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Drogenkrieg in Mexiko - Presse kapituliert und stellt Berichterstattung ein

Der Drogenkrieg hat Mexiko nach wie vor fest im Griff. Nun kapitulieren bereits Teile des mexikanischen Presse-Apparats vor der Gewalt. Die Zeitung "El Mañana" hat nun beschlossen, die Berichterstattung über die Konflikte einzustellen.

Es stelle eine Reaktion auf den zweiten Granatenanschlag auf die Redaktion binnen zwei Monaten dar, verlautbart eine Mitteilung der Zeitung. Die Berichterstattung werde durch die herrschenden Umstände aktuell unmöglich. Davon betroffen ist die nordmexikanische Stadt Nuevo Laredo.

Neben "El Mañana" haben auch weitere Zeitungen die Berichterstattung eingestellt, jedoch ohne dies offiziell zu begründen. Nuevo Laredo ist seit Monaten Schauplatz für heftige Auseinandersetzungen zwischen zwei konkurrierenden Kartellen. Dem Drogenkrieg fielen seit 2006 rund 50 Reporter zum Opfer.


WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Presse, Mexiko, Berichterstattung, Drogenkrieg
Quelle: www.dradio.de
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