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Fußball: Thomas Helmer wünscht sich Systemwechsel beim deutschen Rekordmeister

Der ehemalige Spieler des FC Bayern München, Thomas Helmer, hat erklärt, dass er sich in der neuen Bundesligasaison einen Systemwechsel beim FC Bayern wünsche. Zudem müsste mehr Flexibilität her.

Gegenüber der Münchner Zeitung "tz" sagte der ehemalige Nationalspieler: "Das Problem liegt vielmehr bei diesem System, das auf Robben und Ribéry ausgelegt ist. Das ist so statisch, dass nun jeder weiß, wie man gegen Bayern spielen muss. Da muss man sich überlegen, ob man so weiterspielen will."

Mit dem jetzigen System werde der FC Bayern München nicht weiterkommen. Da man nun drei gute Angreifer hat, wäre das schon einmal ein Wink auf eine Systemumstellung.


WebReporter: kleefisch
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Fußball, FC Bayern München, Rekordmeister, Thomas Helmer
Quelle: www.goal.com

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.07.2012 12:33 Uhr von sicness66
 
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Bla Bla Bla: Helmer ist auch so ein Quacksalber, der jedem nach dem Mund redet. Immerhin hat es dieses statische System, was alle so bestens kennen zu 73 Punkten in der Liga und ins Champions League Finale geschafft.
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11.07.2012 12:59 Uhr von Allmightyrandom
 
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". Immerhin hat es dieses statische System, was alle so bestens kennen zu 73 Punkten in der Liga und ins Champions League Finale geschafft."

Aber mit einer starren Taktik wird es von Jahr zu Jahr schwerer werden, weil man immer leichter ausrechenbar wird. Das kann mal 2-3 Jahre erfolgreich sein, aber es gab genügend Spiele in denen der Gegner taktisch gut eingestellt war und es für die Bayern nichts zu holen gab.

Der Anspruch ist also:

Entweder mit dem System weiter spielen und (trotz teuersten Kaders in der BuLi) jedes Jahr weniger Punkte zu holen, oder aber das Spielsystem zu reformieren um NOCH besser zu werden.
Das die Bayern immer noch recht gut da stehen (obwohl Sie KEINEN Titel geholt haben) kann man ja nicht absprechen, dass Sie aber in den Spitzenspielen mit Ihrer Taktik regelmäßig verloren haben auch nicht.

Ein Wunder war für mich das Weiterkommen gegen Real - den ersten richtig starken Gegner in der CL. Spiele wie das DFB-Pokalfinale oder die Partien gegen Dortmund haben aber gezeigt was passiert, wenn Ribery und Robben aus dem Spiel genommen werden.
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11.07.2012 13:11 Uhr von sicness66
 
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Allmightyrandom: Das Hauptproblem der Bayern in den letzten Jahren war einfach ihr schlechter Anschlusskader. Wenn Ribery oder Robben verletzt waren oder keinen guten Tag hatten, kam hinten keiner nach, der ähnliches Niveau hatte und das Spiel selbst rumgerissen hat. Das ist dann auch der Unterschied zu Barca. Die spielen auch seit Jahren das gleiche System, nur können sie eben einen Iniesta auch mal mit einem Fabregas ersetzen.

"Ein Wunder war für mich das Weiterkommen gegen Real - den ersten richtig starken Gegner in der CL."

Die Vorrunde kennste aber schon ?
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11.07.2012 13:48 Uhr von Allmightyrandom
 
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" Das ist dann auch der Unterschied zu Barca. Die spielen auch seit Jahren das gleiche System."

Nur ist das Barca System nicht so einfach auszuhebeln. Die Passwege zustellen beim Kurzpassspiel braucht so viel Krafteinsatz das woanders Lücken entstehen. Und wenn Iniesta gedoppelt wird hat jemand anders den Platz - und kann damit etwas anfangen.

Bei den Bayern bringt es halt nicht viel wenn Müller und Schweinsteiger seit gefühlten Ewigkeiten im Formtief festhängen. Und auch Gomez ist alles andere als "Anspielbar" an der Strafraumgrenze -> statisches, berechenbares Gekicke.

Ich sehe ich Zukunft eher darin, komplett ohne festen Mittelstürmer zu spielen und statt dessen 3-5 variable offensive Mittelfeldspieler auf dem Platz zu haben.
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11.07.2012 14:11 Uhr von sicness66
 
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Allmighty: "Ich sehe ich Zukunft eher darin, komplett ohne festen Mittelstürmer zu spielen und statt dessen 3-5 variable offensive Mittelfeldspieler auf dem Platz zu haben."

Boar nee hoffentlich nicht :) Dann lieber zurück zum 4-4-2 oder 3-5-2 oder zur Not auch 3-6-1 ;)
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11.07.2012 14:43 Uhr von Allmightyrandom
 
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Und: warum nicht? Beste Beispiele gibts dafür doch - Lionel Messi z.B. ;).

Weshalb soll man einen Spieler am gegnerischen Strafraum stehen lassen der weder nach hinten mitspielt, noch in Kontern für das Passspiel so richtig zu gebrauchen ist?

Die Spanier haben bei der EM auch oftmals ohne festen Mittelstürmer gespielt - eigentlich immer dann, wenn Torres nicht auf dem Platz stand.

Auch in Dortmund wird das "Verfahren" mehr und mehr übernommen. Lewandowsky spielt eher die Rolle einer hängenden Spitze / offensives Mittelfeld als die eines Strafraumstürmers. Und das Ergebnis: Auf einmal ist das ganze Team an der Offensive UND Defensive beteiligt. Mats Hummels geht mit nach Vorne und Lewandowsky auch mal in die Abwehr - das ist einfach nicht so berechenbar und sorgt immer wieder für gute Torchancen.

Der einzige mit einer modernen Taktik auf dem Platz der Bayern ist Manuel Neuer mit seiner offensiven Torhüter"Interpretation".
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11.07.2012 15:22 Uhr von sicness66
 
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Naja: grundsätzlich legt ein "moderner" Trainer sein System nach den Spielern aus, die er hat und versucht so die Stärken zur Entfaltung zu bringen (außer er kann sich sein Spieler für sein System zusammenkaufen).

Ich bin auch nicht grundlegend Fan davon, alles jetzt den Spaniern oder Barca nachzuahmen (so wie man es schon beim 4-5-1 getan hat). Die haben halt einen Überfluss an kleinen Weltklasse-Mittelfeldspielern, so dass sie dieses System auch ohne Stürmer spielen können.

Aber spätestens wenn es die gegnerischen Mannschaften verstanden haben, effizient den "Bus zu parken" und so das Kurzpassspiel kaputt zu machen, müssen sich auch die Spanier was einfallen lassen.

Bis dahin sehen wir dann aber erstmal langweiligen Fußball...

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