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Neonazi-Ausschuss: Thüringer Verfassungschef liefert bizarren Auftritt ab

Der ehemalige Chef des Thüringer Verfassungsschutzes musste gestern vor dem Ausschuss aussagen, der die Morde der rechtsradikalen Terrorgruppe NSU untersucht.

Helmut Roewer lieferte dabei einen ziemlich bizarren und selbstgefälligen Auftritt ab. Mitarbeiter kritisierten ihren Chef als "balzenden Auerhahn", der einen "menschenverachtenden" Umgang pflegte.

Dass in seiner Zeit Fehler in Sachen Rechtsradikalität passiert seien, will Roewer nicht zugeben. Irgendwann lässt er die Anhörung beenden, weil er angeblich nun zu müde sei.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Auftritt, Neonazi, NSU, Verfassungsschutz, Ausschuss, Thüringer
Quelle: www.spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.07.2012 11:57 Uhr von gugge01
 
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Als gelernte DDR Bürger … kennen wir solche Auftritte aus dem Herbst 89.

Mal sehen wann der zündende "ich liebe euch doch alle" Auftritt kommt!


Äh da fällt mir noch ein der geflügelte Spruch von damals war doch „Stasi in die Produktion“.

Wie es schein ist der BND mit seinen Dienstleistungen als „Bundes-Nachsende –Dienst“ für Teppiche der Zeit schon voraus!


[ nachträglich editiert von gugge01 ]
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11.07.2012 10:08 Uhr von gugge01
 
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Damals in Leipzig, gab es auf den Montagsdemos verschiedene Parolen.
Die bekanntesten und heute noch politisch konformen sind „Wir sind das Volk“ und „ Wer zu spät kommt den bestraft das Leben“ hierzu gab es noch die frivole gegen Parole: „Wer zu früh kommt den bestraften die Alimente“ aber das nur der Vollständigkeit halber!

Weitere Parolen die heute gern ignoriert werden waren unter anderen :
- „keine Privilegien , für niemanden“
- „Wir sind ein Volk , eins zu eins“ ( nach den Spruch von Kohl)
….
Und halt auch „Stasi in die Produktion“!
Das hatte zum Hintergrund das die viel tausend nutzlose Stasileute der Inneren-Sicherheit gefälligst produktive Arbeit verrichten sollten Anstatt den Leuten hinterher zu schnüffeln und nur Geld zu kosten.

Das ist einen Argumentationskette die Heute nicht mehr so gern gehört wird, denn auf die Heutige Zeit angewandt würde das in etwa heißen „Verfassungsschutz in den Pflegedienst“!

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