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Trotz Gerichtsurteil: Grüne sehen Beschneidung nicht als Straftat an

Das Kölner Landgericht hat in einem aufsehenerregenden Urteil die religiöse Beschneidung als Straftat eingestuft (ShortNews berichtete).

Die Grünen werten das Ritual trotzdem nicht als solche und argumentieren: "Wir möchten für eine differenzierte Betrachtung der grundrechtlichen Kollisionslage zwischen dem Schutz körperlicher Unversehrtheit der minderjährigen Jungen, dem Erziehungsrecht der Eltern und der Religionsfreiheit werben", sagen Renate Künast und Volker Beck.

Sie sehen die Rechtswidrigkeit nur dann gegeben, wenn bei minderjährigen Jungen keine elterliche Einwilligung vorläge.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gerichtsurteil, Straftat, Beschneidung, Renate Künast, Volker Beck
Quelle: www.spiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.07.2012 12:40 Uhr von skipjack
 
+14 | -5
 
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Nach euch: Liebe Grünen,

es hindert euch keiner, euch beschneiden zu lassen, auch die Frauen nicht...

Jedoch für in Deutschland lebende Kinder gilt zum Glück auch hier ein Begriff:

Kindeswohlgefährdung.

Das zu gefährden, um Wähler zu fangen, halte zumindest ich, für unhaltbar!!!
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09.07.2012 13:07 Uhr von dajus
 
+12 | -3
 
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Ich würde da mal anmerken: dass selbst eine Blutabnahme bei der Polizei nur mit richterliche Genehmigung erfolgen darf. Ansonsten ist es eine Körperverletzung.
Es soll also im elterlichen ermessen liegen, darüber zu bestimmen, das Kind zu verstümmeln?
Warum wird die öffentliche Meinung in soweit manipuliert, dass man die Beschneidung eines Jungen weniger schlimm anzusehen sei, als die Beschneidung eines Mädchens?

Noch eine Frage:

Wurde eines der Kinder in dem Masse überden medizinischen hergang unterrichtet, wie das Wochenlange problem beim Wasserlassen, mögliche infektionen etc.?
Wird eines der Kinder überhaupt gefragt, ob es das möchte?

NEIN!!!!


Und daher finde ich ein Verbot auch ganz und gar richtig!

Die meisten Juden, die aus der ehemaligen Sowietunion nach Deutschland kamen habne sich auch niocht im Nachhinein für eine Beschneidung ausgesprochen.

Sind es deshalb innerhalb der Gemeinschaft schlechtere Juden?
Laut Studie lassen sich etwa 20% der Juden aus Russland im Nachhinein beschneiden.

Damit sieht man doch, dass diese Zeremonie gar nicht so viele Anhänger hätte, wenn man den freien Willen der betroffenen Personen entscheiden ließe.

Somit ist in meinen Augen die Beschneidung einfach eine "Brandmarkierung"!
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09.07.2012 14:33 Uhr von magnificus
 
+5 | -1
 
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Dann kennen: die Grünen wohl das GG Artikel 2 nicht.
Steht da nicht was von körperlicher Unversehrtheit?
Und der kommt weit weit vor der freien Religion und gilt AUCH für Kinder.
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09.07.2012 17:06 Uhr von LoneZealot
 
+3 | -9
 
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Richtig: Die Beschneidung ist ja auch keine Straftat, da haben die Grünen schon recht.

Das Urteil ist eine Einzelfallentscheidung, das keine bindende Wirkung auf andere Gerichte ausübt.
Der Arzt ist in beiden Instanzen freigesprochen worden.

Es gibt demnach kein Beschneidungsverbot, auch für Kinder nicht.
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10.07.2012 09:51 Uhr von Sensei Dirk
 
+2 | -1
 
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Die Grünen haben auch: in den Krieg geschickt!

Komisch gegen die Beschneidung der Frauen in Afrika, sind die doch auch? Oder?
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10.07.2012 10:28 Uhr von no_trespassing
 
+3 | -3
 
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Fragt einer das Kind? >>Sie sehen die Rechtswidrigkeit nur dann gegeben, wenn bei minderjährigen Jungen keine elterliche Einwilligung vorläge.

Und die Einwilligung des Kindes?

Aber was will man auch von denen erwarten? Wundert das einen?
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10.01.2014 17:28 Uhr von borussenflut
 
+0 | -0
 
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Mir ist schon klar, das die Grünen dafür sind
das kleinen Jungs am Pimmel rumgefummelt wird.

Passt irgendwie zur Historie der Grünen von wegen
pro Kindersex.

In dieser Partei hat sich eben nichts verändert, die gehören
schon längst verboten.

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