegt wird und jetzt 170.000 km auf dem Tacho hat, müsste demnach bei 180.000, 190.000, 200.000 km usw. zum TÜV.

Sorry, aber das ist wohl gleich nach der Bananen-Norm der ausgekochteste Blödsinn, den unsere Herren EU-Bürokraten in ihrem Regulierungswahn in die Welt setzen wollen.
Ich könnte ja noch so etwas wie beim Kundendienst, also alle zwei Jahre ODER x km nachvollziehen, aber das was die da vorhaben, geht mal wieder, wie so oft bei der EU, an jeder Realität vorbei
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13.07.2012 11:45 Uhr von darQue
 
+3 | -0
 
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joker bringt es schon auf den punkt, viel mehr ist dazu nicht zu sagen!

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