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CETA: ACTA durch die Hintertür?

Ein Handelsabkommen zwischen Kanada und der EU beinhaltet offenbar viele kopierte Passagen aus dem vor einiger Zeit im EU-Parlament abgelehnten Anti-Piraterie-Abkommen ACTA. Der kanadische Juraprofessor Michael Geist sieht darin eine Wiederbelebung von ACTA.

Um das "Canada-EU Comprehensive Economic and Trade Agreement" wird genau soviel Geheimniskrämerei betrieben wie seinerzeit bei ACTA. Viele Passagen sehen wie kopiert aus, so zum Beispiel die Kooperationsbemühungen zwischen Providern und Rechteinhabern, bei dem ein Three-Strikes-Modell befürchtet wird.

Die CETA-Initiative wird in einem Wirtschaftsabkommen zwischen beiden Parteien vergraben. Somit könne mehr Druck auf das EU-Parlament ausgeübt werden, das Abkommen nicht scheitern zu lassen.


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WebReporter: Stick
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Europa, Kanada, Abkommen, ACTA, Hintertür
Quelle: www.heise.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.07.2012 23:31 Uhr von Stick
 
+24 | -0
 
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Das hat aber nicht lange gedauert, bis sie wieder aus ihren Löchern gekrochen kamen.
Nichts gegen ein zeitgemäßes Urheberrecht, aber bitte nicht wenn dadurch auf grundlegenden Rechten rumgetrampelt wird...
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11.07.2012 14:50 Uhr von Alois_Besenstiel
 
+2 | -0
 
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Versuchen können sies ja. Wenn wieder alle zusammenhalten machen wir ihnen das ganz genau so kaputt wie ACTA auch.
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11.07.2012 18:01 Uhr von iMike
 
+3 | -0
 
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Dass Künstler weniger verdienen stimmt nicht: Durch das Internet und der Möglichkeit, kostenlos an Musik zu kommen, wurden die meisten überhaupt bekannt und haben überhaupt die Möglichkeit bekommen, berühmt zu werden und Geld zu verdienen.

Es werden immer noch genug Alben und Lieder gekauft. Und durch Konzerte wird sehr viel verdient. Gäbe es keine Möglichkeit, kostenlos an deren Musik zu kommen, würden die meisten die nicht mal beachten. Nicht jeder, der bestimmte Musik runterlädt, kauft sie auch.

Es gibt genug Möglichkeit, wie sie ihre Musik kostenlos anbieten und trotzdem genau so viel Geld verdienen können.
Wer berühmt wird, der wird schon verdienen.

Im Volk werden die Armen immer ärmer und die Reichen immer reicher (fetter) - in der Musik sollen jetzt die Bekannten immer bekannter und die Unbekannten auch unbekannt bleiben.


Mögen diesen fettgefressenen Schweine ihre gerechte Strafe bekommen. Ich gönne jeden Einzelnen größte Armut und die Angst, den Tag überleben zu können - ein Leben lang.
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12.07.2012 14:18 Uhr von mayan999
 
+2 | -0
 
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oh wunder, oh wunder: "Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt." - Jean-Claude Juncker
(Der SPIEGEL 52/1999 vom 27. Dezember 1999, S. 136)

und, wer hier mit "wir" gemeint ist, sollte klar sein.

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