09.07.12 14:39 Uhr
 210
 

Pollen haben größeren Einfluss auf das Klima als bisher angenommen

Blütenstaub kann wesentlich dazu beitragen, dass winzige Wassertropfen in Wolken gefrieren. Das haben nun Forscher der Technischen Universität in Wien nachgewiesen. Bisher ging die Wissenschaft davon aus, dass Pollen eine Höhe, in der die Eisbildung stattfindet, nicht erreichen könnten.

Jedoch ist zur Bildung eines Eiskristalls in einer Wolke ein so genannter Nukleationskeim notwendig. Es habe sich gezeigt, dass über 30 Prozent der Eiskeime biologischer Herkunft seien, so Hinrich Grothe von der Technischen Universität in Wien.

Neben Blütenpollen machen auch Pilzsporen einen Teil der biologischen Eiskeime aus. Dabei lösen sich Moleküle von der Pollenoberfläche und dringen in eine Höhe von etwa zehn Kilometern vor. Dort können sie sehr wohl Wolken zum Gefrieren bringen. Dies hat Auswirkungen auch auf die Niederschlagsmenge.


WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Klima, Eis, Wolke, Einfluss, Pollen, Kristall
Quelle: text.derstandard.at

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Studie: AfD-Wähler sind keine Abgehängten, sondern einfach radikal rechts
London: Fettberg in Kanalisation soll in Biodiesel umgewandelt werden
Kunststoffe mithilfe von Enzym aus Algen synthetisierbar

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben




Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Atomkonflikt: USA und Europa mit weiteren Sanktionen gegen Nordkorea
Polen: Wildtier schürt "Hass auf Deutschland"
airberlin: Prämienmeilen können wieder eingelöst werden


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?