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Gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung wirft Diakonie Lohndumping vor

Die Diakonischen Werke der evangelischen Kirchen sowie einiger Freikirchen, betreiben laut der Hans-Böckler-Stiftung im großen Stil Lohndumping. Dabei steht besonders das kirchliche Arbeitsrecht in der Kritik, welches genutzt werde um sich gegen Konkurrenten durchzusetzen.

Die Diakonie hätte mit ähnlichen Maßnahmen auf den steigenden Kostendruck im Wettbewerb der letzten Jahre reagiert, wie private Konkurrenten, obwohl ein kirchlicher Hintergrund bestehe. Bereiche seien ausgegliedert, Leiharbeit als neuer Faktor üblich geworden.

Für die Kirche und ihre Wohlfahrtsverbände gilt der sogenannte "Dritte Weg" als Arbeitgeber. Löhne und Arbeitsbedingungen werden dabei von Kommissionen ausgehandelt, nicht von Gewerkschaften. Arbeitskämpfe wie Streiks seien dabei ausgeschlossen. Die Diakonie beschäftigt 453.000 Mitarbeiter hauptamtlich.


WebReporter: Stick
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Kirche, Stiftung, Gewerkschaft, Lohn, Lohndumping, Diakonie
Quelle: www.berliner-zeitung.de

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13.07.2012 12:06 Uhr von artefaktum
 
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Ein unhaltbarer Zustand, dass für die ein anderes Arbeitsrecht gilt.

Zudem wird dieses Extrarecht ja auch mit einer Allgemeinnützigkeit begründet. Lohndumping und Leiharbeit sind allerdings rein gewinnorientiert und überhaupt nicht allgemeinnützig. Das passt nicht zusammen.

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