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Abwanderungswelle bahnt sich an: Facebook als "Stasi-Book" bezeichnet (Update)

Facebook hat seit neuestem eine Funktion eingeführt, bei der Nutzer gefragt werden, ob es sich bei Freunden und den dazugehörigen Fotos um die echten Namen handelt oder falsche Namen angegeben wurden. Somit soll man quasi die anderen "verpetzen" (ShortNews berichtete).

Für viele ist nun der Punkt erreicht, an denen Facebook ihrer Meinung nach zu weit geht. Mittlerweile ist von "Stasi-Book" die Rede.

"Man wird zum gläsernen Menschen. Wer weiß, was noch alles dahinter steckt?", fluchte beispielsweise ein Facebook-Nutzer. "Am besten Facebook-Account löschen und zurück ins reale Leben", meint ein anderer Nutzer. Nun könnte eine Abwanderungswelle drohen.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Update, Facebook, Stasi, Funktion
Quelle: www.bild.de

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11.07.2012 07:41 Uhr von Graf_Kox
 
+37 | -7
 
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mal sehen: Und doch werden sie alle da bleiben bis FB vom nächsten Netzwerk abgelöst wird, dem die Leute ihre Daten schenken können. Und irgendwann ist dann das Geschrei groß wenn die Credite aufgrund negativerem Ranking höher werden oder sich die Krankenkassen etc. für die Daten interessieren. Du machst Bungee Jumping? Beiträge rauf.
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11.07.2012 08:01 Uhr von tafkad
 
+44 | -19
 
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Und trotzdem sind die Menschen: zu blöd um die Wahrheit über Fratzenbuch zu erkennen und werden weiterhin Ihr leben dort veröffentlichen.
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11.07.2012 08:17 Uhr von GhostMaster37083
 
+38 | -14
 
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Ich weiß garnicht warum die jetzt rumheulen. In den AGB´s von Facebook steht doch deutlich geschrieben, das man keine Pseudonyme verwenden darf. Also wenn man sich nicht mit seinem richtigen Namen anmelden will, dann lässt man es halt ganz bleiben.
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11.07.2012 08:37 Uhr von SHA-KA-REE
 
+32 | -10
 
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Oha: Soviele Blitzmerker bei Facebook unterwegs? Das Geschäftsmodell von Facebook basierte VON ANFANG AN auf dem Ausspähen von persönlichen Daten. Die ganzen Schlauköpfe wollten es nur nicht wahr haben. Aber egal: Ich lehne mich weiter zurück und schaue amüsiert zu! :-D
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11.07.2012 08:52 Uhr von TheUnichi
 
+13 | -39
 
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11.07.2012 08:59 Uhr von SHA-KA-REE
 
+19 | -10
 
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@TheUnichi: Die überwältigende Mehrheit der Menschheit ist NICHT bei Facebook unterwegs. Da knapp die Hälfte der Menschen unterdurchschnittlich Intelligent ist (Stichwort: IQ-Normalverteilung), ging Deine Aussage leider nach hinten los. ;-)

>"Vielleicht ist Facebook auch eine extrem gute Werbeplattform für Privatunternehmer"

Vielleicht können Schweine eines Tages doch fliegen? Ich denke es zwar nicht, aber wenn man ganz fest daran glaubt, dann ist es so! Und wenn die Partei (=Facebook) es sagt, dann muss es ohnehin stimmen.
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11.07.2012 09:11 Uhr von Suffkopp
 
+14 | -8
 
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Das ist mir sowas von egal: denn ich hab immer noch keinen FB Account. Finde es immer wieder lustig bei Bekannten zu sehen, wenn sie 547 Freunde im FB haben. Im wirklichen Leben sind es eben weniger. FB ist bei vielen eben eine "Ich habe viele Freunde" Scheinwelt.
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11.07.2012 09:18 Uhr von TheUnichi
 
+6 | -17
 
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11.07.2012 09:36 Uhr von SHA-KA-REE
 
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@TheUnichi: >Hör auf hier den Hochintelligenten zu spielen, du weißt ja selbst nicht mal, wovon du da redest...

Ich weiß sogar sehr gut wovon ich rede, denn es hat sich bereits des Öfteren gezeigt - nicht nur in unserem Unternehmen - dass die Werbepräsenz auf Facebook stark überbewertet wird. Viele Unternehmen haben ihre Aktivitäten auf Facebook schon wieder eingeschränkt, und viele andere haben seitdem sie dort aktiv sind keinerlei Vorteile durch ihre Facebook-Präsenz erfahren. Zudem ist es nun auch nicht wirklich teuer eine Facebook-Seite für ein Unternehmen zu führen, von daher wird sich kaum jemand diese Chance auf zusätzliche Aufmerksamkeit entgehen lassen.

Große Unternehmen springen genauso gerne auf jeden Zug mit auf wie die kleinen Leute, um sich alle Optionen offen zu halten. Das ist schon alleine deswegen der Fall, weil das oft von ganz oben entschieden wird. Da hört der CEO von einem neuen Trend und schon kommt die Anweisung: "Da steigen wir ein!" Das heißt nicht, dass das auch immer einen nennenswerten Nutzen bringt. Der Facebook-Börsengang hat ja vielen schon einiges an Geld gekostet, und umso mehr über Facebook ans Licht kommt, umso mehr wird es in ein schlechtes Licht rücken.

Eine Facebook-Seite ist zudem keinesfalls erreichbarer als eine Website, die man ja zudem auch Facebook einbinden kann, um sich alle Optionen offen zu halten. Ich arbeite für eine amerikanische Softwarefirma, und die setzen natürlich auch alles auf die sozialen Netzwerke. Hintenrum bekommt man aber oft genug mit, dass dabei eigentlich gar nichts herauskommt - die echten Deals werden immer noch persönlich abgeschlossen. So was ist vielleicht für Community-Aktivitäten ganz nett, aber wirklich brauchen tut es kaum jemand.

Die ganze Online-Werbebranche kriselt derzeit ziemlich, weil die Werbetreibenden es einfach übertreiben, und kaum jemand noch ohne Adblocker unterwegs ist. Deshalb ist es ja das Ziel von Facebook, seine Werbung auf andere Weise zu verteilen und in die Platform einzubinden. Die dabei erfolgenden Datenschutzverstöße sind allerdings für einen mündigen Bürger nicht akzeptabel.

Der Facebook-Hype ist wie der Cloud-Hype oder der Chat-Hype ein Phänomen, welches irgendwann abflaut. So wie es beim Cloud-Computing nicht immer nur Vorteile bringt jeden erdenklichen Dienst in fremde Hände abzugeben, so ist es ebenso gefährlich sich in Abhängikeit von Facebook zu begeben. Und es ist auch nicht so, dass man nicht sagen könnte, dass solche Phänomene im Internetzeitalter neu wären.

[ nachträglich editiert von SHA-KA-REE ]
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11.07.2012 09:44 Uhr von SHA-KA-REE
 
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@TheUnichi: Ach und noch zum Thema "hervorragende Werbeplattform": Selbst der inzwischen totgesagte ehemalige Internetriese "Yahoo" fährt BIS HEUTE mehr Gewinn ein als Facebook, und das unter anderem mit Werbung. Soviel zum Thema wahnsinniger Erfolg.

[ nachträglich editiert von SHA-KA-REE ]
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11.07.2012 09:50 Uhr von SHA-KA-REE
 
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Korrektur: >Und es ist auch nicht so, dass man nicht sagen könnte, dass solche Phänomene im Internetzeitalter neu wären."

...sollte natürlich heißen:

"Und es ist auch nicht so, dass man sagen könnte, dass solche Phänomene im Internetzeitalter neu wären."
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11.07.2012 09:54 Uhr von Ypsilon9999
 
+2 | -10
 
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Immer wieder lustig zu sehen wie beim Thema Datenschutz/Facebook wohl jeder Zweite die Weisheit mit Löffel gefressen hat..

..jedoch oben im Browser ganz besonders datengeschützte Tabs geöffnet hat: Facebook, Amazon, Googlemail, Twitter, ebay, flickr und Co..!

Ob bei Facebook angemeldet oder nicht, denkt ihr wirklich, wir, die Web 2.0-Gesellschaft, können dieser Datenmaschinerie dauerhaft und 100%ig aus dem Weg gehen?!

Ja, okay.. zieht den Stecker eueres PC´s, werdet Web-absinent.. aber das Internet vergisst nie. Und spätestens beim nächsten Einkauf in der Drogerie, des Super- und Baumarktes eures Vertrauens, versteht ihr das es kaum ein Entkommen gibt wenn die Kassiererin euch freundlich fragt:

"DEUTSCHLANDCARD ODER PACBACK?!".......
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11.07.2012 09:57 Uhr von Ypsilon9999
 
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Doppelt...

[ nachträglich editiert von Ypsilon9999 ]
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11.07.2012 10:12 Uhr von Achtungsgebietender
 
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11.07.2012 10:18 Uhr von tafkad
 
+4 | -3
 
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@TheUnichi: >> Du unterstellst also dem Großteil der Menschheit, du wärst intelligenter als sie. Soso..

Habe ich dies gemacht? Wenn ja wo?

>> Vielleicht ist deine Wahrheit falsch? Denn wer definiert hier, was die Wahrheit ist? Du? Vielleicht mögen es die Menschen, transparent zu sein. Vielleicht interessiert es sie auch einfach nicht, weil sie sich selbst mögen und sich gerne präsentieren. Vielleicht ist Facebook auch eine extrem gute Werbeplattform für Privatunternehmer

Glaubst du dies wirklich? Ja, eine Werbeplattform für Unternehmer ist dies, doch für den normalen Menschen bietet dieses System keinen wirklichen Mehrwert der es meiner Ansicht nach rechtfertigt mein Leben einem US Unternehmen mitzuteilen. Aber jeder ist seines eigenen Glückes Schmied und dem entsprechend werde ich jeden Auslachen der sich Nachteile dank Fratzenbuch holt. Wieso eigentlich haben die Leute immer gegen die Stasi geklagt oder beklagen sich über den Überwachungswahn der Regierung wenn Sie in Fratzenbuch freiwillig Ihr leben preisgeben?

>> Was ist dein Problem? Stand bei "Leute, die du vielleicht kennst" vielleicht einfach niemand? Hast du keine Freunde? Keine Erlebnisse im Leben, die du gerne mit anderen teilen möchtest, ohne jeden Tag 5 mal dein gesamtes Telefonbuch durchzutelefonieren? Keine Eigenschaften, die für andere Leute von Relevanz sein könnten?

Mein Problem? Ich habe kein Problem, ich habe eine gesunde Einstellung zum leben und weiß wem ich meine Daten anvertraue und wem nicht. Ich habe noch nie Fratzenbuch geöffnet und es wird bei mir auf DNS/IP ebene sofort jeder Zugriff verhindert genauso wie viele andere Auswertungsplattformen(gibt ja genug Listen mit den entsprechenden Einträgen) . Und ernsthaft, wofür brauche ich Fratzenbuch wenn ich mit meinen Freunden lieber In Clubs gehe, bei uns am Rhein grillen kann oder sonst Dinge unternehme? Muss ich wirklich jedem auf der Welt mitteilen, das ich gerade scheißen war, am besten noch mit Fotobeweis? Zudem weshalb sollte ich alles auf Fratzenbuch mitteilen? Sorry, aber so ein gestörtes Mitteilungsbedürfnis habe ich nicht.

[ nachträglich editiert von tafkad ]
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11.07.2012 10:44 Uhr von SHA-KA-REE
 
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@Ypsilon9999: >Immer wieder lustig zu sehen wie beim Thema Datenschutz/Facebook wohl jeder Zweite die Weisheit mit Löffel gefressen hat..
>Ob bei Facebook angemeldet oder nicht, denkt ihr wirklich, wir, die Web 2.0-Gesellschaft, können dieser Datenmaschinerie dauerhaft und 100%ig aus dem Weg gehen?!

Immer wieder lustig wie die Leute meinen man müsse sich selbst die Schlinge umlegen weil man meint dem Henker nicht entkommen zu können.

>..jedoch oben im Browser ganz besonders datengeschützte Tabs geöffnet hat: Facebook, Amazon, Googlemail, Twitter, ebay, flickr und Co..!

Kein Facebook, Googlemail, Twitter, Flickr und Co. hier. eBay ist ohnehin kaum noch zu gebrauchen und Amazons Geschäftsmodell ist - als Onlinehandelsplattform - nun mal ganz transparent das, mir als Kunden etwas zu verkaufen. Keine Notwendigkeit also mit meinen Daten allerlei Schindluder zu treiben, und zudem wissen sie von mir ohnehin nur das, was für eine Handel nun mal nötig ist.

>Ja, okay.. zieht den Stecker eueres PC´s, werdet Web-absinent.. aber das Internet vergisst nie. Und spätestens beim nächsten Einkauf in der Drogerie, des Super- und Baumarktes eures Vertrauens, versteht ihr das es kaum ein Entkommen gibt wenn die Kassiererin euch freundlich fragt:

"DEUTSCHLANDCARD ODER PACBACK?!".......

Habe ich beides nicht. Wozu auch?
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11.07.2012 10:50 Uhr von dalocoroco
 
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Senf: [...]

cg_killswitch "1"

[...]

system.crash.out("BIG LOL")
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11.07.2012 11:09 Uhr von f4ke
 
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Facebook wird uns alle töten!!

[ nachträglich editiert von f4ke ]
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11.07.2012 11:28 Uhr von ollyhal
 
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@tafkad: uuh, das sieht aber schwer nach Angst aus, daß Dir jemand dein geliebtes Spielzeug kaputt macht.
Tut schon weh, wenn die Realität mit dem Holzhammer anklopft, gell? :-)

Ganz ehrlich, das kann doch keiner gut finden, was FB da macht.
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11.07.2012 12:18 Uhr von schwarzerSchlumpf
 
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ollyhal: ganz ehrlich? ist doch scheiss egal was fb da macht, man muss es nicht nutzen

fb stellt einen platz zur verfügung man meldet sich an sie haben ihre agbs und fertig aber nur weil das thema sicherheit, datenschutz im netz gerade so derartig die runde macht (was ja nicht schlecht ist würden da nur die "ich kenne mich mit dem netz nicht aus" politiker nicht mitreden) und eine gewisse angst bei eltern vorherscht die gelinde gesagt übertrieben ist weil die ahnunglosigkeit regiert hört man allen ecken und enden über fb wie schlimm sie doch sind. sieht man doch hier, die bild wie immer fundiert geforscht aber viele dinge wieder mal ausgelassen.

ja hergott dann nutzt es nicht oder gebt die klarnamen eben nicht bekannt es gibt immer noch so ein komisches XY meistens links kann man draufklicken und siehe da das fenster ist weg

es liegt an jeden user wie er mit seinen daten umgeht, fb kann nichts verarbeiten was man ihnen nicht gibt und wenn jemand der meinung ist zig eher zweifelhafte fotos oder handynummer und co bekannt zu geben tja tut mir leid selber schuld

das ist genauso dämlich wie eine veranstaltung öffentlich zu machen nur weil man zu doof ist jede option zu lesen und richtig zu benutzen

danach zu meckern ist lächerlich denn nicht fb ist schuld sondern der vollidiot der die funktionen benutzt ohne zu denken

ach und nein ich bin kein fanboy ich kann fb nicht ausstehen und bin nur bei g+ unterwegs nur um das gleich mal anzumelden ;)
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11.07.2012 12:34 Uhr von TheUnichi
 
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SHA-KA-REE: Da dein gesamter Post auf deiner eigenen Erfahrung basiert und nicht auf Fakten, die man einfach mit Quellen untermalen kann, kann ich letzendlich nur sagen, dass ich andere Erfahrungen habe (Beruflich ebenfalls IT)
Die aktiven Gruppen auf Facebook, die zusammen über Dinge diskutieren oder auch einfach nur ihre typischen Klischee-Posts ablassen sind groß und man kann sich schnell Statistiken zusammenbauen, die anhand von Likes und Shares durchaus herausfiltern lassen, welche Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens die höhere Audienz haben. Diesen Vorteil hat man im normalen Leben ohne weiteres nicht, es sei denn, man sendet hunderte von Leuten aus die durch Deutschland und die Welt fahren, um Produktbewertungen einzuholen. Wo existiert hier kein Vorteil? Ja, es ist einfach und billig, eine Facebook-Seite zu verwalten und aktuell zu halten, bei weitem einfacher, als eine eigene Webseite zu bauen und mit anderen Mitteln (SEO, Backlinks, Werbung) dafür zu sorgen, dass die Leute sie auch finden und besuchen. Auf Facebook ist das dank des Sharings über Freundes-Freunde hinweg ein Kinderspiel. Weiterhin kann man dank weit verbreiteten Apps und APIs heutzutage auf jedem Taschenrechner seine Posts aktualisieren, was das Live-Erlebnis der Posts für die User und die Aktualität der Posts im Allgemeinen stark vereinfacht. Klar kann ich mich nun hinsetzen und das ganze lieber selbst bauen und für mich selbst hosten....oder ich kann einfach Facebook nutzen. Nachteile wird Facebook für Firmen nicht bringen und auch, wenn sie nicht das bekommen, was sie erwartet haben, so ist es immernoch ein Mehrwert, der nichts kostet außer 20 Minuten Zeit am Tag, die man selbst beim Klogang mit Smartphones bereits nutzen kann.

Das Ding ist, ich spreche hier nicht die Tatsache an, dass wir Facebook viele unserer Daten geben und diese sie eventuell weiterverkaufen oder an Behörden weitergeben, ich denke dabei eher daran, dass es keinen Grund gibt, warum nicht sämtliche Behörden diese Daten bereits haben und auch der Verkauf der Daten nicht nur von Facebook und Quellen aus dem Internet stammt, sondern bereits zuvor von Behörden betrieben wurde, nebst Spionage von diversen Sonderkommandos, die so existieren.
d.h. wer wissen will, wer du bist und was du machst, wird wohl genau dies erfahren können, tischt er die entsprechende Summe auf, ob du einen Facebook Account hast oder nicht, spielt dabei absolut keine Rolle (Es vereinfacht maximal die Suche nach den Daten)
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11.07.2012 12:35 Uhr von TheUnichi
 
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tafkad: Für den normalen Menschen bietet das System keinen Mehrwert? Warum nutzen sie es dann? "Dummheit" ist wohl die generischste Antwort dafür, aber willst du alle Facebook-Nutzer als dumm hinstellen? Damit die Mehrheit der Internet-Nutzer? Damit einen riesigen Teil der Menschheit? Lehnst du dich da eventuell nicht zu weit aus dem Fenster?
Fakt ist, nicht jeder, der Facebook nutzt, postet den ganzen Tag was er gerade macht und hat 567 Freunde. Diese Leute will auch keiner in seinen Listen haben, die sind nur unter sich verknüpft und das ist auch gut so. Wenn ich in den Post-Stream schaue, sehe ich im Durchschnitt Dinge wie Fußball Ergebnisse (Immer gut zu wissen), Lustige Bilder (Ein Lacher schadet nie), jemand sucht eine Wohnung oder bietet eine an, jemand hat ein neues Auto und zeigt es seinen Freunden, jemandem geht es nicht gut und sucht jemanden zum reden (Was nervig, aber nachvollziehbar ist), jemand war im Urlaub oder hat etwas unternommen und zeigt seinen Freunden Fotos davon, jemand gibt seine tägliche Lebensweisheit ab. Ich habe in meiner Kontaktliste 140 Leute von denen mit jedem einzelnen mindestens 2 Jahre meines realen Lebens verbracht habe. Natürlich hat man aktuell nicht 140 "Freunde" im Leben, aber es waren durchaus mal gute Freunde oder halt einfach nur Schulkameraden, Familienmitglieder, interessante Leute die interessante Dinge posten u.ä. Seht es doch nicht als Freundesliste, sondern als Kontaktliste. Was ist daran schlimm, Kontakte bereit zu halten, die man jederzeit brauchen kann? Da fällt mir auf Anhieb jemand ein, ein Schlosser, mit dem ich bereits keinen Kontakt mehr hatte. Über Facebook hat man sich zufällig gefunden und auch akzeptiert, ein bisschen über alte Zeiten geplaudert, wie es halt so ist und zwei Wochen später vergesse ich meinen Schlüssel in der Wohnung und siehe da, Kumpel im Facebook angeschrieben (PC nicht nötig, da Smartphone), Nummern ausgetauscht (Die man natürlich nicht auf Facebook veröffentlicht hat), kurz telefoniert, er zu mir, Tür offen. Andersherum, wenn ich etwas brauche, brauche ich es nur zu schreiben. Ich suche einen Untermieter? Ich möchte einen Geburtstag feiern? Ich suche jemanden, der mich irgendwo hin fährt? Ich möchte mein neues Outfit/Webdesign/Haarstyle/Fingernägel bewerten lassen? Einfach Posten anstatt durch die Stadt zu laufen und Zettel aufzuhängen oder das Telefonbuch abzutelefonieren. Kein Mehrwert? Wirklich?

Man hat halt nicht nur Freunde, mit denen man kommuniziert, man kann auch mit Bekannten im Allgemeinen kommunizieren und dazu noch mit allen gleichzeitig, ohne großen Aufwand.

[ nachträglich editiert von TheUnichi ]
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11.07.2012 12:43 Uhr von TheUnichi
 
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oder wie bereits gestern erwähnt: und hier einfach nur nochmal zitiert:

"Nutzt es halt oder nicht, rumjammern hilft sowieso nicht, solange ihr nicht zur Geburt gezwungen werdet, einen Facebook Account anzulegen, ist doch alles in Ordnung. Nicht alle Menschen leben mit Verfolgungswahn und halten sich persönlich für die Menschheit so relevant und wichtig, dass sie ihren Namen nicht an CIA/FBI/STASI etc. weitergeben dürfen. Manche Menschen leben davon, sich selbst zu präsentieren und zu verkaufen und Facebook ist dafür wunderbar geeignet."
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11.07.2012 12:59 Uhr von SHA-KA-REE
 
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@TheUnichi: >Da dein gesamter Post auf deiner eigenen Erfahrung basiert und nicht auf Fakten, die man einfach mit Quellen untermalen kann...

Ach, Zahlen sind keine Fakten? Facebook ist KEIN Big-Player im Werbegeschäft, auch wenn Du das nicht wahrhaben willst. GOOGLE ist ein Big-Player, und die erwirtschaften zweieinhalb Mal so viel Gewinn wie Facebook UMSATZ generiert. Bei dem Geld was da schon reingeflossen ist, ist das nur als Fass ohne Boden zu bezeichnen. Da kann man sein Geld gleich verbrennen.

>kann ich letzendlich nur sagen, dass ich andere Erfahrungen habe (Beruflich ebenfalls IT)

Das sind dann wohl demnach eher die nicht mit Fakten belegbaren Erfahrungen.

>Die aktiven Gruppen auf Facebook, die zusammen über Dinge diskutieren oder auch einfach nur ihre typischen Klischee-Posts ablassen sind groß und man kann sich schnell Statistiken zusammenbauen, die anhand von Likes und Shares durchaus herausfiltern lassen, welche Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens die höhere Audienz haben.

Ja, bei Facebook-Nutzern. Sicherlich relevant, aber keinesfalls vergleichbar mit dem Datenbestand von Google. Und Google schafft das weitgehend auch ohne seine sozialen Dienste, allein über die Suchmaschine. Dabei müssen sie nicht mal zwingend jeden einzelnen identifizieren - das ist für die Statistik gar nicht nötig. Facebook muss das aber, weil das System sonst nicht zuverlässig funktioniert. Mag sein dass da genauere Daten bei herauskommen, aber dazu muss eben jeder die Hosen runterlassen und vor allem ehrlich sein. Und beides ist so nicht gegeben.

>Diesen Vorteil hat man im normalen Leben ohne weiteres nicht, es sei denn, man sendet hunderte von Leuten aus die durch Deutschland und die Welt fahren, um Produktbewertungen einzuholen. Wo existiert hier kein Vorteil?

Natürlich existiert hier ein Vorteil für die Werbemafia. Ich möchte aber nicht mit Werbung überhäuft werden, deshalb wird bei mir auch sämtliche Werbung geblockt, und ich beteilige mich an so was nicht. Personalisierte Werbung ist ohnehin das Allerletzte.

>Ja, es ist einfach und billig, eine Facebook-Seite zu verwalten und aktuell zu halten, bei weitem einfacher, als eine eigene Webseite zu bauen und mit anderen Mitteln (SEO, Backlinks, Werbung) dafür zu sorgen, dass die Leute sie auch finden und besuchen.

Und vor allem begibt man sich in die totale Abhängigkeit, und schon morgen kann die Seite von Facebook gelöscht werden. Ist alles schon dagewesen.

>Auf Facebook ist das dank des Sharings über Freundes-Freunde hinweg ein Kinderspiel. Weiterhin kann man dank weit verbreiteten Apps und APIs heutzutage auf jedem Taschenrechner seine Posts aktualisieren, was das Live-Erlebnis der Posts für die User und die Aktualität der Posts im Allgemeinen stark vereinfacht.

Eigentlich hat Facebook in der Praxis weit weniger mit einem "Live-Erlebnis" zu tun als z.B. ein Chat, weil oft Gespräche zeitversetzt geführt werden. Dazu würde auch E-Mail reichen. Und was an einer Facebook-App im Vergleich zu einer IM-App der Vorteil sein soll, bleibt mir auch schleierhaft.

>Klar kann ich mich nun hinsetzen und das ganze lieber selbst bauen und für mich selbst hosten....oder ich kann einfach Facebook nutzen. Nachteile wird Facebook für Firmen nicht bringen und auch, wenn sie nicht das bekommen, was sie erwartet haben, so ist es immernoch ein Mehrwert, der nichts kostet außer 20 Minuten Zeit am Tag, die man selbst beim Klogang mit Smartphones bereits nutzen kann.

Nachteile bringt es in der Wirtschaft immer, wenn man nicht das bekommt, was man sich erhofft hat, denn man hätte Zeit und Geld in andere Dinge investieren können. Will ich die neusten hippen Klamotten oder ein tolles Smartphone an Endkunden verkaufen geht das über Facebook, aber sind Firmenkunden mein Ziel ist es regelmäßig die schlechtere Wahl.

>Das Ding ist, ich spreche hier nicht die Tatsache an, dass wir Facebook viele unserer Daten geben...

Darum GEHT es hier aber.

>d.h. wer wissen will, wer du bist und was du machst, wird wohl genau dies erfahren können, tischt er die entsprechende Summe auf

Ich glaube kaum dass sich das für irgendjemanden lohnen wird, denn der Aufwand wäre ungleich höher als bei über 80 Prozent der Facebook-Nutzer. Über mich findet man so gut wie keine privaten Informationen im Netz, selbst wenn ich Dir meinen Namen nennen würde nicht (was ich aber natürlich nicht tue). Da müsste man schon meinen Internetanschluss überwachen, Daten aus vielen Quellen kombinieren und mein verschiedenen Internet-Nutzungsgewohnheiten kennen (ich bin z.B. von vielen verschiedenen Orten mit verschiedenen Geräten online). Das ist ohne ein System wie Facebook nicht rentabel auszuwerten.

>ob du einen Facebook Account hast oder nicht, spielt dabei absolut keine Rolle (Es vereinfacht maximal die Suche nach den Daten)

Doch, und ja: Es vereinfacht die Suche so wesentlich, dass sie erstmals wirklich lohnenswert werden würde. Das was da passiert ist Datamining auf ganz neuem Niveau - und zwar ohne mich.
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11.07.2012 13:13 Uhr von StachelSA
 
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@all: AGBs hin oder her... kommt bei mir so eine Abfrage, dann lösche ich sofort meinen Account. Denn dann habe ich es mit eigenen Augen gesehen!

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