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Pollen haben größeren Einfluss auf das Klima als bisher angenommen

Blütenstaub kann wesentlich dazu beitragen, dass winzige Wassertropfen in Wolken gefrieren. Das haben nun Forscher der Technischen Universität in Wien nachgewiesen. Bisher ging die Wissenschaft davon aus, dass Pollen eine Höhe, in der die Eisbildung stattfindet, nicht erreichen könnten.

Jedoch ist zur Bildung eines Eiskristalls in einer Wolke ein so genannter Nukleationskeim notwendig. Es habe sich gezeigt, dass über 30 Prozent der Eiskeime biologischer Herkunft seien, so Hinrich Grothe von der Technischen Universität in Wien.

Neben Blütenpollen machen auch Pilzsporen einen Teil der biologischen Eiskeime aus. Dabei lösen sich Moleküle von der Pollenoberfläche und dringen in eine Höhe von etwa zehn Kilometern vor. Dort können sie sehr wohl Wolken zum Gefrieren bringen. Dies hat Auswirkungen auch auf die Niederschlagsmenge.


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WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Klima, Eis, Wolke, Einfluss, Pollen, Kristall
Quelle: text.derstandard.at

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