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Radioaktives Wasser aus Fukushima erreicht in drei Jahren die Küste der USA

Nach der japanischen Atomkatastrophe im März 2011, ist das radioaktive Wasser seither durch Meeresströmungen in Richtung Nordamerika getrieben worden.

Modellrechnungen von Wissenschaftlern des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel haben ergeben, dass es sich bereits über die Hälfte des Pazifik ausgebreitet hat und in drei Jahren die Westküste der USA erreichen wird.

Die radioaktive Belastung befindet sich dann bei zehn bis 20 Becquerel. Somit liegt der Wert etwa bei dem, den man noch heute in der Ostsee durch die Tschernobyl-Katastrophe findet.


WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: USA, Wasser, Fukushima, Küste
Quelle: scinexx.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.07.2012 13:38 Uhr von m.a.i.s.
 
+22 | -0
 
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Also: der Artikel ist zwar weitgehend richtig, aber leider können sich die meisten Leser (so auch ich) nichts unter der Becquerel-Angabe vorstellen. Ich habe mich daher mal erkundigt:
Zunächst einmal gibt man Becquerel immer im Zusammenhang mit einer gewissen Masse an, also Becquerel pro Kilogramm oder wie in dem Artikel Bequerel pro Kubikmeter.
Weiterhin sind 20 Bequerel pro Kubikmeter Wasser deutlich unter dem Grenzwert für Trinkwasser, wie dem Artikel auch zu entnehmen ist.
In Nahrungsmitteln dürfen bei Erwachsenen 600 Bq pro Kilogramm, in Nahrungsmitteln für Säuglinge noch 370 Bq pro Kilogramm enthalten sein (Quelle:http://umweltinstitut.org/...).
Somit ist der in der News angegebene Wert praktisch nicht der Rede wert.
Das hätte man meines Erachtens noch erwähnen sollen.

Hier noch ein Auszug des Originalwortlauts der Nachricht:

Die Radioaktivität werde dann knapp unter den Werten liegen, die noch heute infolge der Tschernobyl-Katastrophe in der Ostsee zu finden sind, berichten die Forscher im Fachmagazin "Environmental Research Letters". Dort finde man noch rund 20 Becquerel pro Kubikmeter Wasser. Das sei gegenüber dem Normalwert leicht erhöht, aber noch deutlich unter dem Grenzwert für Trinkwasser. Starke Wirbel und Winterstürme hätten das radioaktive Wasser im Pazifik bereits stark verdünnt.

[ nachträglich editiert von m.a.i.s. ]
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10.07.2012 13:44 Uhr von Hoellenhobel
 
+8 | -10
 
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So wird also dieser neuartige BUBBLE TEA hergestellt....
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10.07.2012 13:47 Uhr von lesender
 
+8 | -2
 
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Wie kommt denn das Wasser an die Ostküste? Eine Möglichkeit, der Panama Kanal. Oder der lange Weg um Kap Hoorn. Aber eher unwahrscheinlich bei den ganzen Strömungen.
Ach ja, in der Quelle steht übrigens nichts von Ostküste.
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10.07.2012 13:58 Uhr von PhoenixY2k
 
+11 | -4
 
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In der: Quelle ist nur von der nordamerikanischen Küste zu lesen. Da der Herr Autor anscheinend nicht mit den einfachen Regeln der Himmelsrichtungen vertraut ist, hier nochmal ganz langsam:

Japan liegt im Pazifik (großes blaues Wasser auf der Erdkarte). In der Quelle ist auch von Hawaii die Rede. Auch Hawaii liegt im Pazifik. Wenn wir jetzt noch weiter östlich gehen kommen wir auf eine Landmasse die sich Nordamerika schimpft Und jetzt drehst du deine Erdkarte Richtung Norden (die Himmelsrichtung in der nie die Sonne steht, oder du schaust in die Mittagssonne und drehst dich um) und schaust dann auf die Kompassrose, wo denn Westen liegt. Da kannst du erkennen, dass das hintere Ende der USA, das am Pazifik liegt, im Westen liegt. Deswegen nennt man die auch Westküste und nicht Ostküste.

Versteht mich nicht falsch. Die News ist relativ interessant (im Gegensatz zu den sonstigen Tittennews schon wissenschaftlich bahnbrechend) und auch eigentlich gut wiedergegeben, aber die Himmelsrichtungen sollte man eigentlich schon in der Grundschule gelernt haben.

[ nachträglich editiert von PhoenixY2k ]
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10.07.2012 14:04 Uhr von PhoenixY2k
 
+3 | -2
 
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Achja: hab ich ganz vergessen. 20 Bq / m³ ist wirklich fast nichts und wie schon erwähnt, weit unter der Bedenklichkeitsgrenze.

Zum Vergleich: Im Wasser San Pellegrino wurden bereits bis zu 18 Bq/m³ nachgewiesen, bei 5-10 Mikrogramm Uran pro Liter (Empfehlung für Säuglingsnahrung ist unter 0,2 Mikrogramm).

Oder im Bayrischen Wald werden noch heute bei Wildschweinen eine Belastung von 6700 Bq / kg nachgewiesen. 200g davon entsprechen einer ungefähren Belastung mit Höhenstrahlung bei einem Flug von Deutschland auf die Kanaren.

[ nachträglich editiert von PhoenixY2k ]
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10.07.2012 14:34 Uhr von Dracultepes
 
+9 | -2
 
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Ist schon blöd wenn man die Schule abgebrochen hat,bevor die Himmelsrichtungen drankamen, um Shortnews"reporter" zu werden.

Ich habe wenigstens noch bis zur Rechtsschreibung gewartet ^^
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10.07.2012 15:24 Uhr von spencinator78
 
+5 | -5
 
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Ich: bin nicht der letzte der die News vorm Erscheinen gelesen hat! Aber danke an alle die mich so "nett" auf diesen Fehler hingewiesen haben! SCHÄMT EUCH!

Ich werde es ändern lassen!
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10.07.2012 17:16 Uhr von Petabyte-SSD
 
+0 | -4
 
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20 BC von wegen wenig: Ich glaub ich spinne, 20 Becquerel pro m3.
Wenn man bedenkt, wie gigantisch der Ozean ist, dann ist das sehr viel.
Vor Tschernobyl lag der Grenzwert bei LEBENSMITTELN bei 4 Bc, ancher bei 600.

Wenn jetzt schon das Meerwasser so verseucht ist, dann kann man sich nicht vorstellen wie viel Radioaktivität dann durch die Fische "rausgefiltert" werden.

Aber was solls, dann verdünnt sich Radioaktivität, indem sie in Fischen an Land gebracht wird, und von Menschen aufgenommen wird, das Meer wird`s freuen...
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10.07.2012 18:13 Uhr von Jaegg
 
+1 | -1
 
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@phoenixy2k: wie terrorstorm auch schon sagte ... die belastungsgrenze wurde nach fukushima extrem hoch gestuft... damit wir noch fließig importieren könne... das sollte man nicht vergessen!
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10.07.2012 21:21 Uhr von smogm
 
+0 | -0
 
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10.07.2012 23:40 Uhr von free4gaza
 
+0 | -0
 
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tja. die Amis haben es verdient.
Irgendwo auf einem Paradies-Insel, haben die Amis mehrere! Atom-Bomben getestet, so dass es unbewohnbar war,
alle Tiere mutierten sich, Haie hatten eine Flosse weniger..
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11.07.2012 18:40 Uhr von iMike
 
+0 | -1
 
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Ich weiß wie es kommen wird: Die Amerikaner behaupten, das wäre ein feindlicher Terrorangriff Irans und marschieren dort ein, töten Menschen und besetzen das Land, um Frieden zu schaffen.

Am Ende ermorden sie Ahmadinedschad vor der Kamera und feiern sich dafür.


Ironie, falsch und trotzdem wahr

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