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Spanische Krisenbanken erhalten schon 30 Milliarden Euro Nothilfe

Nach einer neunstündigen Beratung in Brüssel verkündete Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker am heutigen Dienstagmorgen, dass Spaniens Krisenbanken noch diesen Monat eine Nothilfe von 30 Milliarden Euro bekämen.

Dies soll die extrem nervösen Finanzmärkte beruhigen, die für spanische Staatsanleihen hohe Risikozuschläge verlangen.

Das spanische Bankenprogramm soll 100 Milliarden Euro umfassen. Dies wollen die obersten Kassenhüter Ende Juli endgültig klären.


WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Spanien, Hilfe, Milliarden, Jean-Claude Juncker, Bankenrettung
Quelle: www.newsecho.de

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10.07.2012 10:15 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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Roland Berger und Konsorten: Laut Roland Berger und noch einer Beratungsfirma werden wohl um die 63 Mrd. EUR für spanische Banken benötigt. Moody´s dagegen rechnet mit mehr als 100 Mrd. EUR. Und die 190 Professoren warnen gar vor einer Bankenunion für die dreifache Schuldensumme der europäischen Staatsschuldsumme. Gerade bei spanischen Banken (außer Santander) liegt manches im Argen, da "Eigentumswohnungen und -häusern" den meisten Spaniern geradezu aufgedrängt wurden, ohne daß viele eine Perspektive haben, diese abzubezahlen. Leere Eigenheimsiedlungen stehen im wahrsten Sinne des Wortes "herum". Man kann durch sie herumspazieren, ohne auch nur einen Einwohner zu sehen. Amerikanische Steuerabschreibmodelle machten es möglich, daß wohl 3 Millionen Eigentumswohnungen und -heime leer sind. So erscheint eine Stadt wie Pamplona durch die vielen Eigentumswohnungen wie eine Metropole. obwohl sie gar nicht dafür die Einwohnerzahl hat.
Auf der anderen Seite wurden selbst Spanier zu "Vermögens"programmen überredet, die gar nicht lesen und schreiben könnten und mit ihrem Fingerabdruck unterzeichneten und jetzt gar nicht an ihr "Vermögen" herankommen. Sie sind somit Vermögende ohne haptisches Vermögen.
Für all diese strukturell verursachte Verhaltensdefizite sollen nun der europäische Steuerzahler und Transferempfänger zahlen, obwohl in diesem Fall die spanische Politik die Notbremse hätte anziehen können, sich wohl aber aufgrund der aggressiven wirtschaftlichen Entwicklung nicht traute.
Jetzt kritisiert die Politik die Warnung der 190 Professoren als Angstmalerei. Die Kritik der Politik ist nachzuvollziehen, da ja nicht die 190 Professoren das Problem zu lösen haben, sondern letztlich die Politikvertreter. Klar ist aber auch, daß zu Zeiten des Booms die Politik trotz offenkundiger Fehlentwicklungen nicht agiert hat, da sie zum einen nicht die Macht hatte und zum anderen sich aber auch nicht traute, zu warnen. So erscheint es besser, wenn man in Krisenzeiten - wo der Politik die Macht zugeschoben wird - die Dinge beim Namen zu nennen, um Vertrauen zu schaffen. Denn Vertrauen ist die oberste Voraussetzung dafür, daß sich die Wirtschaft wieder erholt. Warum? Die Wirtschaft muß kalkulieren können. Es ist wie bei einem Rausch eines Manisch-Depressiven: Erst die Überheblichkeit, dann das tiefe Loch des Dunklen. Und auch wenn die Werte in den Keller rauschen, sind sie nach wie vor "wertvoll" - aber eben nicht mehr SO wertvoll. Eine Neubewertung führt zur Neuordnung. Eine diesbezügliche klare Linie fördert Innovation, da sie sich erst auf der Basis der Realität entfalten kann. Also weniger Bluff ist angesagt und das natürlich möglichst geschmeidig.

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]

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