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UN-Jahresbericht: Weltmeere könnten bis 2050 leer gefischt sein

Der Fischfang soll künftig einer strengeren Kontrolle unterstehen - das forderte die UN nun von den Regierungen. Aus dem Jahresbericht zur Fischerei, der am heutigen Montag veröffentlicht wurde, geht hervor, dass Überfischung für einen Großteil der weltweiten Bestände ein Problem darstellt.

Demnach sind lediglich 13 Prozent der erwähnten Bestände weder von Überfischung betroffen, noch nahe an der Grenze. Im vergangenen Jahr wurden mit 128 Millionen Tonnen mehr Fische gefangen als jemals zuvor. Neben ökologischen Problemen entstehen durch Überfischung auch wirtschaftliche Engpässe.

Der Naturschutzverband WWF nimmt besonders die EU in die Pflicht. Die kommerzielle Fischerei, so eine Prognose des WWF, könnte bei gleichbleibendem Management in vierzig Jahren komplett zum Erliegen kommen. Um so erschreckender, dass 40 Prozent aller Fänge als so genannter "Beifang" auf dem Müll landen.


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WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: UN, Jahresbericht, Fischerei, Bestand, Überfischung
Quelle: www.focus.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.07.2012 14:05 Uhr von Politikkritiker
 
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Achwas: Ich hab meine Fischölkapseln, da brauche ich keinen Fisch! *ironie*
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09.07.2012 16:14 Uhr von Urrn
 
+3 | -0
 
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@BastB: Steuer ja, allerdings nur in "reichen" Staaten. Es gibt Länder in z.B. Afrika, die auf den Fischfang angewiesen sind um ihre Bevölkerung ausreichend ernähren zu können. Und der fette Deutsche wirft halt sein Essen weg, weil es einen Tag überm MHD steht... von daher.

Ich glaube, das Problem sind die Hochseeflotten der Industriestaaten.
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09.07.2012 17:06 Uhr von kingoftf
 
+1 | -0
 
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Wenn: ich sehe, was hier auf Teneriffa noch an frischem Fisch aus der näheren Umgebung angeboten wird, dauert das mit Sicherheit nicht mehr bis 2050.

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