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Griechenland: Euro-Austritt und Abwertung als ultimative Lösung?

Ökonom Roger Bootle, Kolumnist für den "Daily Telegraph" und Manager einer der führenden makroökonomischen Einrichtungen, sieht im Euro-Austritt und der darauffolgenden Abwertung der neuen griechischen Währung die einzig plausible Lösung, die Kostendifferenz zu anderen EU-Staaten zu senken.

Ein Allheilmittel sei eine nominelle Abwertung der Währung allerdings nicht. Strukturelle Schwächen in Arbeitsproduktivität und der Nutzung von Kapital müssten auf anderem Wege ausgeglichen werden.

Produktivität, Exporte von Waren und die Nachfrage nach griechischen Arbeitskräften würden wesentlich schneller wieder steigen, würde Griechenland den Euro verlassen. Und eine rasche Entschuldung ist notwendig, um Langzeitfolgen für die gesamt EU-Wirtschaft vorzubeugen.


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WebReporter: IanDresari
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, Griechenland, Lösung, Austritt, Abwertung
Quelle: derstandard.at

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.07.2012 22:46 Uhr von IanDresari
 
+5 | -2
 
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Ob der Euro-Austritt Griechenlands eine Lösung ist?
Für Griechenland sicherlich, aber was passiert min den anderen Euroländern, wenn das Image des Euro zu bröckeln beginnt, und möglicherweise bald weitere Staaten dem Beispiel folgen und den Euro aufgeben?
Dann kann unser Europa seinen Platz auf den Weltmärkten wieder vergessen, um den es die letzten Jahrzehnte so erbittert gekämpft hat.
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10.07.2012 22:57 Uhr von shadow#
 
+1 | -6
 
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Können die Briten nicht mal die Schnauze halten? Diese Lösung würde einzig und allein Griechenland helfen, für den Rest der Eurozone aber hohe finanzielle Verluste bedeuten.
Und das nicht mal nur durch die Zahlungsausfälle...
Wir sind nicht das verdammte Sozialamt. Die Griechen haben sich die Suppe selbst eingebrockt und sollen sie jetzt auch auslöffeln.
Und die Briten sollten sich einen anderen Plan einfallen lassen, ihre Währung weniger beschissen aussehen zu lassen als sie aktuell dasteht.
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10.07.2012 23:08 Uhr von Multiversal
 
+3 | -1
 
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Hauptsächlich gehts Schäuble nur darum: wie oder was machen die Finanzmärkte (die soll er sich in den Arsch stecken)!
wir Steuerzahler sind denen sowieso egal!
Also raus mit Griechenland!
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11.07.2012 03:09 Uhr von willi_wurst
 
+5 | -1
 
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mhhh warum treten wir deutschen denn nicht aus dem euro aus und lassen die griechen wo sie sind? das hätte echt viel vorteile für uns und ich bekomme wieder richtiges geld in die hand ... hehe ...
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11.07.2012 06:24 Uhr von CoffeMaker
 
+3 | -0
 
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"Diese Lösung würde einzig und allein Griechenland helfen, für den Rest der Eurozone aber hohe finanzielle Verluste bedeuten."

Wenn du unterschiedlich schnele Läufer hast kannst du 2 Dinge machen:

1. Jeder läuft für sich
2. Alle richten sich nach dem langsamsten Läufer.

Willst du Punkt 2 dann beklage nicht das man dir das Geld aus der Tasche zieht und es nach Griechenland schickt.
Und das wird sich nie ändern, da können sich die Leute drehen wie sie wollen.
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11.07.2012 12:09 Uhr von dajus
 
+1 | -1
 
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kleine Prognose: Zum Jahreswechsel wird Grichenland die neue Drachme einführen.

Ihr werdet sehen!

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