09.07.12 19:11 Uhr
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Mögliche Streiks in Norwegens Öl- und Gasindustrie lässt Ölpreise stark steigen

Bei der Öl- und Gasförderung in Norwegen könnte es bald Streiks der Mitarbeiter geben. Was die Arbeitgeber wiederum mit Aussperrung beantworten könnten. Norwegen ist das größte westeuropäischen Land, öltechnisch gesehen.

Am gestrigen Sonntag waren die Verhandlung zwischen Gewerkschaften und Konzernen ohne Ergebnis abgebrochen worden. Heute stehen weiter Gespräche an. Sollte es auch hier kein Ergebnis geben, könnte heute Nacht die Ölförderung eingestellt werden.

Dieses Szenario führte dazu, dass die Ölpreise deutlich zulegen konnten. So stieg der Preis für Nordseeöl der Sorte Brent um 1,7 Prozent auf 99,60 US-Dollar pro Barrel (159 Liter). Der Preis für Öl der Sorte West Texas Intermediate legte um 1,4 Prozent auf 85,69 US-Dollar zu.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Streik, Ölpreis, Öl, Norwegen, Anstieg, stark
Quelle: www.shareribs.com

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.07.2012 19:16 Uhr von Strassenmeister
 
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...Hauptsache wir finden mal wieder ein Grund für die Preiserhöhung.
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09.07.2012 19:41 Uhr von Borgir
 
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ah, ein perfekter: Grund und eine gute Ausrede dieses Jahr, zu Ferienbeginn die Benzinpreise anzuheben...sauber zurecht gelegt.
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09.07.2012 23:55 Uhr von Dark_Apollo
 
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Ein paar Informationen am Rande: Die Arbeitgeber haben die Pensionsabmachung gebrochen, die unter anderen vorsieht, das die Mitarbeiter ohne Abstriche ab 62 Jahren in Rente gehen können. Die Streiks laufen auf einigen Plattformen schon seit 2 Wochen. Vom Montag zum Dienstag werden die Mitarbeiter auf allen Installationen im norwegischen Sektor ausgesperrt (lock out) Nur Notbesatzungen bleiben. Die gesamte Öl und Gasproduktion wird auf Null herunter gefahren. Das perfide dabei ist, das die Arbeitgeber von Anfang an auf ein "tvungen lønnsnemnd" gesetzt haben. Laut norw. Streikrecht ist es möglich das die Regierung in einen laufenden Streik eingreifen und diesen abrechen kann, sobald z.B. die öffentliche Sicherheit erheblich gestört wird. Dann wird von einen Komitee der Streit geschlichtet. Der Schlichter, 2 neutrale Personen und 4 weitere aus Regierung, Arbeitnehmer und Arbeitgeberseiten werden vom König ernannt. Bis zu 4 Personen aus den Konfliktparteien. Das Ergebniss kann sich Vor oder Nachteilig für die Arbeitgeber auswirken.

Sollte sich der Streik in die Länge ziehen, so könnten die fehlenden Gaslieferungen problematisch für Deutschland werden. Ein guter Teil vom Erdgas kommt aus der Nordsee.

[ nachträglich editiert von Dark_Apollo ]

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