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Keine "Killerspiele": Freie Wähler verlangen Selbstverzicht der Entwickler

Die Freien Wähler, die bisher unter anderem in Bayern auf kommunaler Ebene eine kleine Rolle spielen, fordern in einem beschlossenen Eckpunktpapier die Spieleentwickler auf, zukünftig freiwillig auf "moralisch-fragwürdige Killerspiele" zu verzichten und diese nicht mehr zu entwickeln.

Außerdem wollen die Freien Wähler den ländlichen Raum stärken - zum Beispiel durch bessere Vernetzung mit dem Internet und den Ausbau der Infrastruktur. Zudem stellten sie fest, dass das Internet "kein rechtsfreier Raum" sei.

Bei der Bundestagswahl 2013 werden den Freien Wählern aber nur sehr geringe Chancen eingeräumt, die Fünf-Prozent Hürde zu überspringen.


WebReporter: Stick
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Entwickler, Wähler, Jugendschutz, Freie Wähler
Quelle: www.golem.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.07.2012 12:22 Uhr von Borgir
 
+38 | -1
 
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das ist einer der gründe: warum die freien Wähler nicht wirklich erfolgreich in der Politik sein können. Wer so einen Unsinn fordert zeigt nicht, dass er über die nötige Kompetenz verfügt, um vernünftige Politik zu machen.

PS: Die Hersteller entwickeln Spiele, die nachgefragt sind. Viele Leute, mich eingschlossen, spielen gerne mal einen Shooter. Aber: Es ist ein Spiel, nicht mehr.

[ nachträglich editiert von Borgir ]
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11.07.2012 12:31 Uhr von Destkal
 
+18 | -0
 
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Welche Entwickler sind denn gemeint? Als einziger deutscher Killerspiel Entwickler (entschuldigt den Ausdruck) fällt mir momentan nur Crytek ein und die hätten nach eigener Aussage kein Problem damit sich ins Ausland zu verlagern wenn es in Deutschland nicht mehr möglich sein sollte derartige Spiele zu entwickeln. Demnach wäre es Crytek auch herzlich egal was die Freien Wähler verlangen.

Und den Entwicklern im Ausland ist es so oder so egal...
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11.07.2012 12:51 Uhr von freakyng
 
+8 | -0
 
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Keine "Killerspiele": Freie Wähler verlangen von Entwicklern gewinnbringendes Spielgenre einzustellen
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11.07.2012 13:24 Uhr von Askeria
 
+1 | -0
 
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selbstregulierung? ja, das klappt ja in einem kapitalistischem system wunderbar...

deshalb werden auch keine drogen, kinder, frauen, diebsgut, strafrechtlich und ethisch verwerfliche güter, hochtoxische chemikalien, radioaktives material, waffen, sprengstoffe und tierpornografie gehandelt. die menschen regulieren sich selbst und die gesellschaft appelliert an die vernunft eines system (kaptialismus), welches schon im basisbezug genau diese forderung als utopie verwirft, da sich mit selbstregulierung genau 0 (in worten: NULL) Geld machen lässt.

warum wird nicht auf die selbstbestimmung der bürger und deren bildung und vernunft gebocht und eben DIESE gezielt gebildet... nene, da wird auf bundeseben darüber diskutiert, ob man "Wirtschaft" schon in der grundschule unterrichten soll und nicht, ob es sinnvoll wäre den jungen menschen eine echte bildung und charakterbildung zu ermöglicht. bla bla bla.

vom direkten vergleich der medien (computerspiele, musik, musikvideos, filme und literatur) ganz zu schweigen... wie sonst kann man das gescriptete "reality-tv" nicht als das entlarven was ist: opium für die breite masse mit den schönen nebeneffekten der volksverdummung und des legitimieren des eigenen sozialen fehlverhalten. "die machen das im fernseh auch so, alta"...

[ nachträglich editiert von Askeria ]
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11.07.2012 17:31 Uhr von chrisdorf01
 
+0 | -0
 
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Killerspieler? Mentalmörder! Hirnfackler! Oberstübchenerdrossler! Synapsenschlachter! Politiker!
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11.07.2012 18:41 Uhr von Götterspötter
 
+0 | -0
 
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Und wieder eine Partei die Bundeswehr .... Army ... Waffenlobby..... und Krieg abschaffen will :) :) .....

Das meinen die doch hoffenlich mit Killerspielen ... oder ?

Ich kennen jedenfalls kein anderes "Spiel" das mehr Leben vernichtet hat .....

[ nachträglich editiert von Götterspötter ]

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