09.07.12 12:27 Uhr
 353
 

Trotz Gerichtsurteil: Grüne sehen Beschneidung nicht als Straftat an

Das Kölner Landgericht hat in einem aufsehenerregenden Urteil die religiöse Beschneidung als Straftat eingestuft (ShortNews berichtete).

Die Grünen werten das Ritual trotzdem nicht als solche und argumentieren: "Wir möchten für eine differenzierte Betrachtung der grundrechtlichen Kollisionslage zwischen dem Schutz körperlicher Unversehrtheit der minderjährigen Jungen, dem Erziehungsrecht der Eltern und der Religionsfreiheit werben", sagen Renate Künast und Volker Beck.

Sie sehen die Rechtswidrigkeit nur dann gegeben, wenn bei minderjährigen Jungen keine elterliche Einwilligung vorläge.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gerichtsurteil, Straftat, Beschneidung, Renate Künast, Volker Beck
Quelle: www.spiegel.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Renate Künast zu Sigmar Gabriels "Pack"-Aussage: "Geht gar nicht"
Renate Künast sorgt mit Tweet über die Axtattacke in Würzburg für Kopfschütteln
Grünen-Politikerin Renate Künast blamiert sich: Slowakei mit Polen verwechselt

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
09.07.2012 12:40 Uhr von skipjack
 
+14 | -5
 
ANZEIGEN
Nach euch: Liebe Grünen,

es hindert euch keiner, euch beschneiden zu lassen, auch die Frauen nicht...

Jedoch für in Deutschland lebende Kinder gilt zum Glück auch hier ein Begriff:

Kindeswohlgefährdung.

Das zu gefährden, um Wähler zu fangen, halte zumindest ich, für unhaltbar!!!
Kommentar ansehen
09.07.2012 13:07 Uhr von dajus
 
+12 | -3
 
ANZEIGEN
Ich würde da mal anmerken: dass selbst eine Blutabnahme bei der Polizei nur mit richterliche Genehmigung erfolgen darf. Ansonsten ist es eine Körperverletzung.
Es soll also im elterlichen ermessen liegen, darüber zu bestimmen, das Kind zu verstümmeln?
Warum wird die öffentliche Meinung in soweit manipuliert, dass man die Beschneidung eines Jungen weniger schlimm anzusehen sei, als die Beschneidung eines Mädchens?

Noch eine Frage:

Wurde eines der Kinder in dem Masse überden medizinischen hergang unterrichtet, wie das Wochenlange problem beim Wasserlassen, mögliche infektionen etc.?
Wird eines der Kinder überhaupt gefragt, ob es das möchte?

NEIN!!!!


Und daher finde ich ein Verbot auch ganz und gar richtig!