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Bremen: Bürgerschaft beschließt Mindestlohn von 8,50 Euro

Die Bürgerschaft des Stadtstaats Bremen hat bezüglich des Mindestlohns die Vorreiterrolle in Deutschland übernommen und selbigen am heutigen Mittwoch per Gesetz auf 8,50 Euro festgelegt.

Neben den Mitarbeitern im öffentlichen Dienst gilt diese Regelung ebenfalls für alle Mitarbeiter von Vereinen und Unternehmen, die Fördergelder aus öffentlicher Hand erhalten. Bei Zuwiderhandlung droht diesen Unternehmen die Streichung der öffentlichen Zuwendungen.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) forderte, eine solche Regelung auch für Niedersachsen einzuführen, zumal dort nach Schätzungen des Verbandes mehr als eine halbe Million Arbeitnehmer weniger als 8,50 Euro in der Stunde verdienen.


WebReporter: Thallian
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bremen, Gesetz, Mindestlohn, DGB, Öffentlicher Dienst, Bürgerschaft
Quelle: www.spiegel.de
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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.07.2012 22:35 Uhr von Pils28
 
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Immer diese Ausnahmen! 8,50€ Mindestlohn für ALLE! Wenn man feststellt, dass es einen Mindestlohn geben sollte, dann ist das wohl unabhängig von der Branche! Arbeitgeber, die der Meinung sind, dass sie 8,50€ nicht zahlen könnten, sollen dann gerne in das Ausland abwandern. Denn alles drunter ist Gewinnmaximierung durch Steuergelder, die den zu niedrigen Stundenlohn durch Sozialleistungen aufbessern müssen!
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11.07.2012 22:38 Uhr von Thallian
 
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@Pils28: Ich fürchte, dass ein Landesparlament wie die Bremer Bürgerschaft dafür schlicht nicht über ausreichende Befugnisse verfügt, mehr als das was sie gemacht haben geht nicht, das ist dann Sache des Bundes.
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11.07.2012 23:06 Uhr von l.l.l.l.
 
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Mein Anfangsgehalt vor 23 Jahren war: 22,00 DM /std.

Und das war der Standart in einem handwerkl. Lehrberuf.

Wenn man die Inflation berücksigt, wären das heute ca 22€/std.
Nicht 8,50 !!
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12.07.2012 00:43 Uhr von Pils28
 
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@I.I.I.I. Mein erster Schülerjob waren 8,20€ pro Std. Das war vor über zehn Jahren, was gezahlt werden musste, damit überhaupt Schüler für einen arbeiten. Heute mit der Arge als Erpresser in der Rückhand kann man fast fessellos Lohndumping betreiben!
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12.07.2012 13:49 Uhr von quade34
 
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als privater Arbeitgeber: muß man in Berlin an Studenten für Hilfsarbeiten 9.-€ zahlen. Das fordert das Studentewerk, welches die Hilfskräfte vermittelt. Ich finde es nicht schlecht, aber es verteuert die Kneipenbesuche , wenn der Tellerwäscher so teuer ist. Es ist natürlich eine freiwillige Entscheidung, ob man den teureren Studenten oder jemand anders wählt. Wobei die Studenten aber auch durch ihren Vermittler versichert sind und man selbst keine weiteren Kosten zu tragen hat. Ein Rechenbeispiel für die Günstigkeit der Studentenarbeit: Privater günstigster Anbieter : 100 m² Rasen mähen = 200,- €/ Student dagegen in 2- 3 Std. damit fertig. Es lohnt sich sogar noch, wenn man den Studenten beköstigt und Fahrkosten übernimmt.

[ nachträglich editiert von quade34 ]
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12.07.2012 13:51 Uhr von quade34
 
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als privater Arbeitgeber muß man in Berlin an Studenten für Hilfsarbeiten 9.-€ zahlen. Das fordert das Studentewerk, welches die Hilfskräfte vermittelt. Ich finde es nicht schlecht, aber es verteuert die Kneipenbesuche , wenn der Tellerwäscher so teuer ist. Es ist natürlich eine freiwillige Entscheidung, ob man den teureren Studenten oder jemand anders wählt. Wobei die Studenten aber auch durch ihren Vermittler versichert sind und man selbst keine weiteren Kosten zu tragen hat. Ein Rechenbeispiel für die Günstigkeit der Studentenarbeit: Privater günstigster Anbieter : 1000 m² Rasen mähen = 200,- €/ Student dagegen in 2- 3 Std. damit fertig. Es lohnt sich sogar noch, wenn man den Studenten beköstigt und Fahrkosten übernimmt.

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