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Umstrittene Änderungen: Ämter sollen selbst nach neuem Gesetz gerufen haben

Das neue Meldegesetz sorgt für hohe Wellen, denn demnach dürfen die Ämter die Adressen der Bürger an Werbetreibende weitergeben.

Der CSU-Innenexperte Hans-Peter Uhl versteht die Aufregung nicht, denn die Ämter selbst hätten nach einer Änderung gerufen. Jedes Mal nach einer Erlaubnis zu fragen, sei zu unpraktikabel.

Adresshändler seien sowieso nicht an dem Kauf interessiert, denn pro Adresse müssten sie an das Amt zehn Euro zahlen. "Jeder Adresshändler wäre pleite", so Uhl. Die meisten Anfragen kämen von Bürgern, die alte Schulfreunde suchten.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Handel, Adresse, Aufruhr, Meldegesetz
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.07.2012 15:01 Uhr von Intolerant
 
+3 | -0
 
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Na wenn die Ämter das wollen: dann ist das schon ok... Ich mein man kann den armen Beamten doch nicht zumuten JEDES mal wenn es um private Daten geht eine Erlaubniss zu erbitten...Außerdem, sie sagen ja auch Adressenhändler wären nicht interessiert, also wozu die Aufregung? Wir können alle beruhigt schlafen!
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