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München: Wissenschaftler weisen erstmals magnetische Sinneszellen nach

Wissenschaftler erachteten es bereits lange als sicher, dass manche Tiere eine Art "inneren Kompass" besitzen, der ihnen die Orientierung über kilometerweite Distanzen erlaubt. In München gelang Forschern nun erstmals der Nachweis dieser bisher unentdeckten Sinneszellen bei Regenbogenforellen.

Dabei konnten die Sensoren in den Riechorganen der Tiere nachgewiesen werden. Studienleiter Michael Winklhofer gab an, dass dort ein spezielles Mineral in der Lage ist, einen Nervenreiz zu provozieren, der das Tier in die richtige Richtung weist. Nur jede 10.000. Zelle ist hierbei magnetisch.

Auch Krebse, Fische oder Rehe benutzen derartige Sensoren zur Orientierung über große Entfernungen. Nun hält man es in Wissenschaftskreisen vereinzelt für möglich, dass auch Menschen diese Eigenschaft in rudimentärem Maße besitzen könnten.


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WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: München, Wissenschaftler, Zelle, Magnetsinn
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.07.2012 14:57 Uhr von gravity86
 
+3 | -0
 
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"Nun hält man es in Wissenschaftskreisen vereinzelt für möglich, dass auch Menschen diese Eigenschaft in rudimentärem Maße besitzen könnten."

Sicher, solange ich mein Smartphone dabei habe, besitze ich diese Fähigkeit ebenfalls ;-) *kleiner Scherz"
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10.07.2012 15:12 Uhr von Renshy
 
+0 | -6
 
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wenn 2 leuz wrestlen machen sie sich abundzu auch schwer oder leicht, auf der waage erkennt man das nich aaaaber wen man einen hochheben will merkt man das sich einer schwer macht zum leid des eigenen rückens* daher könnt man das auch als magnetismus ansehen und nich als gwichtsveränderung u.a.
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10.07.2012 18:38 Uhr von Strassenmeister
 
+2 | -1
 
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@ Ming-Ming: Ich kenne das auch.Hat aber nichts mit Magnetismus zu tun,viele Frauen riechen das Geld einfach.
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10.07.2012 22:57 Uhr von Bastelpeter
 
+0 | -0
 
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Beim Menschen: stammen Aussagen zu veroeffentlichen Studien zum Magnetsinn leider nur aus einer Arbeitsgruppe, die diesen Sinn bejahen. Daher ist die Aussagekraft sehr umstritten. Diese Experimente fanden Ende der 70er Jahre statt. Die Arbeitsgruppe koennte genausogut einer Selbsttaeuschung unterlegen sein. Leider wurde das dann nicht wirklich weiter erforscht. Viele Indizien sprechen aber fuer solch eine Faehigkeit des Menschen. Weitere Experimente koennten bestehende Zweifel ausraeumen. Der Nachweis duerfte zudem wesentlich einfacher sein als der Nachweis der Resonanzfaehigkeit von Gehirnsignalmustern.

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