12.07.12 16:13 Uhr
 335
 

Drogenkrieg in Mexiko - Presse kapituliert und stellt Berichterstattung ein

Der Drogenkrieg hat Mexiko nach wie vor fest im Griff. Nun kapitulieren bereits Teile des mexikanischen Presse-Apparats vor der Gewalt. Die Zeitung "El Mañana" hat nun beschlossen, die Berichterstattung über die Konflikte einzustellen.

Es stelle eine Reaktion auf den zweiten Granatenanschlag auf die Redaktion binnen zwei Monaten dar, verlautbart eine Mitteilung der Zeitung. Die Berichterstattung werde durch die herrschenden Umstände aktuell unmöglich. Davon betroffen ist die nordmexikanische Stadt Nuevo Laredo.

Neben "El Mañana" haben auch weitere Zeitungen die Berichterstattung eingestellt, jedoch ohne dies offiziell zu begründen. Nuevo Laredo ist seit Monaten Schauplatz für heftige Auseinandersetzungen zwischen zwei konkurrierenden Kartellen. Dem Drogenkrieg fielen seit 2006 rund 50 Reporter zum Opfer.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Presse, Mexiko, Berichterstattung, Drogenkrieg
Quelle: www.dradio.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Köln: 18-jährige Frau vor U-Bahn geschubst
Münchnerin will Wespennest an Balkon verbrennen: 50.000 Euro Schaden entsteht
USA: 18-Jährige baut wegen Handy in Unfall - Dann filmt sie sterbende Schwester

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben




Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Köln: 18-jährige Frau vor U-Bahn geschubst
BAMF: Neue Identitätsprüfungen für Flüchtlingen
Neuer Bond-Film kommt erst im November 2019 in die Kinos


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?