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EuGH: Bauern dürfen selbstgezüchtetes Saatgut verkaufen und vermarkten

Zu einem richtungsweisenden Urteil kam es jetzt vor dem europäischen Gerichtshof. Bauern dürfen Saatgut, das sie über Generationen selbst gezüchtet haben, das aber nicht in offiziellen Saatkatalogen steht, nun verkaufen und vermarkten. Das Gericht hob eine entsprechende EU-Richtlinie auf.

Ursprünglich wurde in Frankreich ein bäuerliches Saatgut-Netzwerk vom Agrarkonzern Graines Baumax verklagt, da das Netzwerk Saatgut verkaufte, welches nicht in den Katalogen eingetragen war.

Das Urteil ist eine empfindliche Schlappe für Agrarkonzerne wie Bayer oder Monsato, da Bauern nun unabhängiger von Konzern anbauen können. Mittlerweile wird für Dünger und Spritzmittel fünf Mal mehr Geld ausgegeben, als für das Saatgut selbst.


WebReporter: Stick
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bayer, Bauer, EuGH, Dünger, Saatgut
Quelle: www.n-tv.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.07.2012 11:48 Uhr von Artim
 
+20 | -0
 
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Ein Fünkchen Hoffnung: im Kampf gegen die grossen Agrar Konzerne.
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12.07.2012 13:21 Uhr von Schwertträger
 
+9 | -0
 
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Ein gutes Urteil!
Damit wird den Versuchen dieser Konzerne, die komplette Kontrolle über die Nahrungsherstellung der Menschheit zu erlangen, ein erster Riegel vorgeschoben.

Schlimm genug, dass ein normaler Hobbygärtner in Baumärkten, Gartencentern etc. fast nur noch Hybride kaufen kann, wenn er Mohrrüben, Salat oder ähnliches anbauen möchte. Eine Saatgewinnung ist daraus nicht möglich.

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