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Brandenburg: 56-Jährigem wurden Beine amputiert - Krankenkasse verweigerte Hilfe

Hans Bloedorn (56) aus Joachimsthal in Brandenburg muss seit drei Jahren zur Dialyse. Im Laufe der Zeit mussten ihm wegen einer Blutvergiftung beide Beine amputiert werden. Da er keine Beine mehr hat, kommt er nicht mehr in sein Bad und Schlafzimmer, da man dorthin nur über die Treppen kommt.

Die Krankenkasse weigerte sich bislang, einen Treppenlift für den behinderten Mann zu stellen. Selbst ein Zuschuss wurde verweigert. Deswegen musste sich Hans Bloedorn bislang immer auf ein selbst gemietetes Dixi-Klo schleppen. Schlafen tat er in der Küche.

Erst als die "BILD"-Zeitung bei seiner Krankenkasse nachfragte, warum man einem voll behinderten Menschen einen Treppenlift verweigert, zeigte sich die IKK bereit, einen Treppenlift mit 2.557 Euro zu bezuschussen. Nun wird Hans Bloedorn wieder in das Bad und das Schlafzimmer kommen können.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Hilfe, Brandenburg, Krankenkasse, Beine, Amputation
Quelle: www.bild.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.07.2012 07:55 Uhr von swac
 
+14 | -0
 
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So erklären: sich dann auch die Milliardenüberschüsse der Krankenkassen. Das ist nur ein Beispiel von vielen: Rehas, Kuren,Operationen usw. werden abgelehnt obwohl das Geld da ist.
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12.07.2012 08:28 Uhr von Suffkopp
 
+14 | -0
 
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Man sollte: einen derartigen Sachbearbeiter gleich feuern der so mit einem Menschen umgeht.
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12.07.2012 08:46 Uhr von Bender-1729
 
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Krankenkassen sind schlimmer als die Mafia, die GEZ und die GEMA zusammen.

Jeder der schon mal ernsthaft krank war oder jemanden kennt, der ernsthaft krank war, wird das bestätigen können. Übertriebene Bürokratie, Unfreundlichkeit und Inkompetenz sind dort meist nur einige der zahlreichen Probleme.

Und bezahlt wird sowieso so gut wie gar nichts mehr. Das wird jeder spätestens dann merken, wenn er mal mit dem Thema "Zahnersatz" konfrontiert wird. Schließlich kann man ja auch Suppe lutschen, nicht wahr ... ?
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12.07.2012 09:04 Uhr von Pils28
 
+3 | -0
 
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Gesundheitsfürsorge ist nichts, wo auch noch: privatwirtschaftlich Gewinne herausgezogen werden dürfen! Es mag zwar viel Kosten, aber das ist der Preis für den medizinischen Fortschritt und der Lobbydurchzogenen Gesundheitspolitik. Privatisierte Krankenhäuser sind schon nahezu peinlich aber vllt. ein Muss durch die öffentliche Unfähigkeit einen Betrieb zu leiten aber Krankenkassen sind nun wirklich überflüssig. Alle den selben Beitragssatz und die selben Leistungen. Und jede versucht mit allen Mitteln noch mehr Geld für eigene Zwecke aus dem System abzuzweigen.
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12.07.2012 10:06 Uhr von akr6
 
+4 | -4
 
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Satzbau: Crushial, was ist los, dein Satzbau wird immer schlimmer:

"Schlafen tat er in der Küche"
"warum man einem voll behinderten"
"Nun wird Hans Bloedorn wieder in das Bad und das Schlafzimmer kommen können"

Nimm dir einfach die Zeit, selbst bei denen schlechten News, gescheit zu schreiben!
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12.07.2012 10:09 Uhr von Maedy
 
+3 | -0
 
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Ich kenne: den konkreten Fall,da sollte ein Bad behindertengerecht umgebaut werden.Dank Bürokratie dauerte alles so lange,sei es von der Hausverwaltung aus,sei es Krankenkasse,dass die Person letztendlich das Bad nicht mehr brauchte.Armes Deutschland.
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12.07.2012 11:30 Uhr von l.l.l.l.
 
+3 | -0
 
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Ich finde, die brasilianischen Sex-Reisen: der Vorstands haben oberste Priorität bei einer Krankenkasse.
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12.07.2012 13:23 Uhr von KingPiKe
 
+1 | -0
 
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Jeder Mensch ist gleich Und irgendeine Witwe eines ehemaligen EU-Politikers bekommt einen eigenen Lift in den Weinkeller, weil sie Knieschmerzen hat...
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12.07.2012 22:28 Uhr von LoneZealot
 
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@swac: ": Rehas, Kuren,Operationen usw. werden abgelehnt obwohl das Geld da ist. "

Ich kenne Leute, alle um die 40, die bekommen ständig Mutter-Kuren, gerade wies passt. Die sagen ganz klar das es für sie Urlaub ist. Der Ehepartner reist dann nach und die machen sich ne schöne Zeit.

Sowas finde ich übel!

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