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Gefälschte Medikamente: Oft wird mit Klebstoff, Lacken und Arsen gestreckt

Wer auf ausländischen Webseiten Medikamente bestellt, läuft schnell Gefahr, sich mit den Präparaten zu vergiften. "Der Online-Handel nimmt immer neue, erschreckende Dimensionen an", sagt ein Zollfahnder. 50 Prozent aller Tabletten und Pillen sind gefälscht. Banden verdienen damit Millionen.

Eine Bande aus Essen verdiente mit gefälschten Viagra-Packungen 2,3 Millionen Euro. Sie kauften die Fälschungen für einen Euro ein und verkauften sie dann für 58 Euro weiter. Die Bande wurde zu einer jahrelangen Gefängnisstrafe verurteilt.

Für die Konsumenten ist der Online-Kauf oft gefährlich. In harmlosen Fällen sind nur Zucker und Mehl statt Wirkstoffen in den Pillen. Oft wird aber auch mit Lacken und Klebstoff gestreckt. Bei einem AIDS-Medikament wurde sogar Arsen beigemischt, damit die Nebenwirkungen laut Beipackzettel auftreten.


WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Betrug, Lebensgefahr, Apotheke, Arzneimittel, Lack, Klebstoff, Arsen
Quelle: www.spiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.07.2012 16:27 Uhr von Juin2k22
 
+1 | -1
 
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Cool dann tut die scheise ja richtig an.

und ich mein Klebstoff, Arsen und Lack haben noch niemanden umgebracht.
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09.07.2012 17:04 Uhr von kingoftf
 
+2 | -6
 
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Was soll: der Zoll denn sonst behaupten, um zu rechtfertigen, dass nicht-arische Medikamente nichts taugen und nur die deutschen Medikamenten mit 150% Preisaufschlag was taugen
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09.07.2012 18:52 Uhr von Pils28
 
+2 | -1
 
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Gibt auch einen goßen Unterschied zwischen: gefälschten Medikamenten und schlicht Medikamenten aus dem Ausland. Wird oft versucht irgendwie gleichzusetzen, um zu erklären, warum man nicht im Ausland bestellen darf. Die Preispolitik in D sind eine Frechheit. Zwar werden in D fast alle Medis von der Kasse bezahlt, damit kriegt der Endverbraucher wenig von dem Beschiss mit aber sobald es an das Selberbezahlen geht, lohnt ein Blick sogar in das europäische Ausland.

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