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Volkskrankheit: Depression - Medikamente machen nicht abhängig

Viele Menschen, die unter Depressionen leiden, haben Angst, Medikamente dagegen zu nehmen. Rund 80 Prozent der deutschen Bevölkerung ist der Meinung, das Antidepressiva schnell abhängig machen.

Laut Ulrich Hegerl, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Leipzig, machen Anti-Depressiva im Gegenteil zu Schlaftabletten nicht abhängig. Des Weiteren könne man sie nicht mit "Happy-Pills" vergleichen, da sie den Gemütszustand vor der Depression wieder herstellen.

Am entscheidendsten ist jedoch die Konsequente Einnahme der Medikamente. Es benötigt zwei bis drei Wochen bis die Medikamente wirken, allerdings verbessert sich der Gefühlszustand der meisten Erkrankten danach sehr schnell. Jedoch seien die Medikamente kein "Wundermittel", da man die Ursachen erkennen sollte.


WebReporter: Ganker
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Angst, Krankheit, Therapie, Depression, Volkskrankheit
Quelle: www.focus.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.07.2012 10:17 Uhr von Ganker
 
+8 | -4
 
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Hab schon lange keine News mehr geschrieben, ist mir glaube ich auch nicht gut gelungen.
Ich fand das Thema nur interessant, da ich auch der Meinung war dass diese Medikamente recht schnell abhängig machen.
Wenn es jemanden interessiert, lest unbedingt die Quelle. Stehen noch viele interessante Sachen drin.

Hoffentlich ist die News für den einen oder anderen interessant.
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12.07.2012 11:19 Uhr von l.l.l.l.
 
+0 | -12
 
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12.07.2012 11:42 Uhr von Pils28
 
+2 | -4
 
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@Bad666: Wie viele Antidepressiva kennst du, die Abhängig machen. Mir fällt grad keiner ein.
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12.07.2012 11:46 Uhr von rockzzz
 
+7 | -0
 
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Manche: Trizyklischen Antidepressiva machen sehr wohl süchtig! z.B Doxepin. "Doxepin wirkt primär stark dämpfend und wird daher außer zur Stimmungsaufhellung oft zur Sedierung verwendet."
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12.07.2012 13:31 Uhr von CrazyCatD
 
+1 | -3
 
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@rockzzz @Bad666: Was hat die Wirkung von Doxepin die du da anführst bitte mit abhängigkeit zu tun? Du solltest nicht nur irgendwas völlig aus dem Zusammnehan gerissen zitieren, denn Doxepin wird bei Suchterkrankungen zum Entzug eigesetzt..
Im Übrigen: Trizyklische Antidepressiva bzw Antidepressiva machen "Nicht" abhängig, viele andere Medikamente wie Benzodiazepine, Schlafmittel oder Schmerzmittel die oft mit Antidepressiva zusammen verschrieben werden schon.
Was jedoch unschön ist das wenn man die Antidepressiva einfach absetzt die Depression wiederkommt mit alle ihren schlimmen seiten, das hat jedoch nichts mit Entzugserscheinungen zu tun.

http://de.wikipedia.org/...

http://de.wikipedia.org/...
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12.07.2012 14:40 Uhr von rockzzz
 
+2 | -3
 
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@CrazyCatD: Wer redet hier von der Wirkung?

"Bei Patienten mit Alkohol- oder Medikamenten-Abhängigkeit in der Vorgeschichte kann es zum Missbrauch des Wirkstoffs kommen." <~ Doxepin.

Antidepressiva an sich macht nicht körperlich abhängig, psychisch sehr wohl! Du meinst selber wie unschön es ist wenn man ein Antidepressiva plötzlich absetzt! Warum wohl? Begründe es wenigstens.

Ich kenne welche, die nehmen seit jahren Antidepressiva, ohne Antidepressiva könnten sie nicht leben oder werden psychotisch! Oder weil sie mit ihren gefühlen nicht klarkommen oder so?

Diese Menschen gewöhnen sich doch daran diese Tabletten zu nehmen, oh einmal fürs schlafen ne pille, dann für die gute laune ne pille, dann fürs aktiv werden ne pille! Und irgendwann vergisst man selbstständig auf natürlicher art und weise aktiv zu werden oder schlafen zu gehen. Man ist dann "psychisch" abhängig.
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12.07.2012 15:06 Uhr von Chaostante
 
+2 | -3
 
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Da macht nichts abhängig: Antidepressiva machen eben nicht abhängig! Wenn Menschen nach dem absetzen Probleme bekommen dann liegt das nicht an den Medikamenten, sondern an der Krankheit weswegen sie diese Medis erst bekommen haben!
Und ich spreche da aus eigener Erfahrung, denn ich habe über Jahre ein Antidepressivum als Unterstützung genommen.

Wenn Jemand sich einen Trümmerbruch im Bein zuzieht bekommt dieser Mensch eine Krücke. Wirft er diese fort BEVOR der Bruch ausgeheilt ist, fällt er um oder hat zumindest Schmerzen und kann kaum richtig laufen. Es muss also erst verheilen damit er ohne Krücke auskommt.
Als nichts anderes sind Psychopharmaka gedacht. Sozusagen eine "Krücke" für die Seele. Mehr ist das nicht.
Sind die seelischen Probleme im Griff oder sogar ausgestanden, braucht man auch die "Seelenkrücke" nicht mehr...
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12.07.2012 16:55 Uhr von rockzzz
 
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@Chaostante: Manche kriegen eine Depression weil sie keine Arbeit finden, manche kriegen eine Depression weil sie schmerzen haben,
manche kriegen eine Depression weil sie liebeskummer haben,
manche kriegen eine Depression weil sie langeweile haben,
manche kriegen eine Depression weil sie sich hässlich finden!
manche kriegen eine Depression weil sie unter minderwertigkeitskomplexe leiden!

Manche Menschen wissen oder haben doch die Lösungen ihrer probleme, ding ist nur, sie haben kein WILLE keine LUST etwas zu verändern, aber gleichzeitig jammern sie rum wie scheisse das Leben ist und es ihnen geht.

Ich z.b leide unter ständiger langeweile weil ich arbeitslos bin, das macht sogar depressiv! :) Na was ist wohl meine Lösung? Arbeiten gehen. das ist nur der punkt! Aber wenn man arbeiten gehen will muss man sich "anstrengen", genau so betrifft das die depressiven Menschen!

Wenn sich ein depressiver Mensch einbildet oder einredet dass er Tabletten braucht, dann ist es klar dass keine neurologin helfen wird, keine psychotherapie.
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13.07.2012 02:38 Uhr von Katatonia
 
+1 | -0
 
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@rockzzz: Du beachtest bei Deiner Betrachtung leider nicht die Stadien der Depression. Dabei ist es schon ein gewaltiger Unterschied.

Die psychische Abhängigkeit gibt es bei Antidepressiva per se auch nicht. Das was Du meinst, ist die Problematik bei der Umstellung des Stoffwechselhaushalts Deines Körpers. Nicht umsonst wirken gerade Antidepressiva erst nach Monaten richtig. Der Körper muss sich darauf einstellen. Ich weiß zumindest von mir selbst, wovon ich spreche. Ich vergess auch mal gerne eine Dosis. Am zweiten Tag stellen sich dann Wahrnehmungsverzögerungen ein.

Bei einer Medikationsumstellung zu einem anderen Präparat und Wirkstoff hatte ich dabei keine Probleme, trotz schneller Absetzung innerhalb einer Woche. Das lag daran, dass das neue Präparat einsprang.

Was immer zu empfehlen ist, die Medikation auch mal in Abstimmung mit seinem Facharzt leicht herunter zu dosieren und zu schauen, was passiert.
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13.07.2012 02:43 Uhr von Katatonia
 
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l.l.l.l. Wenn man keine Ahnung hat, sollte man sich zurück halten. Das Medikament was Du u.A. ansprichst heißt Ritalin. Ritalin heißt richtig Methylphenidat und ist ein Sympathomimetikum oder Stimulans (Wirkstoffgruppe), nebenbei gehört es auch zu den Amphetamin-ähnlichen Substanzen. Somit eine ganz andere Gruppe von Medikament.
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13.07.2012 12:21 Uhr von Pils28
 
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@rockzzz: Die trizyklischen Antidepressiva werden auch nur noch in Ausnahmefällen verschrieben, da sie starke Nebenwirkungen haben.

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